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Die griechische Flagge
Die griechische Flagge gibt es seit 1822. Blau steht für das Meer der Ägäis. weiß für den Freiheitskampf. Neun dünne Streifen im Wechsel (blau, weiß) stehen für die neun Silben des Rufes "Freiheit oder Tod". Das Kreuz als Zeichen der Verbundenheit mit Gott, befindet sich links oben.

Das griechische Wappen
Das offizielle Staatswappen Griechenlands ist seit dem 7. Juni 1975 in Gebrauch. Es zeigt einen blauen Schild, in welchem sich, ein aus der oberen linken Ecke der Flagge Griechenlands bekanntes durchgehendes weißes Kreuz befindet. Dieser Schild ist umgeben von einem Lorbeerkranz. Eine erste Version dieses Wappens wurde bereits 1827 bekannt. Das Wappen war damals Symbol der Freiheitskämpfe, die zur Unabhängigkeit Griechenlands vom Osmanischen Reich, im Jahre 1830 führten.
Karpathos, Santorini, Samos, Lesbos - Griechenland wäre ohne seine Inselwelt nicht das, was wir darunter verstehen. Weiße Häuser und blaue Kirchenkuppeln, die Gelassenheit, welche die griechische Bevölkerung ausstrahlt. Die Griechischen Inseln bieten Ihnen Ruhe, Genuss und Kultur. Egal ob Pauschalurlauber oder Inselhüpfen mit dem Rucksack; Sie werden in Griechenland willkommen sein
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In der griechischen Mythologie hieß auch der Inselpatron „Lezbos“, der Sohn des Lapithes, der Methymna heiratete
.Das Wort lesbisch, im Sinne von weiblich homosexuell, wird vom Namen der Insel abgeleitet, da die berühmte antike Lesvonierin Sappho in ihren Gedichten u. a. von der Liebe zu Frauen sang.
Sappho

* 612 v. Chr. † um 570 v. Chr. war eine antike griechische Dichterin und Philosophin. Sie gilt als bedeutendste Lyrikerin des klassischen Altertums und gehört zum Kanon der neun Lyriker. Sie lebte in Mytilene, einem kulturellen Zentrum des 7. vorchristlichen Jahrhunderts. In ihren Gedichten spielt die erotische Liebe eine wichtige Rolle.

Sie ist die erste uns bekannte Dichterin und stammte aus adligem Haus. Sappho war verheiratet und Mutter einer Tochter.
Der Legende zufolge soll sie sich, als sie von dem schönen Jüngling Phaon abgewiesen wurde, ins Meer gestürzt haben
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Aufzeichnungen belegen, dass Lesbos schon in der Antike bewohnt war. Lesbos spielte schon in antiken Zeiten, wegen seiner geografischen Lage eine bedeutende Rolle. Zeugen ihrer bewegten Geschichte sind überall auf der Insel zu finden.
Die Insel ist seit der Bronzezeit besiedelt. Erstmalig wurde sie in Aufzeichnungen der Hethiter als Laspa erwähnt. In der Antike war sie bedeutend wegen der Hafenstadt Mytilene. Erwähnenswert ist die Belagerung Mytilenes im Jahr 406 v. Chr. durch die spartanische Flotte unter Kallikratidas, der den Feldherrn Konon mit dem Gros der athenischen Flotte im Hafen eingeschlossen hatte. Die Athener sandten eine Hilfsflotte und konnten die Eingeschlossenen in der Schlacht bei den Arginusen befreien. Im Mittelalter wurde die Insel 1355 vom byzantinischen Kaiser Johannes v. Palaiologos dem genuesischen Patrizier Francesco Gattilusio als Dank für dessen Waffenhilfe im Kampf gegen den Gegenkaiser Johannes VI. als erbliche Herrschaft verliehen. Die Herrschaft der Gattilusio endete 1462 mit der Eroberung der Insel durch die Osmanen. Bis zur Unabhängigkeit Griechenlands im Jahre 1912 verblieb die Insel beim Osmanischen Reich.
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Allgemeines
Die Insel Lesbos liegt in der Nordost-Ägäis und ist im Norden nur etwa 10 km von der türkischen Küste entfernt. Mit einer Fläche von 1.635,9 km² ist sie nach Kreta und Euböa die drittgrößte Insel Griechenlands. An der Südküste ragen zwei Buchten weit in die Insel hinein.
In Lesbos gibt es etwa 12 Millionen Olivenbäume, an den Küsten wunderschöne Strände und kleine, zum verweilen einladende Hafenorte.
Die Insel zwischen Chios und Limnos bietet nicht nur sonnenhungrigen Touristen Erholung, sondern auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten.
Die wichtigsten Produkte der Insel sind Olivenöl, Oliven, Käse und der in aller Welt beliebte Ouzo.
Der Tourismus hat Lesbos nur partiell erfasst und konzentriert sich hauptsächlich auf Molivos und Petra. Aber auch diese Urlaubsorte haben sich trotz der modernen Einrichtungen den gemütlichen und ursprünglichen Charakter erhalten.
Die Insel hat nicht nur eine große kulturelle Vergangenheit, sondern ihren Gästen noch viel mehr zu bieten: mittelalterliche und osmanische Architektur, beeindruckende Landschaften, wunderschöne Strände, Thermalquellen und eine authentische traditionelle Lebensart.
Bevölkerung 90 000
Länge 70 km
Breite 40 km
Fläche 1.635,9 km²
Küstenlänge 370 km.
Hauptort ist Mytilini mit 35 000 Einwohner
Die höchste Erhebung ist der Olympos mit 968 m
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Wohl die bekannteste Naturatraktion der Insel ist der versteinerte Wald, an der Westküste der Insel, zwischen den Orten Antissa und Sigri.
Vor zwanzig Millionen Jahren vernichteten Vulkanausbrüche dort ein subtropisches Paradies voller Mammutbäume, Palmen, Platanen, Zimt-, Kapern- und Lorbeersträuchern.
Einige der Pflanzen aber wurden von Thermalquellen mit Silikat gefüllt und versteinert zurückgelassen. Ein liegender Baumstamm ist in 20 Meter Länge erhalten und zeigt noch seine Jahresringe. Der höchste stehende Baum ragt immerhin stolze sieben Meter hoch auf. Das ganze Areal ist heute ein geschützter Naturpark in einem sonst völlig baumlosen Berggelände.
Anmerkung:
Den Ausflug sollte man nicht an einen heißen Tag machen. Der "Versteinerte Wald" befindet sich in einem felsigen und kargen Gebiet, wo es keine schattenspendende Bäume gibt.
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Ouzo ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Ouzo muss mindestens 37,5 % betragen. Er darf nur in Griechenland oder Zypern hergestellt werden. Er muss farblos sein und darf einen Zuckergehalt von 50 g/l haben.
Das Wort „Ouzo“ leitet sich nicht vom alten „Ou Zo“ – „Ich kann (ohne es) nicht leben“ – ab, auch wenn diese Erklärung auf Festen großen Anklang findet.
Geschichte

Die Frage, wann und wo der erste Ouzo gebrannt wurde, ist nicht abschließend geklärt. Der Ouzo entstand wahrscheinlich aus dem Tsipouro bzw. Raki (Rakii ausgesprochen). Rakos ist die Weintraube und Raki ist das Getränk, dass aus den Überbleibseln ausgetretener Trauben hergestellt wird.
Raki wurde bereits seit dem 15. Jahrhundert sowohl von der griechischen als auch von der türkischen Bevölkerung im Osmanischen Reich gebrannt. Der Ouzo wurde ab dem 19. Jahrhundert produziert.
Lesbos und der Ouzo
(Herstellung)
Ausschließlich griechischen Ursprungs, ist der Ouzo ein alkoholisches Getränk. Fast alle traditionellen Cafes und Kafenions in ganz Griechenland bieten einen oder mehrere Lesbos Ouzobrände an, aber die größte Vielfalt finden Sie auf der Insel selbst. Ouzo ist auf Lesbos eine Lebensart. Sehr gern wird er in Cafes oder Kafenions getrunken, zusammen mit einer Mezedes (kleine Vorspeisenplatte).
Ouzo wird aus dem reinem Traubenfruchtalkohol und Anis, der manchmal durch reine ätherische Öle oder synthetische Präparate ersetzt wird, hergestellt.
Der Alkoholgehalt des Ouzo liegt im Durchschnitt bei 40%. Aufgrund der enormen Beliebtheit des Getränks darf im Herstellungsprozess etwas Zucker beigefügt werden, um das alkoholreiche Getränk etwas schmackhafter zu machen ... aber der charakteristische Geschmack bleibt ohne Zweifel erhalten, ebenso wie die überlieferte Anwendbarkeit.
Einige Ouzo-Sorten
In Plomari - im Süden von Lesbos – sind 4 Ouzo-Destillerien beheimatet. Ebenso finden Sie hier das einzige Ouzo-Museum Griechenlands auf dem Firmengelände der Varvayanis Bros. Brennerei, die bereits seit 1860 existiert und noch immer natürliche Zutaten verarbeitet.
Ouzo Plomari

Durch die Kombination von aromatischen Semenkernen und Kräutern der Insel Lesbos, vorwiegend unter Verwendung von Anis aus Lisbori, der als der beste weltweit gilt, schaffte Issidoros Arvanitis einen einzigartigen Ouzo. Der nunmehr bekannte Ouzo Plomari, authentisch und erlesen, bringt mehr als 100 Jahre hochwertige Tradition in Ihr Glas
Ouzo Barbagianni

In
mittlerweile fünfter Generation produziert das in Plomari auf Lesbos beheimatete
Familienunternehmen Barbagianni hochwertige Ouzo nach einem altem
Familienrezept, das von Efstathios Barbagianni im Jahre 1860 aus Russland
mitgebracht wurde.
Der klassische Barbagianni Ouzo mit dem blauen Label besteht aus reinen
Anissamen, duftenden Kräutern und dem klaren Wasser von Plomari. Er hat einen
angenehmen Duft und eine klare Farbe. Im Abgang ist er mild und bekömmlich.
Ouzo Mini

Einer der meist geförderten Ouzobrände der Insel wird von der EPOM, Mitilini produziert: der MINI Ouzo. (Epom ist die Abkürzung für einen Verbund, der sich 1967 aus 17 Brennereien zusammenfand. Sie tauschten ihre geheimen Rezepturen aus und produzierten ihre erste Marke. Es fehlte nur noch ein Name. Als ein Mädchen im Minirock am Kafenion vorbeiging, wussten die Herren, welches Bild ihre ersten Flaschen zieren würde: der Ouzo Mini war geboren.)

Qualität des Olivenöls
Die Qualität des Olivenöls aus Lesbos ist hervorragend. Das Klima, der Erdboden,
die Baumsorten ebenso wie der Mensch – alle machen das Olivenöl von Lesbos so
mild und außergewöhnlich.
Es hat einen sehr feinen und milden Geschmack und eine gesunde, flüssige
Struktur. Die typisch goldene Farbe erklärt sich durch eine Mischung
verschiedener gelb gefärbter Carotinoide und grünlicher Porphyrinfarbstoffe, zu
denen u. a. Chlorophyll gehört. Der Chlorophyll-Anteil ist jedoch sehr gering.
Das hat wiederum den Vorteil, dass das Öl nicht ranzig werden kann.
Probieren Sie das goldene Öl mit seinem einzigartigen Aroma
ägäischer Oliven.
Das kalt gepresste Olivenöl von Lesbos ist sogar von der
Europäischen Union als Produkt mit geschützter geographischer Angabe anerkannt.
Gebrauch von Olivenprodukten
Die meisten Speisen, die Ihnen auf Lesbos serviert werden, sind mit dem
örtlichen Olivenöl angereichert. Das Qualitätsöl wird in der griechischen Küche
zu vielen Zwecken eingesetzt – zum Braten, Grillen, Marinieren und Kochen. Viele
Gerichte werden erst kurz vor dem Servieren mit ein wenig (oder mehr) Öl
verfeinert.

Aus den Resten der Pressung wird Olivenseife hergestellt, der sehr gute Eigenschaften für die Haut nachgesagt wird - aber auch für die Wäsche genutzt wird.
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(Eftalou)

Thermalquellen sprudeln bis heute an vielen Stellen der Insel. Sie wurden schon in der Antike für heilsame Bäder genutzt. Im Kurhaus am Golf von Geras badet der Gast in einem Marmorbecken aus römischer Zeit, in Polichnitos in einem kleinen Kuppelbau aus der byzantinischen Epoche.

Am beliebtesten ist das Thermalbad von Eftalou bei Molivos direkt am Meer. In seinen vier gefliesten Wannenbädern unter türkischer Kuppel erreicht das radiumhaltige Thermalwasser 45 Grad Celsius.
Der Strand von Eftalou, der durch Felsen in mehrere kleine Buchten geteilt wird bietet den Besuchern einen gewissen Badespaß. In den Sommermonaten fährt ein Bäderbus mehrmals täglich zwischen Anaxos, Petra, Molyvos und Eftalou hin und zurück. Von Petra sind es etwa 11 km und von Molivos sind es etwa 5 km bis Eftalou.
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Molyvos (Μόλυβος)

Das Gemälde zeigt Arion auf einem Seepferd.Arion von Lesbos war ein griechischer Sänger und Dichter im 7. Jahrhundert v. Chr. Er stammte aus Mithymna (Molivos) auf Lesbos.

Mythimnia, auch Molivos genannt, ist ein außergewöhnlicher Ort auf Lesbos in der Ägäis. Eine harmonische Verbindung der Geschichte mit einer Wohlstrukturierten, natürlichen Umgebung fasziniert ihre Besucher. Man kann ohne jede Übertreibung sagen, dass Molivos der schönste Ort nicht nur von Lesbos ist. Eine ganze Siedlung die nach alter Tradition gebaut wurde und bis heute noch erhalten blieb.
Im Mittelalter wurde die Stadt von Mithymna in Molivos umbenannt.
Die Stadt ist an der Nordküste der Insel, zwischen Eftalou und Petra, nur etwa 5 Seemeilen (9,5 km) vom türkischen Festland entfernt, jedoch von diesem abgewandt. Der Ort wurde an einen Berg gebaut, führt, zwischen jahrhunderte alten Häusern und an einer ehemaligen Moschee vorbei, hinauf zur genuesischen Festung.

Das kleine Städtchen mit seinen hübschen mittelalterlichen Häuschen aus Naturstein, die zum Teil mit schwindelerregend am Abgrund hängenden Balkonen, zieht sich einen Berg hinauf, auf dem eine Burg aus dem 14. Jahrhundert steht. Zum Meer hin bilden die Häuser eine geschlossene Front, welche früher die Stadtmauer war.
Gattelusi-Kastell
Eine schmale, von Weinreben und blühenden Rankgewächsen überspannte Treppen und Treppengassen, mit schmalen kopfsteingepflasterten Gassen, die den Berg hinaufführen und den Besucher in eine andere Epoche versetzen., mit zahlreichen hübschen Läden, Tavernen, Cafés, Geschäften, und Lokalen. Der Ort hat ein ursprüngliches, fast mittelalterlich anmutendes Aussehen.
Das Kastell aus dem 14. Jhdt. wurde von den Genuesern zum Schutz gegen Piraten und gegen die Osmanen errichtet und ist heute noch eine relativ gut erhaltene Ruine. Man kann die Burg besichtigen. Die Besichtigung lohnt sich. Sie können den schwierigen aber sehr schönen Weg durch die kleinen Gassen nehmen, oder am Anfang des Ortes führt eine Asphaltierte Straße direkt bis zur Burg hinauf, in der manchmal im Sommer noch Theateraufführungen und Konzerte stattfinden.

Am Abend ist die Burg wunderschön beleuchtet. Man hat einen schönen Blick über die Dächer von Molyvos, den Hafen und bei klarer Sicht sogar bis zur Türkei.
Das Ortsbild ist noch deutlich von der Zeit der Türkenherrschaft geprägt. Zahlreiche in traditionell türkischer Bauweise errichtete Häuser aus dem 18. Jahrhundert sind erhalten. Das untere Stockwerk ist aus unverputzten Steinen gebaut, das obere Geschoss besteht aus verfugten Holzplanken, ragt - teilweise durch geschnitzte Balken gestützt - über die Front des Erdgeschosses hinaus und bildet dadurch einen mit Fenstern ausgestatteten Erker.
Molivos, die touristische Hauptstadt der Insel, entpuppte sich zum Glück als ein pittoreskes, wunderschönes Städtchen Zum Glück ist diesem Ort der ursprüngliche Charakter erhalten geblieben ohne Touristenhochburgen, aber dafür mit schönen kleinen Cafés, Restaurants und kleinen Souvenirläden.
Seit 1956 steht der Ort unter Denkmalschutz.
Von der antiken Stadt sind Teile der archaischen polygonalen Stadtmauer aus dem 6. Jahrhundert vor Chr. erhalten. Vom antiken Hafen sind noch Reste der Mole erhalten geblieben.
Molivos Strand
In und bei Molivos gibt es mehrere kleinere Strände, die zum Teil sandig sind und zum Teil steinig. Man kann überall Liegen und Sonnenschirme mieten. Es werden am Strand einige Wassersportarten angeboten, wie z. B. Paragliding, Wasserski, Surfbretter usw.
An einigen Stellen sind die Strände so schmal, dass kaum eine Liege aufgestellt werden kann. Unterhalb der Hauptstraße direkt am Strand gibt es eine kleine Promenade mit Restaurants, Cafes und kleinen Hotels.
Am Anfang des Ortes, aus Richtung Petra, befindet sich ein kleiner, sehr ruhiger Strand mit einer kleinen, gemütlichen Taverne, wo man eine leckere Kleinigkeit essen und trinken kann.
Sehr zu empfehlen sind an den Stränden von Molivos Badeschuhe. Das Wasser, an den Stränden von Molivos, wie auch an den gesamten Stränden von Lesbos, ist sehr sauber. Der Vorteil von Molivos ist die zentrale Lage zu anderen Orten und Stränden. Wer einen schönen Sandstrand sucht, sollte mit dem Bus bzw. mit dem Taxi (etwa 6 km) nach Petra fahren.
Die Kooperative der Frauen in Molivos
Sie wurde im Jahre 2003 gegründet. Die Frauen sind beschäftigt mit der
Herstellung und Verkauf von Süßigkeiten, Marmelade, Olivenöl, Wein etc. Dies
kann in ihrem speziellen Geschäft gekauft werden. Das Geschäft befindet sich
auf dem Weg zwischen Ort und Hafen auf der rechten Seite.
Es gibt auf Lesbos noch weitere Kooperativen. Wie z. B. in Agiasos, Asomatos, Polinchitos und in Petra.
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Skala Molivos
Westlich unterhalb der Stadt liegt ein kleiner natürlicher Hafen, der mit einer Mole versehen wurde und als Fischerhafen genutzt wird.
Der kleine Hafen der Stadt Molivos lädt den Besucher ein die Köstlichkeiten der lokalen Küche neben den Relingen der kleinen Boote zu kosten.
In den vielen kleinen romantischen und gemütlichen Tavernen und Cafes am Hafen und entlang der Agora (Versammlungsplatz oder Markt) kann man den Tag wunderbar ausklingen lassen.
Egal wo sie sich am Abend in Molivos aufhalten, ob am Hafen, an den Kleinen Stränden mit seinen Tavernen oder oberhalbdes Ortes am Berg in einem Cafe oder in einer Taverne, sie können von überall einen sehr schönen Sonnenuntergang genießen.
Die umliegenden Dörfer, die in ihrer einzigartigen Architektur sowie in ihrem kulturellen Reichtum's bestechen, ergänzen auf wunderbare Weise die Schönheit und Magie des kosmopolitischen Molivos.
Von Molyvos Hafen werden mit dem Schiff die Orte Vafeios, Argenos und Lepetymnos angefahren.
Molivos
Fläche 50,166 km²
Einwohner 2.433
Molivos befindet sich 62 km nordwestlich von Mytilini
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Petra liegt 55 km von der Inselhauptstadt Mytilini entfernt an einer Bucht.
Petra grenzt im Norden an Mithymna (Molivos), im Osten an Mandamados, im Südosten an Kalloni und an Agia Paraskevi.

Der Hauptort liegt an einem langen Sandstrand in einer fruchtbaren Küstenebene, aus der sein Wahrzeichen, ein 40 Meter hoher Fels, der auch dieser Siedlung ihren Namen schenkte, mit der Wallfahrtskirche Panagia Glykofiloussa.


Zur Kirche Panagia Glykofiloussa (griechisch Παναγία η Γλυκοφιλούσα „Madonna der süßen Küsse“) auf dem Felsen führen 114 in den Fels gemeißelte Stufen. Die 1747 erbaute und 1840 restaurierte Kirche besitzt eine schöne Ikonostase (Die Ikonostase ist eine mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen, die in Orthodoxen Kirchenbauten zwischen dem inneren Kirchenschiff und dem Altarraum steht)
und einige erhaltene Fresken. Der Ausblick auf den Ort, die Umgebung und den Golf ist beeindruckend. Jedes Jahr strömen hier aus allen Gegenden Gläubige um die Wunder wirkende Ikone anzubeten.

Der große Sandstrand, der sich entlang der Hauptstraße ausstreckt, ist einer der schönsten auf der ganzen Insel Lesbos und bietet sich für jeden Geschmack und jeden Genuss an. Direkt gegenüber vom langen Strand gibt es zahlreiche kleine Hotels und Pensionen, Fahrzeugvermietungen, Restaurants, Tavernen, Bars, Andenken- und Kunsthandwerkläden.

Petra ist sehr vom Tourismus geprägt, der die Landwirtschaft und Fischerei längst als Haupterwerbsquelle abgelöst hat. Petra hat eine gewisse Berühmtheit erlangt, weil hier 1983 mit Unterstützung der damals regierenden PASOK die erste Frauen-kooperative Griechenlands gegründet wurde. Sie hat die Entwicklung eines eher sanften Tourismus maßgeblich vorangetrieben.
Einfach nur genießen

Der Sonnenuntergang an diesem schönen langgezogenen Strand, ist ein einmaliges Erlebnis, dass man auf keinen Fall versäumen sollte.

Fläche 75,329 km²
Einwohner Gemeinde 3 740
Petra Einwohner 1 300
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Die beiden Orte sind durch ihre Lage im äußersten Norden der Insel noch relativ ursprünglich geblieben. Sikamias, am Hang etwa 2 km oberhalb des Meeres gelegen, lebt von Olivenanbau und von der Landwirtschaft.
Von Molivos aus starten Bootstouren in das nahe gelegene Skala Sikamia, mit seinem Wahrzeichen, dem malerischen Kirchlein Panagia Gorgona. Das kleine Fischerdorf an der Nordküste hat sich zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Insel entwickelt. Auch heute noch wird hier Fisch ganz fangfrisch angelandet. Er wandert direkt vom Boot in die Pfanne. Skala Sikamia mag klein sein, aber für seine Fische ist es weithin bekannt. Vor allem an den Wochenenden, wenn die Griechen mit ihren Familien hierher kommen, erwacht dieses Bilderbuchdorf aus seinem Dornröschenschlaf.

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Eressos ist ein historisches Dorf. Der Ort ist ein Beispiel eines klassischen
griechischen Dorfes. In der Zeit der Antike war Eressos eine wichtige Kreuzung
der Handelswege. Ein Teil der Stadtmauern ist bis heute erhalten. Es ist ein
ruhiger Ort, wo man lokale Spezialitäten im Ort oder am Meer genieß0en kann.
Eressos hat einen schönen Sandstrand und sehr sauberes Wasser. Der Strand Long
Beach ist mehr als 3 km lang und verfügt über den Titel der "Blauen Flagge",
dass ihn zu einem der besten Strände macht.

Nur am feinsandigen Strand von Skala Eressos gibt es einen kleinen Abschnitt, der für jene Frauen reserviert ist, die sich für die Liebesgesänge der griechischen Dichterin Sappho erwärmen. Eressos war vor 2600 Jahren, nach antiken Sagen, ihr Gebortsort. Ein Denkmal hat man der ersten Lyrikerin der Weltliteratur hier allerdings nicht gesetzt. Die Einheimischen leben neben dem Tourismus hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Fischerei.
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Essen
In Griechenland gibt es
verschiedene Restauranttypen.
Estiatorio
Ein Estiatorio (Restaurant) ist die konventionellste Variante: Speisekarte, Kellner, Weingläser und alles, was dazu gehört.
Taverna
In der Taverna geht es ungezwungener zu. Hier kann man im freien unter Weinranken sitzen.
Psarotaverna
Eine Variante davon ist die Psarotaverna (Fischtaverne), die auf Meeresfrüchte spezialisiert ist.
Typische Speisen
Tzatziki (Jogurt mit Gurke und Knoblauch)
horiatiki salata (griechischer Salat)
marides (frittierte Sardellen)
kalamari (Tintenfisch)
stifado (geschmortes Fleisch)
mezedes (kleine Vorspeisen)
pikilia (gemischte Vorspeisenplatte)
tiropitta (eine mit Schafskäse gefüllte Blätterteigpastete)
dolmades (mit Reis und Hackfleisch gefüllte Weinblätter)
jemistes (mit Reis und Hackfleisch gefüllte Tomaten oder Paprika)
keftedes (Hackfleischbällchen)
moussaka (mit Hackfleisch gefüllter Auberginen-Kartoffel-Auflauf)
pastitsjo (Nudelauflauf mit Hackfleischfüllung)
Getränke
Es gibt verschiedene Arten von Kaffee. Wie zum Beispiel:
kafe elliniko (griechischer Mokka)
sketo (schwarz)
metria (leicht gezuckert)
gliko (süß)
und jede Variante als doppelte Portion (diplo); und dazu wird Wasser (nero) gereicht.
frappe (kalter Instantkaffee)
"Nationalgetränke"
Ouzo (Anisschnaps)
Ouzo schmeckt sehr lecker mit Orangensaft.
Retsina (geharzter Wein, meist weiß)
Sehr zu empfehlen ist in den Tavernen der Hauswein.
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Polizei/Krankenwagen/Feuerwehr

Europaweit gilt i. d .R. die "112" als kostenlose Notrufnummer
in der jeweiligen Landessprache (meistens auch Englisch).
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SPERR-NOTRUF

Neu für Deutschland
Sperr-Notruf 116 116
Ab Juli 2005 gibt es eine einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von z. B. Kredit- und EC Karten, Handys, Kundenkarten, Mobile Banking usw.
(Krankenkassenkarten und Personalausweise sollen später dazukommen)
Der Sperr-Notruf gilt für Kunden mit Karten und Medien, deren Herausgeber sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Die Sperrrufnummer 116 116 ist 24 Stunden über einen gebührenfreien Anruf erreichbar. Aus dem Ausland +49 116 116 ist der Anruf gebührenpflichtig.
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Wichtige Rufnummern
Von Deutschland, Österreich und Schweiz nach
Lesbos
Von Griechenland nach
Deutschland...0049...
Österreich...0043...
Schweiz...0041...
dann die Ortsvorwahl ohne die Null.
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Notrufnummern
Europaweit gilt i.d.R. die "112" als kostenlose Notrufnummer in der jeweiligen Landessprache (meistens auch Englisch).
Polizei....100
Touristenpolizei...+30-22510-22776
Touristenpolizei....171
Feuerwehr....199
Krankenwagen...166
Krankenhäuser auf Lesbos
Mytilenes Haupt Krankenhaus:
+30-22510-43777
Plomaris Krankenhaus Notrufnummer:
+30-22520-32113
Kallonis Krankenhaus Notrufnummer:
+30-22530-22222
Polychnitos Krankenhaus Notrufnummer:
+30-22520-41111
Antissas Krankenhaus Notrufnummer:
+30-22530-56442

Denken sie auf jeden Fall an eine private Auslandskrankenversicherung mit Rückholung.
Tipp
Ein ausgemustertes Mobiltelefon können Sie übrigens als Notfall-Handy behalten, Die Notrufnummer "112" ist meist auch ohne Sim-Karte und Gesprächsguthaben kostenlos erreichbar. Sie sollten nur regelmäßig den Akku laden & überprüfen.
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Folgende Waren bleiben pro Person abgabeeinfuhrfrei.
Tabakwaren:
Zigaretten...............800 Stück
Zigarillos...........(bis 3 g/Stück
Zigarren...................200 Stück
Alkohol und alkoholische Getränke
Spirituosen................10 Liter
Likörwein..................10 Liter
Wein..........................30 Liter
Bier...........................110 Liter