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Castillo de San Gabriel

Iglesia de San Gines

Puerto del Carmen

César Manrique

Ausflüge auf Lanzarote

Spezialitäten auf Lanzarote

Für alle (Not) Fälle

 

 

 

 

 

Kanarische Inseln

Islas Canarias

 

 

Die Autonome Region der Kanarischen Inseln präsentiert sich seit 1982

mit einer eigenen offiziellen Flagge und einem eigenen Wappen.

 

 

Die Flagge der Kanaren besteht aus drei gleich breiten, senkrechten Streifen, deren Farben, links beginnend, sind: weiß, blau und gelb."

Außerdem befindet sich in der Mitte der Flagge das offizielle

Wappen der Kanarischen Inseln.

 

Flagge und Wappen der Kanarischen Inseln

 

Auf einem blauen Untergrund sind sieben Inseln aus Silber angeordnet; zwei, zwei, zwei und mittig an der Spitze die letzte. Darüber ist eine goldene Krone abgebildet, die wiederum unter einem silbernen Band mit dem Text Océano (Ozean) liegt. Seitlich flankieren zwei dunkel gefärbte Hunde das Wappen.“

 

Neben Frühlings-, Purpur- und Glücksinsel prägten die Römer für den gesamten Archipel der Kanarischen Inseln den Beinamen "Hundeinseln". Der im Wort Canarias enthaltene Stamm "canis" wurde aus dem Latein entlehnt und bedeutet Hund. Nach Überlieferungen setzten Seefahrer wiederholt Hunde auf den Kanaren aus.

 

 

NationalhymneSpanien

 

 

Die Autonome Gemeinschaft der Kanaren

besteht aus zwei Provinzen.

 

 

Flagge und Wappen der östlichen Provinzen

 

Die Provinz Las Palmas mit der Provinzhauptstadt Las Palmas.

Es sind die östlichen Inseln: Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.

 

 

 

Flagge und Wappen der westlichen Provinzen

 

Die Provinz Santa Cruc de Tenerife mit der Provinzhauptstadt Santa Cruz.

Es sind die westlichen Inseln: Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro.

 

 

 

 

 

 

Allgemeines

 

 

Lanzarote ist die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die im Atlantischen Ozean eine von Spaniens siebzehn autonomen Regionen bilden. Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt.

Lanzarote hat eine Länge von 58 km, eine Breite von 20 km und eine Gesamtfläche von 845,94 km².Die Gesamteinwohnerzahl der Insel beträgt etwa 133 000 Einwohner. Die Hauptstadt der Insel ist Arrecife.

 

 

Von den insgesamt 213 Kilometern Küste sind 10 Kilometer Sand- und 16,5 Kilometer Kiesstrand, der Rest besteht aus Felsküste. Südlich von Lanzarote liegt in 11.5 Kilometern Entfernung die Insel Fuerteventura. Lanzarote hat kein Grundwasser. Das Wasser wird durch Entsalzung des Meerwassers gewonnen; der elektrische Strom durch Generatoren-Anlagen mit Verbrennungsprozessen erzeugt.

 

Vulkanlandschaft im Nationalpart Timanfaya

 

Die Insel besitzt zwei Gebirgszüge. Im Norden der Insel steigt das Famara-Massiv mit dem Gipfel Peñas del Chache auf 671 Meter an, und im Süden der Los Ajaches auf 608 m. Südlich des Famara-Massivs schließt sich die Sandwüste von El Jable an, die das Famara-Massiv von den so genannten Feuerbergen (Montañas del Fuego) des Timanfaya-Nationalparks trennt.

 

 

Geschichte und Name der Insel

 

Die ersten verlässlichen Aufzeichnungen stammen von Gaius Plinius Secundus Maior (*23 †79), kurz Plinius dem Älteren, der in seiner enzyklopädischen Naturkunde Naturalis Historia von einer Expedition zu den Kanarischen Inseln berichtet. In dieser Aufzeichnung werden erstmals Namen für die Insulas Fortunatae (Inseln der Glückseligen) vergeben:

Canaria (Gran Canaria), Ninguaria (Teneriffa), Junonia Mayor (La Palma) und Capraria (El Hierro). Man glaubt, dass Fuerteventura und Lanzarote miteinander verbunden waren, denn beide, und auch Lobos, werden nicht einzeln erwähnt, jedoch ein Archipel. Nach den dort gefundenen Pflanzen, bei denen es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Färberflechte (Rocella tonctoria) handelte, aus der ein purpurner Farbstoff (Orseille) gewonnen wurde, werden sie „Purpur-Inseln“ genannt.
 

 

Archäologische Funde, die auf das 1. Jh. v. Chr. datiert werden konnten, belegen die Anwesenheit der Römer auf Lanzarote. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches gerieten die kanarischen Inseln wieder in Vergessenheit. Die Inseln werden erst im Jahr 999 n. Chr. durch Ben Farroukh wiederentdeckt. Die Araber gaben den Inseln den Namen Al Djezir al-Khalika (Glückliche Inseln) und lehnten sich damit an den Namen der Römer an. Im Jahr 1336 stach von Lissabon aus eine Flotte unter der Führung von Lanzarote Framqua in See, um das damalige Ende der Welt zu erforschen, das zu jener Zeit vor der nordwestafrikanischen Küste lag. Dabei entdeckte er die Kanarischen Inseln erneut und ließ sich auf Lanzarote nieder. In der Nähe der heutigen Stadt Teguise baute er auf dem Montanña de Guanapay ein kleines Fort. Wieder in Portugal angekommen, erreichte er es, dass die von ihm entdeckte und in Besitz genommene Insel in der Weltkarte des Angelino Dulcert als Insula de Lanzarotus Marocelus eingezeichnet wird. Seither trägt Lanzarote seinen Namen.

 

 

Die Unterwerfung durch Europäer

 

Angelockt durch wertvolle Rohstoffe, wie rote Färberflechte und Sklaven, unternahm Jean de Béthencourt (*1362 - †1425) in Jahre 1402 eine Expedition unter König Heinrich III. von Kastilien zu den Kanarischen Inseln. Er ging im Süden Lanzarotes an Land, und konnte den einheimischen Inselkönig Guardafía davon überzeugen, mit ihm friedlich zusammen zu arbeiten, in dem er ihm Schutz anbot.

 

 

Er stellte aber bald fest, dass seine Ausrüstung und die Soldaten nicht ausreichten, die Kontrolle über alle Inseln zu erlangen. Béthencourt begab sich so zurück aufs Festland. Béthencourts mitgebrachte Geistliche tauften Guardafia und beeilten sich mit der Taufe vieler Guanchen, was diese zu  Sklaven machte. Bis zu Béthencourts Rückkehr 1404 war Lanzarote unterworfen. So konnte man sich gut gerüstet der Eroberung der Nachbarinsel Fuerteventura widmen. In den nachfolgenden Jahren ist die Geschichte Lanzarotes durch immer wiederkehrende Überfälle von Piraten gekennzeichnet.
 

 

Naturkatastrophen im 18. Jahrhundert 

 

 

1730 kam es auf Lanzarote zu schweren Vulkanausbrüchen. Am 1. September bildeten sich auf einer Strecke von 18 Kilometern 32 neue Vulkane. Die Ausbrüche, die von dem Pfarrer von Yaiza, Don Andrés Lorenzo Curbelo, bis 1731 detailliert dokumentiert wurden, dauerten insgesamt 2.053 Tage und endeten im Jahr 1736. 
 

 

Am Ende hatte die Lava rund ein Viertel der Inselfläche unter sich begraben,

darunter die fruchtbarsten Böden der Insel und mehrere Dörfer und Gehöfte. Stattdessen entstanden an dieser Stelle hundert neue Vulkane, die den Namen Montañas del Fuego (Feuerberge) erhalten haben. 

 

  


Anfangs war es den Inselbewohnern, unter Androhung von Strafe verboten, die Insel zu verlassen, da die Inselführung befürchtete, keine
Arbeitskräfte mehr zur Verfügung zu haben. Die Versorgung mit Lebensmitteln verschlechterte sich aber zusehends, so dass der Hälfte der Bevölkerung erlaubt wurde, auf die Nachbarinsel Gran Canaria auszuwandern.

 

 

 

Auf Lanzarote feiern zahlreiche

Dörter und Ortschaften ihre Schutzpatrone.

 

 

In den Orten gibt es Prozessionen zu Ehren der Heiligen, sowie jeweils ein großes Fest mit Musik, Tanz und kulinarischen Köstlichkeiten. Die Feierlichkeiten ziehen sich über mehrere Tage hin.

 

 

Einige der wichtigsten Schutzheiligen von Lanzarote

 

Besonders traditionell und facettenreich gestalten sich die Fiestas zu Ehren des:

 

Schutzpatrones der Insel Lanzarote (San Marcial 7. Juli),

 

der Schutzheiligen der Insel Lanzarote (Virgen De Los Dolores 15. September ),

 

der Schutzheiligen von Yaiza (Virgen de los Remedios 8. September),

 

der Schutzheiligen der Fischer (Nuestra Senora de Carmen 16. Juli),

 

sowie dem Schutzpatron der Hauptstadt Arrecife (San Gines 25. August).

 

 

San Marcial de Rubicon

 

 

Das Dorf ist dank der Iglesia de San Marcial de Rubicon entstanden.

Die Kirche stand ursprünglich an der Küste, war aber immer wieder Piratenangriffen ausgesetzt. Daher wurde sie an eine höher gelegen Stelle neu erbaut. Sie liegt 350 m über dem Meeresspiegel, an der Gebirgskette Los Ajaches, am Ende des Valle del Pozo. Nördlich davon erhebt sich der mit 608 Metern zweithöchste Berg Lanzarotes, der Atalaya de Femés. Anfang des 15. Jahrhunderts war in Femés erster Bischofssitz der Kanaren (Entrada en la Soledad del Rubicón).

Zur Zeit der großen Vulkanausbrüche war die Kirche 1730 bis 1736 für viele Menschen ein Zufluchtsort. Zeitweise befand sich auch ein Sanatorium und ein Waisenhaus für Kinder in den Gebäuden. Am 25. Februar 1730 wurde Don Andres Lorenzo Curbelo Pfarrer der Kirche in Femes. Er schrieb eine Chronik der Vulkanausbrüche der Insel im 18. Jahrhundert.

Femés wird auch als Balkon des Rubicón bezeichnet, weil es einen weiten Ausblick auf die Rubicón-Ebene im Süden Lanzarotes bis hin zu den Nachbarinseln Lobos und Fuerteventura bietet.

 

Iglesia de San Marcial de Rubicon

 

 

 

Zwei Eingangsportale aus rötlichem Vulkangestein zieren die nach 1733 umgebaute Kirche mit ihrem lang gestreckten schmalen Kirchenschiff.

 

 

Im Hauptaltar findet man nicht nur die Skulptur des ersten Bischofs und Schutzpatrons von Lanzarote, San Marcial, sondern auch unzählige Schiffsmodelle, gespendet von den Fischern der Insel, als Zeichen des Dankes für die Rettung aus einer Notlage darbringt. Zu Ehren San Marcials, am 7. Juli, tragen die Dorf- und Inselbewohner den Heiligen in einer Prozession um die Kirche. Während der Prozession um die Kirche, singt der Chor der Gläubigen: „San Marcial, San Marcial, aparta el peor mal.“ (Befreie uns vom schlimmsten Übel).

 

 

Virgen de los Dolores

 

 

 

Im Jahre 1736, während der Vulkanausbrüche auf Lanzarote, organisierte der Franziskaner, Padre Guardián, in Tinajo ein Gemeinschaftsgebet, bei dem das Bild der „Señora de los Dolores“ den Lavaströmen entgegen getragen wurde. Die Prozession ging bis Mancha Blanca, an den Rand des Montaña der Guiguán. Dort versprachen die Betenden, der Jungfrau eine Kirche zu erbauen, wenn sie die bedrohlichen Lavaströme aufhalten und so die Bevölkerung von Tinajo schützen würde. Das Wunder geschah. Unmittelbar vor dem mitgetragenen Holzkreuz stoppten die Lavaströme. Die Jungfrau hatte die Gebete erhört. Wie in der Legende weiter berichtet wird, vergaßen die Menschen schnell die düsteren Tage der Bedrohung und auch das Versprechen, eine Kirche für die Señora de los Dolores zu errichten.

 

 

Erst Jahre später erschien der damals neunjährigen Hirtin Juana Rafaela aus Tinajo, die auf dem Feld Ziegen hütete, eine schwarzgekleidete Frau. Sie bat das Kind, die Erwachsenen des Dorfes an das Versprechen zum Bau der Kirche zu erinnern. Doch niemand glaubte dem kleinen Mädchen, bis sie die Erscheinung ein zweites Mal hatte. Daraufhin zeigte man ihr Bilder von den Heiligen, die auf Lanzarote verehrt wurden. Als Juana Rafaela die Señora de los Dolores erkannte, begann der Bau der Kirche. Seitdem feiert die Insel jedes Jahr im September in Tinajo. Der Feiertag „Nuestra Señora de los Dolores“ ist der15. September

Bei weiteren Vulkanausbrüchen im Jahre 1824 wurde das Gebiet wieder verschont, als sich die Bevölkerung von Mancha Blanca die Marienstatue der Virgen de los Dolores aus der Kirche in Tinajo auslieh und in einer Prozession der Lava entgegen zog. An der Stelle, an der die Lava stoppte, befindet sich heute ein Holzkreuz. 1862 bekam die Marienfigur einen festen Standort in der Kapelle Nuestra Señora de los Dolores.

 

Nuestra de los Dolores

 

 

Nuestra Señora de los Dolores („Unserer Lieben Frau von den Schmerzen“), ist eine römisch-katholische Kirche in Mancha Blanca, Gemeinde Tinajo.

In der Kirche befindet sich eine Schwarze Madonna mit der Anrufung Nuestra Señora de los Volcanes (‚Unsere Liebe Frau von den Vulkanen‘).

 

 

Sie ist am 15. September jeden Jahres das Ziel von Wallfahrten. Nach der Pilgermesse in der kleinen Kirche (Ermita) wird die Madonnenstatue unter Jubelrufen nach draußen gebracht. Dort ziehen dann die Pilger an der Statue vorbei und bringen ihre Gaben dar, so wie es Tradition ist.

 

 

Virgen de Los Remedios

 

 

Der Mythos der Jungfrau de Los Remedios reicht bis ins Jahr 1731 zurück, als Yaiza von heftigen Vulkanausbrüchen erschüttert wurde. Im Süden der Ortschaft hatten die Lavamassen bereits ganze Landstriche vernichtet und zahlreiche Häuser in Asche gelegt. Lavaflüsse bahnen ihren Weg unaufhaltsam Richtung Yaiza. Die Einwohner rechnen mit dem schlimmsten, als der Pfarrer der Ortskirche beschließt, eine Messe abzuhalten, um die Schutzpatronin des Ortes, die Jungfrau de Los Remedios, in größter Not um Hilfe anzurufen. Nach der Messe werden die Menschen Zeugen eines Wunders: Die Lavamassen stoppen, das flüssige Gestein beginnt zu erkalten.

 

 

Seit jenem Tag feiert Yaiza jedes Jahr am 8. September das große Dorffest auf dem Hauptplatz, der Plaza de Los Pemedios, zu Ehren der Virgen de Los Remedios. Zum Dank für das „Wunder von Yaiza“ wird die Jungfrau reichlich beschenkt.

 

 

Fauna und Flora

 

Hibiskusblüte

 

Fauna und Flora haben sich im Lauf ihrer Entstehung perfekt an die Umwelt der Insel angepasst. 17 Prozent der Pflanzen, 60 Prozent der Nistvögel, 40 Prozent der Insekten sowie 100 Prozent der Reptilien der Insel sind endemisch, das hei0t weltweit einzigartig. Lanzarote gehört zur spanischen Provinz Las Palmas und seit 1996 zur Europäischen Union. Die Hauptstadt ist Arrecife, die Landessprache Spanisch.

 

 

Flughafen Lanzarote

 

 

Etwa 5 km westlich von Arrecife befindet sich der Flughafen Guacimeta von Lanzarote. 1946 wurde dieser provisorisch für den zivilen Luftverkehr freigegeben und 1947 nach einigen Umbaumaßnahmen offiziell für Inlandsflüge eröffnet. 1965 erhielt der Flughafen eine 1850 Meter lange und 45 Meter breite befestigte Lande- und Startbahn mit provisorischer Befeuerung. 1969 wurde er umfangreich mit Abfertigungsgebäude, Vorfeld, Energieversorgung und Funktechnik erweitert, so dass er am 3. März 1970 für den internationalen zivilen Passagierflugverkehr freigegeben werden konnte. Vom Flughafen fährt die Buslinie 4 zum Busbahnhof Arrecife.

 

 

 

Klima auf Lanzarote

 

Lanzarote liegt in einer heißen und trockenen Klimazone.  Das Klima ist jedoch viel milder als es der geographischen  Breite entsprechen würde. Es gibt zwei Elemente, die das milde Klima verursachen: Die Passatwinde und der kalte Kanarische Strom.
 


Auf der Insel Lanzarote weht fast ständig
Wind. Relativ häufig kommt es zu einer Luftströmung aus der Westsahara, die große Staubmengen über die Insel trägt. Die Nähe von Lanzarote zu dem afrikanischen Festland Küste, etwa 120 km westlich vor der Küste von Marokko, macht das "Calima" genannte Phänomenen möglich. Die Sicht ist teilweise stark eingeschränkt.

 

 

Sonnen und baden auf Lanzarote

 

 

Schwimmen im Meer

 


Aufgrund der teilweise recht starken Unterströmung an den Stränden von Lanzarote ist das Schwimmen zeitweise recht gefährlich. Sie sollten daher die Flaggen am Strand immer im Auge behalten.

Rot - absolutes Badeverbot
Gelb - Vorsicht beim Baden
Grün - Baden ohne Gefahr

 

In der Zukunft werden die Badegefahren an Stränden und Badegewässern im Binnenland weltweit einheitlich nach den Empfehlungen des Weltverbandes der nationalen Wasserrettungsorganisationen (International Life Saving Federation -ILS) gekennzeichnet

 

 

 

 

 

Sonnenschutz ist sehr wichtig!

 

Viele Mitteleuropäer machen Urlaub oder suchen ihren neuen Lebensmittelpunkt auf Lanzarote. Vor allem das überaus angenehme und stabile Klima ist dafür eines der ausschlaggebenden Argumente. Was jedoch kaum jemand weiß: Die Intensität der Sonne ist in diesen Breitengraden derart stark, und damit auch potenziell gefährlich. Sorgen sie für ausreichenden Sonnenschutz, da die ständig wehenden Winde auf Lanzarote einem schnell die eigentliche Kraft der Sonne vergessen lassen.

 

 

 

Policía Local

(Gemeinde- und Stadtpolizei)

 

 

Die Polizei zeigt in den großen Touristenorten eine starke Präsenz, um den Touristen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Die Policía Local ist hauptsächlich bei Ordnungswidrigkeiten wie Diebstahl, Einbruch, Streitigkeiten usw. zuständig

 

 

Wer im Urlaub Opfer eines Diebstahls wird, kann diesen bei der Policía Local zur Anzeige bringen. Notwendig wird das bei Verlust eines wichtigen Dokumentes oder bei Schadensersatzansprüchen. Die Inselpolizei führt in sehr hoher Häufigkeit Verkehrskontrollen durch. Daher ist es empfehlenswert, Führerschein und Autopapiere stets mitzuführen. Des Weiteren sollte man darauf achten, den Promillewert 0,5 nicht zu überschreiten.

 

 

Gerät man in eine solche Kontrolle oder in sonstigen Kontakt mit der Polizei, ist es ratsam stets nett, freundlich und hilfsbereit aufzutreten.

 

 

Parken auf Lanzarote

 

Auf Lanzarote gibt es zwar Parkverbotsschilder, verbreiteter ist aber das kenntlich machen der Zonen durch farbige Linien am Bordsteinrand.

 

Gelbe Linien

Hier gilt absolutes Halteverbot. Rechnen Sie damit das Ihr Wagen bereits nach 5 Minuten abgeschleppt wird.

 

Blaue Linien

Parkscheinautomaten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Hier sollte man unbedingt bezahlen. Wo solch ein Automat steht, ist die dazu gehörige Schreibkraft nicht weit. Von 20.00 - 09.00 Uhr ist das Parken kostenlos. Wärend der übrigen Zeit muss bezahlt werden.

 

Weiße Linien

Parken erlaubt, sofern keine besondere Beschilderung vorhanden ist.

 

 

Teguise

 

Wappen Teguise

 

 

Der Neffe von Jean de Béthencourt, Maciot de Béthencourt, wird als Stellvertreter auf Lanzarote eingesetzt. Er nimmt sich die Tochter namens Teguise des bisherigen Herrschers Guardafia zur Lebensgefährtin, und benennt den damaligen Ort Acatife nach ihr. Im Jahr 1852 wurde San Miguel de Teguise als Inselhauptstadt durch den aufstrebenden Küstenort Arrecife ersetzt.

 

 

&eguise, die alte Inselhauptstadt, ist sicherlich die schönste Stadt der Insel Lanzarote. Hervorragend restaurierte Adelspaläste, alte Kirchen und die typischen kanarischen Häuser prägen das Flair der Stadt. Teguise war Bischofssitz und ist die älteste Stadt der Kanarischen Inseln. Mit dem best erhaltenen Stadtkern der ganzen Kanaren wurde sie 1973 unter Denkmalschutz (Conjunto Arquitectónico Histórico-Artistico) gestellt.

 

 

 

Auf dem Kraterrand des Vulkans „Guanapay“ östlich der Stadt befindet sich die Festung „Santa Barbara“. Sie ist das wichtigste historische Monument der Stadt Teguise. Im 16. Jahrhundert wurde sie von Sancho Herrera als Küstenwachturm erbaut. Ständige Piraten- und Korsarenangriffe haben die Geschichte der Festung geprägt. Der Gemeindebezirk Teguise, der größte der sieben Gemeinden, besteht aus der Stadt (La Villa) und weiteren zwanzig Dörfern und erstreckt sich von Ost nach West über die gesamte Inselbreite auf einer Fläche von 264 km².

 

 

Die Kirche Nuestra Señora de Guadalupe steht an der Plaza de la Constitución, dem zentralen Platz. Wahrzeichen ist der Glockenturm aus rotem Vulkangestein.

 

 

 

Infos

Fläche: 263,98 km²

Einwohner von Teguise Stadt: 20 105 (Januar 2010)

Einwohner der Gemeinde: Etwa 50 000

 

Sehenswürdigkeiten in Teguise

Sehenswert sind die Kirchen „De Nuestra Señora de Guadalupe“ auf dem Platz San Miguel, „Convento de San Francisco“ ehemalige Kirche des zerstörten Franziskanerklosters, „Iglesia de la Vera Cruz“ und das Kloster „Santo Domingo“.

 

 

Arrecife

 

Wappen Arrecife

 

 

Arrecife ist Geschäfts- und Verwaltungszentrum der Insel, mit modernen Bauten, einem kunterbunten Straßenleben und reger Geschäftstätigkeit. Dennoch hat das hastige, moderne Leben dem Charakter und Kolonialstil eines Fischerdorfes nichts anzuhaben vermocht, wie ein Bummel durch die grünen Parkanlagen, die schattigen Alleen mit ihren weißen Häusern.



 

Zu beginn des 15 Jh. War es noch ein kleiner Fischerort, der sich rund um El Charco de San Ginés (Lagune von San Gines) gruppierte. Seit dem Jahr 1403 wird er als Versorgungshafen für Gadifer de la Salle dokumentiert. In der Umgebung des Charco de San Ginés siedelten schon die Altkanarier der Prehispanischen Epoche.

 

 

 

Ihren Namen verdankt die Stadt den Arrecifes, schwarzen vulkanischen Riffs, hinter denen sich die Boote schützend vor Piratenüberfällen verstecken konnten.

Nach seiner Gründung, Anfang des 15. Jahrhunderts, lebte Arrecife über 200 Jahre das beschauliche Leben eines Fischerdörfchens, bis Anfang des 17. Jahrhunderts eine Invasion berberischer Seeräuber die damalige Hauptstadt San Miguel de Teguise verwüsteten. Das Verwaltungszentrum wurde nach Arrecife verlegt, weil dieser Flecken mit seinen beiden natürlichen Häfen und Befestigungsmöglichkeiten leichter zu verteidigen war.

 

Blick von Festung auf Arrecife

 

Arrecife löste 1852 die alte Hauptstadt Teguise im Landesinneren ab. Arrecife zählt auch als eine der sieben Gemeinden der Insel. Arrecife ist die größte Stadt der Insel und beherbergt mit 58.156 Einwohnern (1. Januar 2010) knapp die Hälfte aller Lanzarotaños.

 

Straße in Arrecife

 

 Da es für die Touristen in Arrecife nicht allzu viel zu sehen gibt, besuchen hauptsächlich Tagesausflügler die Hauptstadt, z.B. um etwas preisgünstiger einzukaufen und das relativ unverfälschte Inselleben zu spüren.

 

Promenade von Arrecife

 

 

In Arrecife gibt es attraktive Straßen und Plätze zum Bummeln und Schoppen, mit Cafés, Boutiquen, mit Restaurants und Tappas-Bars, mit Shops und Kaufhäusern, die Touristen wie Einheimische anziehen.

 

Strand von Arrecife. Im Hintergrund das Grand Hotel

 

Für einen Stadtstrand ist der Playa del Reducto sehr schön und sauber; zur Siesta sieht man viele Einheimische am Strand. Das Meer ist sehr seicht; bei Ebbe sieht man zahlreiche Felsklippen und man kann weit hinauslaufen.

 

Gran Hotel

 

In den frühen 70er Jahren befand sich C. M. auf Reisen im Ausland. Dies wurde ausgenutzt und Investoren bauten ein 15-stöckiges Hochhaus in Arrecife. Selbst Manrique konnte damals nichts mehr gegen den Betonklotz ausrichten. 1994 brannte es aus, aber es wurde nicht abgerissen. Lange stand es als Ruine am Standstrand von Arrecife. Man konnte es schon von weitem erkennen Heute ist der Klotz zu einem Fünfsterne-Hotel ausgebaut worden. Es ist das “Grand Hotel”.

Das hässliche, einzige Hochhaus der Insel ist von überall aus zu sehen und ist deshalb ein Markenzeichen.

 

 

Castillo De San Gabriel

(Arrecife)

 

Sonnenuntergang

 

Anfangs gab es gegen die Angriffe der Piraten nur ein Fort aus Holz. 1571 plünderte und zerstörte der berüchtigte Seeräuber Dogan das Hafenstädtchen fast völlig. Bei dem Überfall wurde auch das Ford niedergebrand.

 

 

Nachdem es niedergebrannt wurde, baute man auf der vorgelagerten, kleinen Insel das Castillo de San Gabriel, die von einem Felseneiland, Islote de Fermina, gegenüber der Stadt, die ganze Bucht von der Küste bis zu den beiden kleinen Inseln Del Frances und Los Iingleses dominiert.
 

 

Einige Jahre später, 1574, wurde auf Erlass König Philipp II. von Spanien das Castillo de San Gabriel gebaut. Die Festung war mit 4 Kanonen bestückt. Eine Bronzekanone und 3 Gusseiserne Kanonen.

 

 

1586 wurde sie auf Befehl des Korsars Morato Arraez von seinen Piraten zerstört und eingeäschert. Die Legende berichtet, dass Männer und Frauen die Festung heroisch verteidigten und letztere es vorzogen zu sterben, als nach dem Tod ihre Männer in die Hände der Piraten zu fallen.

 

 

Philipp II.

* 21. Mai 1527 

† 13 September 1598 

 

 Das heutige Castillo de San Gabriel, mit Glockentürmchen und Wachhäuschen, wurde dann im Auftrag des spanischen Königs Philipp II. von Spanien, und wurde nach Plänen des italienischen Festungsbaumeiters Leonardo Torrieni erbaut. Er entwarf auch das Castillo de Santa Barbara in Teguise.

 

 

 

Zugbrücke


Um 1590 wurde die Festung in ihrer gegenwärtigen Form wieder aufgebaut. Über eine Zugbrücke, die bis heute erhalten blieb und
wegen der kugelförmigen Abschlüsse ihrer Pfeiler "Puente de las Bolas" (Kugelbrücke) genannt wird. Die Brücke ist 175 m lang und verbindet das Castillo San Gabriel  mit der Stadt.

 

 

 

Ein Highlight kommt erst, wenn man die Brücke zum Castillo de San Gabriel erreicht. Es gibt eine Brücke für Autos und eine für Fußgänger.

 

 

 

Der Hauptgrund für die meisten Besucher des Castillos ist aber der Blick auf die Inselhauptstadt, den man von der kleinen Festungsinsel aus hat.

 

 

Die Kirche San Gines

(Arrecife)

 

San Ginés, Obispo de Clermont Ferrand

Geboren ca. 603 - man kann es nicht genau sagen.

Gestorben im Jahr 662.

 

 

Arrecifes Hauptkirche liegt in einem stilleren Viertel der Stadt am Plaza de las Palmas, nahe dem Hafenbecken Charco. Im Jahre 1630 baute der Kaufmann Franzisco Garcia Santellas die Kapelle San Gines. Sie ist dem Heiligen Gínes von Clermont geweiht. Ihm zu Ehren feiern die Insulaner jedes Jahr im August ein mehrtägiges, ausgelassenes Fest. Architektonisch ist der Bau in schlichtem weiß gehalten und mit grauschwarzen Lavasteinen abgesetzt. Die kleine Kirche verfügt über zwei Seitenschiffe, eine Holzdecke im Mudéjarstil und einen Turm mit Kuppeldach.

 

 

Die Kirche von San Gines

 

Jesús

 

Im Jahre 1574 wird in Arrecife die erste lokale Wahlfahrtskapelle gegründet, in der im Laufe der Zeit ein Heiligenbild von ´´Sankt Peter´´ und ein von Sankt Gines gefundenes Gemälde aufbewahrt wurde. Nach einer Überschwemmung, wird die Wahlfahrtskapelle 1665 neu erbaut. Die Arbeiten dauern zwei Jahre.

 

 

Wiederum 1747 wird sie vergrößert, bis sie im Jahre 1798 ihren heutigen Stand als Pfarrei erhält. Noch im gleichen Jahr erhält die Insel Lanzarote, dank Gines de Castro, ein Heiligenbild von ´San Gines´.1800 musste das mittlere Hauptschiff vergrößert werden.

 

 

1804 wird das Mittelschiff des ´Evangelio´ gebaut und hiermit dafür gesorgt, dass zehn Jahre später durch die Erhöhung der Kanzel das Hochschiff entsteht. 1826 ist das Jahr in dem das so genannte ´´Bischofsschiff´´ gebaut wird und einige Jahre später (1842) der Kirchturm. Anlässlich der Eröffnung des Hafens, am 25. Juni 1798 wurde die erste Messe in der umgestalteten und zur unabhängigen Pfarrei erklärten Iglesia San Ginés gehalten.

 

Virgen (jungfräulich, unberührt) Milagrosa

 

Sagrado Corazón de Jesús

 

In der Kirche San Gines befinden sich viele schöne Gemälde, Schnitzerbeiten aus Holz und Figuren. Sie sind alle sehr schön und wirklich sehenswert.

 

 

In dieser Kirche gibt es 2 kleine Räume, die man besuchen sollte. In dem einen Raum befindet sich Jesus mit Vater und Virgen de los Dolores.

 

Beichtstuhl

 

Im gegenüber liegenden Raum befindet sich ein Beichtstuhl und an der wand hängt ein Bild mit einem Spruch.

 

Auf dem Bild steht geschrieben

 

Gott segne und behüte dich
zeigt dir sein Gesicht und erbarme dich,
gibt dir seinen Blick und Frieden

 

 

25.08. Fiesta de San Gines

Zu Ehren des Schutzpatrons der Hauptstadt, des San Gines, wird in Arrecife mehrere Tage ausgiebig und lang gefeiert. Kirchliche Prozessionen, sportliche Wettbewerbe, Konzerte und Kinderprogramm – für jeden und jede ist etwas dabei.

 

 

Gemeinde Tias

 

Wappen der Gemeinde Tias

 

Tias Gemeindeverwaltung

 

Tías ist eine der sieben Gemeinden Kanareninsel Lanzarote und liegt im südöstlichen Teil der Insel. Der gleichnamige Hauptort hat etwa 5500 Einwohner. Tías ist auf der Insel Lanzarote die Gemeinde mit dem höchsten Ausländeranteil.

Der Name der Stadt Tías kommt von den Großtanten des ehemaligen Gouverneurs von Gran Canaria, Don Alonso Fajardo. Sie hießen Doña Francisca und Doña Hernan Fajardo. Zuerst nannte man die Stadt Tias de Fajardo (die Tanten von Fajardo). Später blieb kurz der Name Tias als Gemeindehauptstadt.

 

 

In dem der Gemeinde Tias zugehörigen Tal La Vega de Tegoyo befinden sich Herrenhäuser im alten Kolonialstil, wie beispielsweise die Casa Pereyra.

Die größte Ortschaft ist jedoch Puerto del Carmen (bei den Einheimischen auch La Tiñosa genannt).

 

Fläche der Gemeinde Tias: 61,41km²

Einwohnerzahl der Gemeinde Tias: 20 000 (2010)

 

 

Puerto Del Carmen

 

 

Puerto del Carmen hat eine Größe von 61,41 km².

Im Gegensatz zu Costa Teguise wohnen in Puerto del Carmen jedoch auch Einheimische, so dass man nicht ganz unter Touristen alleine ist.

Puerto del Carmen hat eine Einwohnerzahl von etwa 18 500. Die Gemeinde befindet sich im Südosten der Insel.

 

 

Aus dem in den 70er-Jahren des 20. Jh. noch ganz verträumten Fischerdörfchen La Tiñosa, mit Tomatenfelder und Salinen, ist inzwischen das bedeutendste und größte Ferienzentrum Lanzarotes geworden. Heute zieren 5 km lange Strände die Küstenlinie; der ganze Ort zieht sich auf 7 km in die Länge.

 

 

An der Küste entlang führt die Avenida de las Playas. Während diese kilometerlange Strandstraße zur Meerseite hin nahezu unverbaut ist, so dass man immer einen schönen Blick aufs Meer und die Strände hat.

 

Die alte Avenida de las Playas bis Ende 2008.

Man konnte noch in beide Richtungen fahren.

 

Die neue Avenida de las Playas ab Mitte 2009.

Ist nur noch in eine Richtung zu befahren.

 

Ende des Jahres 2008 begann man mit der kompletten Erneuerung der Avenida de las Playas. Die Promenade wurde im Frühjahr 2009 fertig gestellt. Auf der Strandseite befindet sich ein breiter Fahrradweg. Die Straße ist jetzt nur noch einspurig und kann nur in eine Richtung befahren werden. In regelmäßigen Abständen befinden sich geschützte Fußgängerüberwege. Alle Übergänge, auch in den Seitenstraßen sind Behindertengerecht abgesenkt worden. Es gibt Bushaltestellen und mehrere Taxistationen.

 

Der Fahrradweg ist breit und Fußgänger haben viel Platz

 

Alle Übergänge sind behindertengerecht, aber

in den Seitenstraßen muss man aufpassen

 

Eine von mehreren Taxistationen an der Promenade

 

Gegenüber der langen und sehr schönen Strandpromenade konzentriert sich das touristische Leben bei Tag und Nacht, sie ist gesäumt von Bars, Restaurants, Boutiquen, Fotoläden, Supermärkten, Spielhallen etc.

 

 

Puerto del Carmen ist auch ein Ausgehzentrum für Einheimische. Vor allem Bewohner der Hauptstadt kommen lieber in das benachbarte Städtchen, weil hier deutlich mehr los ist als in Arrecife.

 

 

Puerto del Carmen hat die schönsten und größten Strände der Insel. Die Strände sind kilometerlang und teilweise bis zu 100 m breit. Das Meer ist sehr seicht, so dass man weit hinaus laufen kann, ehe man den Boden unter den Füßen verliert. Überfüllte Strände wird es hier in absehbarer Zeit nicht geben. Der feine Sand ist übrigens nicht etwa importiert sondern wurde im Laufe der Jahrtausende von der sandigen Landschaft El Sable hinter den Bergen durch die Passatwinde herübergeweht.

 

 

Die Strände

(Puert del Carmen)

 

 

Playa Grande

(Playa Blanca)

 

 

Die gepflegte Playa Grande ist wegen ihres goldgelben Sandes auch als Playa Blanca (häufig verwechselt mit der gleichnamigen Ortschaft im Inselsüden) bekannt. Playa Grande ist einer der größten Strände von Puerto del Carmen. Der Strand ist dank seiner Lage windgeschützt und wird auch bewacht. Der Einstieg ins Meer ist flach und das Wasser ruhig, so dass er für Familien mit Kindern ideal geeignet ist. Hier kann man Liegestühle, Sonnenschirme und Tretboote ausleihen. Außerdem gibt es ein reichhaltiges Angebot an Wassersportarten. Umkleideräume, Toiletten und Duschen sind ebenfalls vorhanden.

 

 

 Playa Chica

 

 

Playa Chica gehört wiederum zu einer der kleinsten Strände von Puerto del Carmen. Er eignet sich gut zum sich vom Rummel der größeren Strände zu erholen und entspannen. Der Strand Playa Chica beginnt direkt am Hotel Los Faiones.

 

 

Playa de La Barilla

 

 

Auch Pila de las Barilla genannt. Im alten Teil der Stadt, südlich des Hotels Los Fariones, liegt der kleine Sandstrand "Playa de La Barilla". Vom Hotel Los Fariones sind es etwa 10 Minuten zu Fuß. Er ist von Palmen umsäumt und von einer romantischen Bucht umgeben. Wer es ruhig haben möchte, sollte diesen Strand nehmen.

 

 

Er ist ideal zum Schnorcheln und Tauchen. Der Sand ist fein und goldgelb, das Wasser ist ruhig. Die Bucht ist für Kinder und Nichtschwimmer sehr gut geeignet. Ein Restaurant sowie Liegen befindet sich direkt oberhalb vom Strand auf der kleinen Strandstraße Paseo de la Barrilla.

 

 

Der Strand Pila de la Barrilla hat eine Länge von 90 m. und eine durchschnittliche Breite von 22m. Neben dem Restaurant beginnt die Promenade Las Puntas, die bis  zum Hafen El Varadero führt.

 

 

 

Zwischen dem Strand Playa de la Barilla und dem Hafen El Varadero, geht man oberhalb der Lava Steilküste, entlang, vorbei an kleinen Appartements und Restaurants. Es ist eine sehr gute Alternative, wenn man die Hauptstraße meiden möchte um zum Hafen zu kommen.

 

 

Wer abends in Puerto del Carmen, an der Strandpromenade,  von Playa de La Barilla zum Hafen gut Essen gehen möchte, findet eine Unzahl von Restaurants, die alle um die Touristen werben. 

 

 

 

 

Hafen El Varadero

(Puerto del Carmen)

 

 

Der alte Ortskern von Puerto del Carmen (Punta Tinosa) befindet sich im Hafengebiet. Der alte Hafen von Puerto del Carmen wurde liebevoll restauriert und wirkt bezaubernd mit seiner am Hang gelegenen Architektur.

 

Plaza del Varadero

 

Auch hier gibt es zahlreiche Restaurants und Nachtbars, sowie den großen Festplatz, Plaza del Varadero, auf dem zu gegebenem Anlass mit viel Lifemusik und Tanz ordentlich gefeiert wird.

 

 

Sehenswert, nicht nur von außen, an der Calle Varadero, ist das "La Lonja". dieses schöne Haus war vor Jahren noch das Gebäude der Warenbörse des Hafens. Vor Jahren wurde dieses Gebäude zu einem schönen Restaurant umgebaut.

 

 

Ab dem Hafen von Puerto del Carmen kann man mit dem Schiff Besichtigungstouren unternehmen, mit einem Unterseeboot den Meeresgrund erforschen, oder zum Hochseeangeln aufbrechen. Wer nicht seefest ist, genießt den reichen Fischbestand, der sich in der Hafenmole tummelt.

 

 

 

Am Ende des Hafens führt wieder eine Treppe hinauf zur Hauptstraße. Von oben haben sie einen tollen Blick auf den gesamten Hafen von Puerto del Carmen.

Ein Besuch am Abend in den zahlreichen Restaurant ist immer sehr zu empfehlen.

 

 

 

 

Nuestra Señora del Carmen

(Kirche am Hafen)

 

 

 

In einer Seitengasse, nahe des alten Hafens von Puerto del Carmen, nicht weit von der Plaza de Varadero, steht die sehr schmale Kirche, Nuestra Señora del Carmen. Sie ist die Schutzheilige der Fischer und Seeleute. Die kleine Kirche hat ein spitzem Satteldach. In der kleinen Kirche werden auch ökumenische Messen abgehalten. Die Kirche ist zu bestimmten Zeiten geöffnet und für jedermann zugänglich.

 

 

Man kann die Kirche zwar betreten, aber der direkte Zugang zur Kapelle ist durch ein sehr schönes handgeschmiedetes Eisengitter abgesperrt. Auf dem Gitter befinden sich schöne Motive aus dem Meer. Nur zum Gottesdienst wird dieses Gitter für die Gläubigen geöffnet.

 

 

 

Wer beten möchte, kann es auch vor dem Gitter. Hier stehen einige Bänke auf denen sich die Gläubigen zu einem Gebet hinsetzen können.

 

 

Spenden kann man hier natürlich auch etwas. Direkt hinter dem Gitter befinden sich "Kerzen". Beim Einwurf von Münzen leuchtet eine elektrische Kerze. Um so mehr Geld eingeworfen wird, um so mehr "Kerzen" leuchten. Ob diese Idee so toll ist, muss jeder für sich entscheiden.

 

 

 

16.07. Fiesta del Carmen

 

Im Juli feiert man auf den Kanaren, ja in ganz Spanien „Virgen del Carmen“ (Virgen bedeutet: jungfräulich oder unberührt), die Schutzheilige der Fischer und Seefahrer. Da die Menschen auf den Kanaren Jahrhunderte lang auf den Fischfang angewiesen waren ist dies noch heute ein ganz besonderes Fest für sie.

 

 

Besonders natürlich in Puerto del Carmen, oder „La Tiñosa”, wie Puerto del Carmen früher einmal hieß. Gefeiert wird auch in den Orten Arrecife, Playa Blanca, Teguise, sowie auf der Nachbarinsel La Graciosa. In Puerto del Carmen trifft man sich im alten Hafen, auf der Plaza del Varadero wo im Prinzip alle Feierlichkeiten stattfinden.

 

 

Dabei wird die geschmückte Statue der Madonna nach dem Kirchgang in Prozessionen und anschließender gemeinsamer Ausfahrt auf ein Fischerboot welches wiederum von unzähligen kleinen und größeren geschmückten Booten begleitet wird. Das mehrere Tage andauernde, sehr fröhliche Fest wird zumeist mit einem farbenfrohen Feuerwerk beendet.

 

 

 

 

César Manrique ist wohl der bekannteste Sohn der kanarischen Insel Lanzarote. Mit viel Engagement und Liebe prägte er das Erscheinungsbild "seiner" Insel aktiv mit. Kaum jemand war so sehr mit seiner Heimat verbunden wie er. Ihm ist es zu verdanken, dass die natürliche Schönheit Lanzarotes nicht im Massentourismus versank, sondern durch die harmonische Kombination aus Kunst und Natur hervorgehoben wurde. Sein Grundgedanke, Lanzarote zum schönsten Platz auf Erden zu machen, spiegelt sich in all seinen Werken und lässt Manrique unsterblich werden.

 

 

 

Mehr über César Manrique,

seine Arbeit, sein Leben un die

Fundacion del César Manrique

 

 

 

 

 

Ausflüge auf Lanzarote

 

 

Jameos del Aqua

 

 

Offene Vulkanblasen, die bei einem der Ausbrüche des Vulkans Monte Corona entstanden sind. In der ersten offenen Vulkanblase befindet sich eine natürliche Lagune und ein unterirdisch mit dem Meer verbundener, 60 Meter langer, 22 Meter breiten und ca. 20 Meter hohen Hauptteil einer Salzwasserlagune.

 

 

 

Der Abstieg erfolgt über eine geschwungene, steile Treppe bis zum Restaurant in der Grotte, in dem man von der Terrasse auf den unterirdischen See blicken kann. Der Eingang ist mit vielen Pflanzen bewachsen, von oben strahlt Sonnenlicht auf die unterirdische Terrasse.

 

 

 

Diese Krabben haben weder Farbe noch Augen, da sie diese in der dunklen Tiefsee normalerweise nicht brauchen. Derzeit forscht man noch, warum diese Art ausgerechnet hier an der Oberfläche vorkommen und sich auch vermehren.

Die 3 cm großen, blinden Tiefseekrebse sind jedoch vom Aussterben bedroht. Der Kupfergehalt der Münzen, die die Besucher in den See werfen, vergiftet das Wasser.

 

 

 

Kernstück von Jameos del Agua ist ein in die Grotte integrierter Konzertsaal mit etwa 600 Sitzplätzen, der seit 2001 zum Umbau wegen neuer Sicherheitsstandards geschlossen war. Seit dem 15. Februar 2009 darf der Veranstaltungssaal Los Jameos wieder von den Besuchern des gleichnamigen Kultur- und Tourismus-Zentrums besichtigt werde.

 

 

 

Im hinteren Teil der Höhle wurden auf Anregung von César Manrique ein Konzertsaal, ein Restaurant und ein palmengesäumtes Schwimmbecken angelegt.


 

Jardín de Cactus

 

 

Allgemeines

 

In und um Guatiza und dem nördlicher gelegenen Örtchen Mala breiten sich große Kakteenfelder hinter niedrigen Mauern aus. Einst bildeten sie die Grundlage für den Reichtum der Insel. Man züchtete die Cochenille-Schildlaus, die bis heute den so begehrten und natürlichen, roten Farbstoff der Karminsäure liefert.

 

Feigenkaktus

 

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist Lanzarote ein wichtiger Lieferant dieses Rohstoffs, unter anderem wird der Farbstoff für Kosmetika verwendet, auch der bekannte Campari verdankt seine intensive rote Farbe der Läusezucht auf Lanzarote. Für ein Kilogramm Karminrot müssen rund 150.000 Larven von den Kakteen geschabt werden.

 

Cochenille-Schildlaus

 

Noch heute findet man auf den Blättern der Feigenkakteen kleine Säckchen, in denen die Bauern die Mutter-Schildläuse einsperren, damit sie keinen allzu großen Schaden an den Pflanzen anrichten. Die größte Sehenswürdigkeit des Ortes ist jedoch das letzte große Werk des lanzerotenischen Künstlers César Manrique der Kakteengarten Jardín de Cactus.

 

 

Jardín de Cactus

 

 

 

 

Mit großer kreativer Überzeugung entwarf der Künstler bereits im Jahre 1970 die Pläne des Gartens. Erst neunzehn Jahre später, im Jahr 1989 konnte der lanzarotenische Künstler und Naturschützer César Manrique beginnen, diesen Botanischen Garten inmitten der Opuntienfelder in einen aufgelassenen Steinbruch hineinzubauen. Es war sein letztes großes Werk vor seinem Tod. Im Jahr 1991 wurde der Jardín de Cactus offiziell eröffnet.

 

 

Der Eingang des Gartens ist nicht zu übersehen, denn am Eingang erhebt sich eine überdimensionale, acht Meter hohe Metall-Kaktusskulptur.

 

 

In Form eines Amphitheaters wurde der Botanische Garten terrassenförmig angelegt, der über Stufen und Steinwege begangen werden kann.

 

 

 

 

Den Boden bedeckt vulkanisches Lapilli, den nächtlichen Tau speichernde Vulkanasche. Durch diesen Trockenfeldbau, der auf Lanzarote auch in der Landwirtschaft üblich ist, haben Pflanzen die Möglichkeit, auf der regenarmen Insel zu gedeihen.

 

 

Insgesamt gedeihen auf 5 000m² mehr als 10 000 Exemplare 1400 verschiedener Kakteenarten. Der Kaktuspark ist ein Eldorado für Kakteenliebhaber und bietet auch dem Fotofan manch interessantes Motiv.

 

 

 

 

In der Mitte der Anlage liegt ein kleiner Teich mit Wasserpflanzen, der mit Lavasteinen gestaltet wurde.

 

 

Die restaurierte Gofio-Mühle am nördlichen Rand des Gartens, bietet einen phantastischen Ausblick über die Anlage. Die Mühle wurde 1973 restauriert und ist auch heute noch in Betrieb, um das begehrte Gofio (Maismehl), zu mahlen.

 

 

 

Neben der Mühle befindet sich ein kleines Restaurant, das Manrique aus Vulkangesteinen der Umgebung bauen ließ.

 

       

 

Wie in all seinen Kunstwerken ist es César Manrique auch bei der Planung des Kakteengartens gelungen, Kunst und Kultur mit der Natur in Einklang zu bringen.

 

 

Der Besuch lohnt sich, weil nicht nur die Möglichkeit des Schauens und Bewunderns der Kakteen geboten wird, sondern ein Gesamtkunstwerk, das man in Ruhe, mit viel Zeit und besinnlich einatmen sollte.

Leider verstarb der Künstler bereits zwei Jahre nach der Eröffnung bei einem Verkehrsunfall.

 

 

Salinas de Janubio

 

 

Auf der Hauptstraße Richtung Playa Blanca führt eine Abfahrt zu den "Salinas de Janubio".  Die terrassenförmig angelegten Salzgärten sind durch eine Landzunge vom offenen Meer getrennt.   Im 19. Jahrhundert wurden hier bis zu 10.000 Tonnen des groben Salzes gewonnen. Heute ist sie nur noch zum Teil in Betrieb, da die Produktion sehr aufwendig und zu teuer ist.

 

 

Inzwischen steht die Anlage unter Denkmalschutz. Sie wird jedoch durch die Unterstützung der EU in geringem Umfang in Betrieb genommen wird. Somit ist die Produktion mittlerweile auf 2000 Tonnen jährlich zurückgegangen. Noch heute ist das grobe Salz wegen seines besonders herzhaften Geschmacks auf Lanzarote sehr begehrt. Da Salinas de Janubio ganz in der Nähe des Fischerdorfes El Golfo, der Lagune Lago Verde und der Steilfelsküste Los Hervideros liegt, bietet es sich an, diese vier Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu besuchen

Sparsam angewendet schmecken mit diesem groben Salz zubereitete Speisen besonders herzhaft.

 

 

 

Mirador del Rio

 

 

Das Mirador del Río ist ein architektonisch reizvoller Aussichtspunkt im äußersten Norden der Kanareninsel Lanzarote. Im Jahr 1898 wurde an dieser Stelle ein militärischen Beobachtungs- und Artillerieposten eingerichtet.

Das Mirador del Río galt zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung Mitte der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts als eines der bedeutendsten modernen Bauwerke der Welt

 

 

 

Er befindet sich an einem 475 m hohen Punkt der Steilküste des über 600 Meter hohen Famaramassivs. Der 1973 vom lanzarotenischen Künstler César Manrique, unter Mitwirkung von Jesus Soto und dem Architekten Eduardo Caceres, entworfene Aussichtspunkt (offizielle Eröffnung 1974). Er wurde im typischen Stil Manriques in den Felsen integriert.

 

 

Wer sich nicht nur mit einem Blick vom Aussichtspunkt des Mirador del Rio auf die Vorgelagerte und nur wenige Quadratkilometer große Insel "La Graciosa" begnügen möchte, kann sie von Orzola aus mit einer Fähre besuchen.

 

 

Er besteht aus einer über dem Abgrund befindlichen Brüstung, einem Café mit großflächigen Panoramascheiben, einem Souvenirgeschäft sowie zuoberst einer Aussichtsplattform. Auf rechte Winkel wurde verzichtet, alle Räume, auch der Parkplatz, die Aussichtsplattform und die Treppen sind rund.

 

Treppenaufgang

 

Das Gebäude wurde in alle Himmelsrichtungen verglast, so dass man rundum die phantastische Aussicht genießen kann. Manrique verzichtete bei seinen Bauplänen auf rechte Winkel, alle Räume, der Parkplatz, die Bar und die Aussichtsplattform sind rund und sehr schlicht gehalten.

 

Der Verbindungsweg

 

 

 

 

La Graciosa

 

 

Von der Dachterrasse auf dem Aussichts-Café Mirador del Rio haben Sie einen beeindruckenden Rundumblick. Die Insel La Graciosa liegt zu Ihren Füßen, umringt vom blauen Atlantik.

 

 

Graciosa liegt nördlich vor Lanzarote und hat eine Fläche von 29,05 km².

Die höchsten Erhebungen sind Las Agujas Grandes (266 m) und Las Agujas Chicas (257 m) in der Mitte der Insel. Der normannische Seefahrer Jean de Béthencourt taufte 1402 die Insel die Anmutige. Seit 1986 gehört sie zum Naturpark des Chinijo-Archipels.

 

 

Mit einer modernen Personenfähre geht es 3x täglich vom Hafen La Sociedad des nördlich gelegenen Fischerortes Orzola auf Lanzarote in rund 25 Minuten vorbei an den imposanten Felsen Punta Fariones durch die tiefblaue Meeresenge von El Rio zum Hauptort Caleta del Sebo (kleine Talgbucht)

 

 

Der Hauptort der Insel ist Caleta del Sebo mit 693 Einwohnern, die überwiegend vom Tourismus und Fischfang leben. Bei nur wenigen Bars und Restaurants, einer Post, einem Internetcafe, eine "Cine Bank" (Automaten-DVD-Verleih) und zwei Supermärkten, aber keinen Souvenirläden, lebt es sich hier reichlich zivilisationsfern.

 

 

Es gibt im Osten der Insel einen zweiten Ort namens Pedro Barba, benannt nach einem Abenteurer, der sich dort niedergelassen und zum König der Kanarischen Inseln ausgerufen hat. Dieser Ort besteht aber ausschließlich aus Ferienhäusern anderer Kanarenbewohner, ist nur per Boot oder über Pisten per Geländewagen erreichbar. Es gibt keine Quellen auf der Insel, daher muss Trinkwasser per Pipeline unter dem Rio, der nur etwas mehr als einen Kilometer breiten Meerenge zwischen La Graciosa und Lanzarote, oder mit einem Tankschiff herangeschafft werden.

 

 

Immerhin glänzt die Insel mit einer nagelneuen "Consultario La Graciosa" - einer Art Mini-Krankenhaus (mit 2 Krankenschwestern). Gute Wanderschuhe sind empfehlenswert, Kopfbedeckung ebenfalls. Auf der Insel gibt es in Caleta del Sebo die typische Strohhüte aus Palmblättern, die auch die Einheimischen bevorzugen. Da es unterwegs nichts gibt, gehören genügend Wasser und Proviant neben ausreichend Sonnencreme in den Rucksack. La Graciosa ist überwiegend noch "Natur pur" - Ein Ort, wo man die Seele baumeln lassen kann.

 

 

Timanfaya Nationalpark

(Parque Nacional de Timanfaya)

 

 

Das Gebiet wurde 1974 zum Nationalpark erklärt. Er befindet sich im Südwesten der Insel und es umfasst unter anderem  das Maciso del Fuego (Feuer-Massiv) und das Valle de la Tranquilidad (Tal der Ruhe).

 

 

Etwas südlich des Eingangs zum Nationalpark, an der Straße von Yaizza her, warten Dromedare auf Kundschaft. Gerade mal gute 20 Minuten lang dauert das Abenteuer mit der Karawane durch den Nationalpark.

 

 

An bestimmten Stellen beträgt die Temperatur kurz unter der Erdoberfläche schon über 400°. Um dies zu demonstrieren werden zum Beispiel im Bereich des Islote de Hilario trockene Sträucher in ein Loch im Boden gestopft, welche sofort in Flammen aufgehen.

 

 

An anderen Stellen sind Rohre in den Boden eingelassen in die Wasser gegossen  wird. Durch die Hohen Temperaturen schießt Dampf in einer Fontäne meterhoch empor. Des weiteren kann eine 14 km lange Busfahrt durch den Park unternommen werden.

 

 

Der Parque Nacional de Timanfaya hat die Insel Lanzarote weltberühmt gemacht, denn an kaum einem anderen Ort auf der Erde kann man ein so großes Vulkangebiet so hautnah erleben als in diesem Nationalpark. 51 km² misst alleine die Fläche des Nationalparkes. Das Lavafeld selbst bedeckt mit ca. 170 km2 ein Viertel der ganzen Fläche Lanzarotes. Es ist mit diesen Ausmaßen das größte seinesgleichen auf der Erde.

 

 

 

 

Mit einer großen Auswahl von

Bildern und mehr Informationen.

 

 

 

 

 

Das kulinarische Angebot ist sehr vielfältig

und beinhaltet für jeden Geschmack etwas.

 

 

Allgemein

 

Die kanarische Küche bietet einiges an typischen Spezialitäten. Das recht einfache Essen wird durch frische Kräuter besonders verfeinert. In Restaurants, die inseltypische Speisen anbieten, findet man vielerorts frischen Fisch und den von Lanzarote stammenden Wein.

 

 

 

Fisch und Meeresfrüchte

 

Beliebte Speisefische auf Lanzarote sind Seehecht (Merluza), Thunfisch (Atún) oder Rotbrasse (Sama). Die Auswahl ist sehr groß. Ebenso abwechslungsreich ist die Zubereitung von Fisch. Man kann diese Gerichte beispielsweise gegrillt, gekocht oder gebraten genießen.

Probieren sie mal den Fisch in der Salzkruste, Pescado a la sal, echt lecker.
Eine weitere Fischvariante, Sancocho Canario genannt, besteht aus getrocknetem Fisch, der eingeweicht wird, sowie aus Gemüse und Kartoffeln.

 

 

Fleisch

 

Kaninchen, Ziegenfleisch und Lamm sind eine kulinarische Spezialität auf Lanzarote. Kaninchen wird traditionell mit einer Weißweinsoße als Conejo en Salmorejo angeboten.

 

 

Papas Arrugadas

(Kanarische Runzelkartoffeln)

 

 

Die papas arrugadas, kleine, runzelige Kartoffeln mit Meersalzkruste, bilden die traditionelle Grundlage zu vielen kanarischen Gerichten. Die Kartoffeln - kleine Sorten, die nur auf den Kanarischen Inseln angebaut werden - werden ungeschält mit Meersalz gekocht, dabei kann die Salzmenge etwa bis zu einem Viertel des Gewichtes der Kartoffeln ausmachen. Nachdem das Wasser verkocht ist, werden sie auf kleiner Flamme etwa 20 bis 30 Minuten getrocknet bis sie runzelig werden. Gegessen werden sie mit der salzüberzogenen Schale, meist in Verbindung mit einer pikanten Mojo. Jeder Koch bereitet die Soßen etwas anders zu und so können auch die Zutaten variieren.

 

 

Mojos

 

Mocho Rot und Grün

 

Die Kanaren sind bekannt für ihre traumhaft würzigen Saucen mit viel Knoblauch und Chili. Bei der kanarischen "Mojo" handelt es sich um eine hiesige Spezialität, die wir bei unseren Besuchen auf Lanzaroe kennengelernt haben.

Unterschieden wird zwischen der "roten Mojo" (Mojo rojo) und der "grünen Mojo" (Mojo verde). Mojos sind kalte Saucen. Sie werden als Dipp und Beilage zu den verschiedensten Speisen wie Fleisch, Fisch und Brot gereicht, und besonders zu den runzligen kanarischen Kartoffeln (papas arrugadas). Das genaue Rezept ist jedoch ein Geheimnis des des Herstellers oder, Restaurantbesitzers. Es gibt folgende Varianten:

 

Roter Mojo

 

 

Roter Mojo (Mojo Rojo)

Enthält neben Essig und Öl, Cumin (Kreuzkümmel), Chilis, Knoblauch, eventuell frische pürierte Paprika, Salz und Pfeffer.

Mojo Rojo Picante ist die scharfe Variante des Mojo Rojo.

Mojo Rojo Suave und Mojo Colorado sind die milderen Varianten der Mojo Picon.

 

 

Grüner Mojo

 

 

Grüner Mojo (Mojo verde)

Erhält seine Farbe entweder durch frische Petersilie (Mojo de Perejil) oder bevorzugt durch frisches Korianderkraut (Mojo cilantro). Weiterhin werden Avocados und grüner Paprika verwendet. Weitere Zutaten sind Knoblauch, Salz und Cumin Kreuzkümmel).

Mojo Verde Picante ist die scharfe Variante de Mojo Verde.

Als Mojo Verde Suave wird auch hier die mildere Version bezeichnet. Der Grüne Mojo wird häufig zu Fisch gereicht.

 

 

Aioli oder Allioli

 

 

In vielen Restaurants bekommt man neben Mojo Rojo und Mojo Verde noch Aioli als Beilage serviert. Der Name kommt vom Katalanischen  „all i oli“, Knoblauch und Öl. Die klassische Aioli ist eine kalte zähflüssige Creme, die vor allem aus Knoblauch, Olivenöl und Salz besteht.

Aus der Aioli entstanden durch Verfeinerungen und Rezeptzugaben zahlreiche Varianten. Am bekanntesten ist heute die Variante

Mit Mayonaise, Knoblauch und Olivenöl. Aioli wird als Vorspeise mit Brot oder Oliven, sowie als Beigabe zu Fleisch, Fisch und Gemüse serviert.

 

 

Tapas

 

Tapas Mixteller

 

Tapas sind im engeren Sinne kostenlose Beilagen zum Wein in spanischen Tapas Bars. Doch durch ihre steigende Beliebtheit haben sich hier Restaurants etabliert, die sich auf Tapas spezialisieren. Wenn sie nur eine Kleinigkeit essen möchte, hat man die Möglichkeit Tapas zu bestellen.

Hierbei handelt es sich eigentlich um eine Art Vorspeisen, die man immer und überall bekommt und zusammen mit einem Getränk, meist einem Wein, verspeist. Diese Kultur ist in ganz Spanien weit verbreitet. Die Anzahl möglicher Varianten dieser kleinen Gerichte ist mittlerweile so groß, dass sie locker auf ein Mittag- oder Abendessen verzichten können, weil auch die Tapas satt machen.

 

 gefüllte Datteln im Speckmantel

 

Beispiele für Tapas:

Boquerones fritos

(frittierte Sardellen)Aceitunas oder Olivas

(Oliven)

Ensalada Rusa

(Kartoffelsalat)

Gambas al ajillo

(Garnelen gebraten in Olivenöl mit Chili und viel Knoblauch)

Mejillones

(Miesmuscheln)

Patatas aoli

(Kartoffeln in Knoblauchmayonnaise)

Albóndigas

(Fleischbällchen)

Carne con papas

(Fleischstückchen mit Soße und Kartoffeln)

Gambas al ajillo

(Garnelen in Olivenöl und Knoblauch)

Pinchos

(Fleischspießchen)

 

 

Getränke

 

Zu den typischen Getränken auf Lanzarote gehört natürlich in erster Linie der Wein. Neben Weißwein und Rotwein wird auf der Insel auch Rosé hergestellt.

 

Kaffee gibt es in verschiedenen Varianten:

café con leche ist ein Milchkaffee, café solo bezeichnet einen Espresso und cortado ist ein kleiner Kaffee mit Milch.

Auch den Kaffee kann man mit Alkohol bekommen:

Carajillo enthält Cognac, Zaperoco oder Barraquito wird mit Likör, Zimt und einem Zitronenstückchen serviert.

 

 

 

 

 

Die europäische Notrufnummer 112 wurde im Jahr 1991 eingeführt, um – zusätzlich zu den nationalen Notrufnummern – eine einheitliche Notrufnummer in allen EU-Mitgliedstaaten verfügbar zu machen und Notfalldienste damit insbesondere für Reisende leichter zugänglich zu machen.

Seit 2003 müssen die Telekommunikationsbetreiber den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers übermitteln, um ein rasches Auffinden von Unfallopfern zu ermöglichen.

Die 112-Leitstellen von z. B. Griechenland und Spanien sind in der Lage, Anrufe in englischer Sprache entgegenzunehmen. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Weiterleitung an andere Call-Center, die über Mitarbeiter mit der erforderlichen Sprachkompetenz verfügen, oder die Weiterleitung an Dolmetschdienste.

 

Ein ausgemustertes Mobiltelefon können Sie übrigens als Notfall-Handy behalten, Die Notrufnummer "112" ist meist auch ohne Sim-Karte und Gesprächsguthaben kostenlos erreichbar. Sie sollten nur regelmäßig den Akku laden & überprüfen. 

 

 

 

Ab Juli 2005 gibt es eine einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von z. B. Kredit- und EC Karten, Handys,  Kundenkarten, Mobile Banking usw.

Der Sperr-Notruf gilt für Kunden mit Karten und Medien, deren Herausgeber sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Die Sperrrufnummer 116 116 ist 24 Stunden über einen gebührenfreien Anruf erreichbar. Aus dem Ausland +49 116 116 ist der Anruf gebührenpflichtig.

 

 

 

Lanzarote Polizei
Arrecife: +34 928 81 25 34
Haria: +34 928 83 52 52
San Bartolomé: +34 928 52 07 12
Teguise: +34 928 84 52 52
Tinajo: +34 928 84 07 29
Tías (Puerto del Carmen): +34 928 83 41 01

 

 


Die ärztliche Versorgung auf Lanzarote entspricht der unsrigen.

Deutschsprachige Ärzte sind vorhanden.

 

 

Arrecife

 

Kliniken

Hospital Insular de Lanzarote
Juan de Quesada, S/N
Arrecife

Tel: 928 810 500


Hospital General-Arrecife
Tel. 928 80 18 63

 

Allgemeinmedizin

Clínica San Roque
Avenida García Escámez, 250
Beim Hospital General de Arrecife
Arrecife
Tel: 928 824 880

 

Zahnärzte

Clinica Dental Alemana –

Dr. W. Burkhart

Kieferorthopädie, Oralchirurgie, Implantate

C/Mejico N°1, Arrecife

Tel.: 928 816 661,

Notruf 669 452 248

 

Clínica Syan Vicente
Kieferchirurgie
Almirante Boado Endeiza, 9
Arrecife
Tef: 928 597 105
 

Dermatologen

Pérez Cejudo, Juan Antonio
Triana 71
Arrecife
Tel: 928 812 555

Dr. Luis Pérez del Toro
Cl´nica Láser Lancelot
Juan de Quesada 19

Arrecife
Tel: 928 806 438

 

HNO

Hals/Nasen/Ohren

De Paiz Suárez
Calle Gaviota, 2
1. Etage
Arrecife
Tel: 928 813 275

 

 

Tías

 

Zahnarzt
Zahnklinik Tias
Zahnarzt Dr. Erik Prem

Calle Libertad 44, Tías,
Tel.: 928 834 016

 

 

Puerto del Carmen

 

Kliniken

Hospiten - Privatklinik
Lomo Gordo, s/n
Puerto del Carmen - Tias
Tel: 928 59 61 00
HOSPITEN LANZAROTE wurde 1999 eingeweiht. Das moderne Krakenhaus verfügt über modernste Spitzentechnologie bei Ausstattung und Geräten. Das hat insgesamt 62 Betten für die stationäre Behandlung, 3 Operationssäle, einen Kreissaal, Intensivstation, Hämodialyse….

 

Deutsch/Britische Klinik
(Euroklinik)

Avda. de las Playas 54
Puerto del Carmen
Tel: 928 513549

 

Allgemeinmedizin

EPIOS - Centro de Terapias

Dr. Cornelia Kempen

Allgemeinmedizin, Naturheilkunde, Schmerztherapie,

C/Las Quemadas 6

Puerto del Carmen

Tel.: 928 516 955


Praxen Dr. Karl Kunze

(24h-Notdienst)

C./Salinas,12

Centro de Terapia Antroposófika
Anmeldung: 928 516 955

Arriete

C/Tres Barrancos 18

Tel: 928 516 955

Mobil: 665 60 30 63


Praxis Dr. Mager
Avenida de las Playas, 37
Puerto del Carmen
Tel: 928 512 611

Manuel Rueda Espino
Avenida de las Playas, 10
Puerto del Carmen - Tias
Tel: 928 514 030

Clínica Lanzarote
Avda de las Playas 5
bei Centro Comercial Los Fariones
Puerto del Carmen - Tias
Tel: 928 51 31 71

Centro de Terapia Antroposófica
Calle Salinas 12
Puerto del Carmen - Tias
Tel: 928 512 842 und 928 512 506
 

 

Playa Blanca

 

Allgemeinmedizin

Praxis Dr. Mager
El Varadero, 6
neben der Bushaltestelle am Ortseingang
Playa Blanca
Tel: 928 517 938

Praxis Dr. Wolfgang Jung
C/Puerto Cabras, 6 - Local 1, Playa Blanca
Nähe Hotel Iberostar Papagayo
Tel..928 519 046    

 

 

 

Yaiza

 

Allgemeinmedizin

Dr. Bilbao
La Corvina, 1
Yaiza
Tel: 928 517 092

 

 

Guime

 

Frauenarzt
Wolfgang Dietrich –

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Calle La Calera 40, Guime
Tel.: 0034-928 521 332,

Mobil: 606 915 001

 

 

Costa Teguise

 

Kliniken

Deutsch/Britische Klinik
Centro Comercial Plaza Tandarena 25
Costa Teguise
Tel: 928 59 21 25

 

Allgemeinmedizin

Praxis Dr. Mager

Avda. Islas Canarias 1,

C.C. Tanderena in

Costa Teguise

928 826 072

 

Denken sie auf jeden Fall an eine private Auslandskrankenversicherung mit Rückholung.

 

 

Tierarzt, Tierklinik und Tierschutz

 

Deutschsprachige Tierärztin
Pet Centro Veterinario Internacional
Manuela Zarza
Centro Comercial Las Maretas
35509 Costa Teguise
Tel.: 0034-928 346 207
Notfallnummer Tierärztin: 636 068 111

 

Tierkliniken
Fany: 928 813987
Tierklinik Timanfaya: 928 810 029
Notruf: 690 341 959

 

 

Konsulate (Consulados)

Botschaften (Embajadas)

 

 

Deutschland-Alemania

 

Lanzarote

Regelmäßige Sprechstunden

Tel.: 928 491 880

 

Eine Voranmeldung zu den Konsularsprechtagen ist nicht erforderlich, jedoch bei komplexeren Sachverhalten wie z.B. Geburtsanzeigen, Namenserklärungen, Erbschaftsfragen empfehlenswert. Anträge auf Ausstellung biometrischer Reisepässe (ePass) können bei den Konsularsprechtagen nicht entgegengenommen werden.

 

Bitte informieren Sie sich bevor sie zu den Sprechtagen fahren nochmals unter der Nummer 928 491 880 ob sie tatsächlich eingehalten werden können, oder ob kurzfristig Änderungen vorgenommen werden mussten.

 

Außerhalb der Sprechstunden

Tel.: 928 491 880

Tel.: 928 491 870 (Passstelle)

Im Notfall

Mobil 659 51 76 00

 

Gran Canaria

Deutsches Konsulat

Calle Albareda 3-2

E-35007 Las Palmas de Gran Canaria, Tel.: 928 491 880

Tel.: 928 491 870 (Passstelle)

Im Notfall

Mobil 659 51 76 00

(Nach Dienstschluss)

 

Madrid

Deutsche Botschaft

Calle de Fortuny 8

E-28010 Madrid

Tel.: 915 579 000 

 

 

Österreich-Austria
 

Lanzarote

Regelmäßige Sprechstunde

Tel.: 928 241 911

 

Gran Canaria

Österreichisches Konsulat

Calle de los Balcones 8
E-35001 Las Palmas de Gran Canaria

Tel.: 928 762 500

 

Madrid

Österreichische Botschaft

Paseo de la Castellana 91

E-28046 Madrid

Tel.: 915 565 315

Tel.: 915 565 403 

 

 

Schweiz-Suiza
 

Lanzarote

Regelmäßige Sprechstunden

Tel.: 928 293 450

 

Gran Canaria

Schweizer Konsulat

Calle Domingo Rivero 2

 E-35004 Las Palmas de Gran Canaria
Tel.: 928 293 450

Tel.: 928 293 380

Fax 928 290 070

 

 

 

Lanzarote ist Teil der EU-Sonderzone Kanarische Inseln. Damit ist Lanzarote zwar Teil der EU und hat natürlich auch den EURO als Zahlungsmittel, steuer- und zolltechnisch liegt Teneriffa jedoch außerhalb der Gemeinschaftszone. Die Kanarischen Inseln haben damit einen ähnlichen Status wie z.B. Helgoland.

Die Auswirkung erkennt man leicht an den Zigaretten- oder Alkoholpreisen, die deutlich niedriger sind als in der EU.

Auf Benzin werden hier gar keine Steuern erhoben. Die IGIC, also die Mehrwertsteuer, liegt hier bei lediglich 5 %.

 

Die Sonderregelung hat allerdings auch einen Haken: Man darf hier zwar soviel Alkohol und Zigaretten einkaufen, wie man gerne möchte, darf diese auch ausführen, für die Einfuhr in Deutschland gelten dann allerdings folgende

 

Grenzwerte pro Person:

 

Abgabenfreie Einfuhr von Reisemitbringseln

Unter folgenden Voraussetzungen können Reisende Waren abgabenfrei aus einem Nicht-EG-Mitgliedstaat (Drittland) nach Deutschland einführen (Obwohl die Kanaren zu Spanien und damit zur EU gehören, befinden sich die Inseln aufgrund der Sonderregelung außerhalb des gemeinsamen Zollgebietes und es gelten die selben Bestimmungen wie für Drittländer).


Die Waren dürfen keinesfalls zu gewerblichen Zwecken bestimmt sein. Sind diese beiden Bedingungen erfüllt, so gelten die folgenden Mengen- und Wertgrenzen, wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:

 

Tabakwaren

200 Zigaretten oder 

100 Zigarillos oder 

50 Zigarren oder 

250 g Rauchtabak oder 

Eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren.

 

Bitte beachten

Beim Kauf von Zigaretten, bitte darauf achten, dass in einer Schachtel nicht immer nur 20 Zigaretten sind und in einer Stange Zigaretten bis zu 12 Schachteln sind.

 

Alkohol und alkoholhaltige Getränke

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumprozent oder  unvergällter Ethylalkohol mit einem Alkoholgehalt von 80 Volumprozent oder mehr oder 

2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumprozent oder weniger, oder 

eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren und

4 Liter nicht schäumende Weine und

16 Liter Bier

 

Arzneimittel

die dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge.

Falls Ihre Reisemitbringsel die vorstehenden

Reisefreigrenzen überschreiten, sind Einfuhrabgaben zu entrichten.