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Kanarische Inseln
Die Autonome Gemeinschaft der Kanaren besteht aus zwei Provinzen.
Die Provinz Las Palmas mit der Provinzhauptstadt Las Palmas.
Es sind die östlichen Inseln: Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.


Flagge und Wappen der östlichen Provinzen
Die Provinz Santa Cruc de Tenerife mit der Provinzhauptstadt Santa Cruz.
Es sind die westlichen Inseln: Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro.


Flagge und Wappen der westlichen Provinzen
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Lanzarote ist die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die im Atlantischen Ozean eine von Spaniens siebzehn autonomen Regionen bilden. Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt.

Von den insgesamt 213 Kilometern Küste sind 10 Kilometer Sand- und 16,5 Kilometer Kiesstrand, der Rest besteht aus Felsküste. Südlich von Lanzarote liegt in 11.5 Kilometern Entfernung die Insel Fuerteventura. Lanzarote hat kein Grundwasser. Das Wasser wird durch Entsalzung des Meerwassers gewonnen; der elektrische Strom durch Generatoren-Anlagen mit Verbrennungsprozessen erzeugt.

Vulkanlandschaft im Nationalpart Timanfaya
Die Insel besitzt zwei Gebirgszüge. Im Norden der Insel steigt das Famara-Massiv mit dem Gipfel Peñas del Chache auf 671 Meter an, und im Süden der Los Ajaches auf 608 m. Südlich des Famara-Massivs schließt sich die Sandwüste von El Jable an, die das Famara-Massiv von den so genannten Feuerbergen (Montañas del Fuego) des Timanfaya-Nationalparks trennt.

Im Timanfaya-Gebiet ereigneten sich zuletzt von 1730 bis 1736 und 1824 starke Vulkanausbrüche, die große Teile des fruchtbarsten Ackerlandes und mehrere Dörfer und Gehöfte mit zusammen etwa 420 Häusern unter sich begruben.
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Der 562 m hohe Hacha Grande
Lanzarote wurde 1993 als erste vollständige Insel von der Unesco zusammen mit dem nördlich vorgelagerten Chinijo-Archipel zum Biosphärenreservat erklärt. Im Lauf der letzten Jahrzehnte wurden zudem weite Teile Lanzarotes mit seinen 100 Vulkanen und mindestens 300 Kratern unter Naturschutz gestellt - insgesamt 41 Prozent der Inselfläche. Besonders streng gehütet ist der Nationalpark Timanfaya mit den Feuerbergen.

Hibiskusblüte
Neben den immensen Ausdehnungen, entstanden aus unterschiedlichen Lava-Arten (zu finden im Naturschutzpark Timanfaya und im Malpais de La Corana), trifft man auf einzigartige Meeres- und Küstengegenden, wo eine Vielzahl verschiedener Arten der Tier- und Pflanzenwelt zusammenleben.

Fauna und Flora haben sich im Lauf ihrer Entstehung perfekt an die Umwelt der Insel angepasst. 17 Prozent der Pflanzen, 60 Prozent der Nistvögel, 40 Prozent der Insekten sowie 100 Prozent der Reptilien der Insel sind endemisch, das hei0t weltweit einzigartig. Lanzarote gehört zur spanischen Provinz Las Palmas und seit 1996 zur Europäischen Union. Die Hauptstadt ist Arrecife, die Landessprache Spanisch.
Gewässer:
Atlantischer Ozean
Inselgruppe
Kanarische Inseln
Länge 58 km
Breite 20 km
Fläche 845,94 km²
Höchste Erhebung mit 671 Metern ü. d. M. ist der Peñas del Chache
Einwohner 133 000
Hauptstadt
Arrecife
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Erstmals wurde Arrecife im 15. Jahrhundert als kleiner Fischerort in der Geschichte erwähnt. Ihren Namen verdankt die Stadt den Arrecifes, schwarzen vulkanischen Riffs, hinter denen sich die Boote schützend vor Piratenüberfällen verstecken konnten. Arrecife ist die politische und wirtschaftliche Hauptstadt der Kanareninsel Lanzarote. Sie löste 1852 die alte Hauptstadt Teguise im Landesinneren ab

Mit knapp 45000 Einwohnern ist Arrecife die größte Stadt Lanzarotes und seit 1852 auch Hauptstadt der Insel. Da es für die Touristen in Arrecife nicht allzu viel zu sehen gibt, besuchen hauptsächlich Tagesausflügler die Hauptstadt, z.B. um einzukaufen und das relativ unverfälschte Inselleben zu spüren.


Langsam wird aus der "chaotischen Ansammlung von Häusern" doch eine ansehnliche Stadt mit attraktiven Straßen und Plätzen zum Bummeln und Shoppen, mit Cafés und Boutiquen, mit Restaurants und Tappas-Bars, mit Shops und Kaufhäusern, die Touristen wie Einheimische anziehen.

Die Promenade von Arrecife

Kleines Wasserspiel auf der Promenade von Arrecife
Wer dort bummeln gehen will, sollte an die Siesta denken. Die Geschäfte sind in der Zeit von 13:00 - 17:00 h geschlossen und die Fußgängerzone ist tot.

Strand von Arrecife: Im Hintergrund das Grand Hotel
Für einen Stadtstrand ist der Playa del Reducto sehr schön und sauber; zur Siesta sieht man viele Einheimische am Strand. Das Meer ist sehr seicht; bei Ebbe sieht man zahlreiche Felsklippen und man kann weit hinauslaufen.

In den frühen 70er Jahren befand sich C. M. auf Reisen im Ausland. Dies wurde ausgenutzt und Investoren bauten ein 15-stöckiges Hochhaus in Arrecife. Selbst Manrique konnte damals nichts mehr gegen den Betonklotz ausrichten. 1994 brannte es aus, aber es wurde nicht abgerissen. Lange stand es als Ruine am Standstrand von Arrecife. Man konnte es schon von weitem erkennen Heute ist der Klotz zu einem Fünfsterne-Hotel ausgebaut worden. Es ist das “Grand Hotel”.
Das hässliche, einzige Hochhaus der Insel ist von überall aus zu sehen und ist deshalb ein Markenzeichen.
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Castillo de San Gabriel

Im Jahr 1571 plünderte und zerstörte der berüchtigte Seeräuber Dogan das Hafenstädtchen fast völlig. Wenige Jahre später begannen die Arbeiten am Castillo de San Gabriel auf der vorgelagerten, kleinen Insel Islote de Fermina.

Doch bereits 1586 landete der Pirat Morato Arraez in der Stadt, machte ihr praktisch den Garaus und zerstörte dabei an dieser Stelle die erste schon 1574 erbaute Festung. Das heutige Castillo de San Gabriel, mit Glockentürmchen und Wachhäuschen, wurde dann im Auftrag des spanischen Königs Philipp II. von Spanien, und nach Plänen von Leonardo Torriani um 1590 erbaut.

Im Castillo de San Gabriel befindet sich das heutige Archäologische Inselmuseum (Museo Arqueológico), in dem Fundstücke aus altkanarischen Epochen gezeigt werden, zu denen ein Monolith aus dem Guanchenpalast Zonzamas, einige Grabbeilagen und Lehmfiguren gehören.

Des Weiteren zeigen Götzendarstellungen modellhaft, wie die Guanchen ausgesehen haben könnten, und wie sie sich ihre Götter vorstellten. Ein Wahrzeichen Arrecifes ist die zugehörige Zugbrücke Puente de las Bolas
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Puerto del Carmen

Wappen von Puerto del Carmen
Puerto del Carmen hat eine Größe von 61,41 km².
Im Gegensatz zu Costa Teguise wohnen in Puerto del Carmen jedoch auch Einheimische, so dass man nicht ganz unter Touristen alleine ist.
Puerto del Carmen hat eine Einwohnerzahl von etwa 18 500. Die Gemeinde befindet sich im Südosten der Insel.

Aus dem in den 70er-Jahren des 20. Jh. noch ganz verträumten Fischerdörfchen La Tiñosa, mit Tomatenfelder und Salinen, ist inzwischen das bedeutendste und größte Ferienzentrum Lanzarotes geworden. Heute zieren 5 km lange Strände die Küstenlinie; der ganze Ort zieht sich auf 7 km in die Länge.

An der Küste entlang führt die Avenida de las Playas. Während diese kilometerlange Strandstraße zur Meerseite hin nahezu unverbaut ist, so dass man immer einen schönen Blick aufs Meer und die Strände hat.

Die alte Avenida de las Playas bis Ende 2008
Die neue Avenida de las Playas ab Mitte 2009
Ende des Jahres 2008 begann man mit der kompletten Erneuerung der Avenida de las Playas. Die Promenade wurde im Frühjahr 2009 fertig gestellt. Auf der Strandseite befindet sich ein breiter Fahrradweg. Die Straße ist jetzt nur noch einspurig und kann nur in eine Richtung befahren werden.
In regelmäßigen Abständen befinden sich geschützte Fußgängerüberwege.
Alle Übergange, auch in den Seitenstraßen sind Behindertengerecht abgesenkt worden.
Es gibt Bushaltestellen und mehrere Taxistationen.
Der Fahrradweg ist breit und Fußgänger haben viel Platz
Alle Übergänge sind behindertengerecht
Eine von mehreren Taxistationen an der Promenade
Auf der gegenüber liegenden Straße konzentriert sich das touristische Leben bei Tag und Nacht, sie ist gesäumt von Bars, Restaurants, Boutiquen, Fotoläden, Supermärkten, Spielhallen etc.
Puerto del Carmen ist auch ein Ausgehzentrum für Einheimische. Vor allem Bewohner der Hauptstadt kommen lieber in das benachbarte Städtchen, weil hier deutlich mehr los ist als in Arrecife.
Puerto del Carmen hat die schönsten und größten Strände der Insel. Die Strände sind kilometerlang und teilweise bis zu 100 m breit. Das Meer ist sehr seicht, so dass man weit hinaus laufen kann, ehe man den Boden unter den Füßen verliert. Überfüllte Strände wird es hier in absehbarer Zeit nicht geben. Der feine Sand ist übrigens nicht etwa importiert sondern wurde im Laufe der Jahrtausende von der sandigen Landschaft El Sable hinter den Bergen durch die Passatwinde herübergeweht.
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Playa Grande
(Playa Blanca)

Die gepflegte Playa Grande ist wegen ihres goldgelben Sandes auch als Playa Blanca (häufig verwechselt mit der gleichnamigen Ortschaft im Inselsüden) bekannt.
Playa Grande ist einer der größten Strände von Puerto del Carmen. Der Strand ist dank seiner Lage windgeschützt und wird auch bewacht. Der Einstieg ins Meer ist flach und das Wasser ruhig, so dass er für Familien mit Kindern ideal geeignet ist. Hier kann man Liegestühle, Sonnenschirme und Tretboote ausleihen. Außerdem gibt es ein reichhaltiges Angebot an Wassersportarten. Umkleideräume, Toiletten und Duschen sind ebenfalls vorhanden.
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Playa Chica

Playa Chica gehört wiederum zu einer der kleinsten Strände von Puerto del Carmen. Er
eignet sich gut zum sich vom Rummel der größeren Strände zu erholen und entspannen.
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Playa de La Barilla

Im alten Teil der Stadt, südlich des Hotels Los Fariones, liegt der kleine Sandstrand "Playa de La Barilla". Vom Hotel Los Fariones sind es etwa 10 Minuten zu Fuß. Er ist von Palmen umsäumt und von einer romantischen Bucht umgeben. Wer es ruhig haben möchte, sollte diesen Strand nehmen.

Er ist ideal zum Schnorcheln, Tauchen und für Kinder sehr gut geeignet. Ein Restaurant befindet sich direkt am Strand. Von hier aus geht eine Promenade bis zum Hafen.


Zwischen dem Hafen und dem Strand Playa de la Barilla, geht man oberhalb der Lava Steilküste, entlang der Promenade, vorbei an kleinen Wohnungen und Restaurants.

Wer abends in Puerto del Carmen, an der Strandpromenade, von Playa de La Barilla zum Hafen gut Essen gehen möchte, findet eine Unzahl von Restaurants, die alle um die Touristen werben.

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Hafen El Vadero in
Puerto del Carmen

Der alte Hafen von Puerto del Carmen wurde liebevoll restauriert und wirkt bezaubernd mit seiner am Hang gelegenen Architektur. Auch hier gibt es zahlreiche Restaurants und Nachtbars sowie den großen Festplatz, auf dem zu gegebenem Anlass mit viel Lifemusik und Tanz ordentlich gefeiert wird.

Ab dem Hafen von Puerto del Carmen kann man mit dem Schiff Besichtigungstouren unternehmen, mit einem Unterseeboot den Meeresgrund erforschen oder zum Hochseeangeln aufbrechen. Und wer nicht seefest ist, genießt den reichen Fischbestand, der sich in der Hafenmole tummelt, darunter ein paar Teufelsrochen, die hier zu Hause sind.
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César Manrique ist wohl der bekannteste Sohn der kanarischen Insel Lanzarote. Mit viel Engagement und Liebe prägte er das Erscheinungsbild "seiner" Insel aktiv mit. Kaum jemand war so sehr mit seiner Heimat verbunden wie er. Ihm ist es zu verdanken, dass die natürliche Schönheit Lanzarotes nicht im Massentourismus versank, sondern durch die harmonische Kombination aus Kunst und Natur hervorgehoben wurde. Sein Grundgedanke, Lanzarote zum schönsten Platz auf Erden zu machen, spiegelt sich in all seinen Werken und lässt Manrique unsterblich werden.
Mehr über César Manrique, seine Arbeit und sein Leben.
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Ausflüge auf Lanzarote
Jameos del Aqua

Offene Vulkanblasen, die bei einem der Ausbrüche des Vulkans Monte Corona entstanden sind. In der ersten offenen Vulkanblase befindet sich eine natürliche Lagune und ein unterirdisch mit dem Meer verbundener, ein 60 Meter langer, 22 Meter breiten und ca. 20 Meter hohen Hauptteil eine Salzwasserlagune.


Der Abstieg erfolgt über eine geschwungene, steile Treppe bis zum Restaurant in der Grotte, in dem man von der Terrasse auf den unterirdischen See blicken kann. Der Eingang ist mit vielen Pflanzen bewachsen, von oben strahlt Sonnenlicht auf die unterirdische Terrasse.


Diese Krabben haben weder Farbe noch Augen, da sie diese in der dunklen Tiefsee normalerweise nicht brauchen. Derzeit forscht man noch, warum diese Art ausgerechnet hier an der Oberfläche vorkommen und sich auch vermehren.
Die 3 cm großen, blinden Tiefseekrebse sind jedoch vom Aussterben bedroht. Der Kupfergehalt der Münzen, die die Besucher in den See werfen, vergiftet das Wasser.


Kernstück von Jameos del Agua ist ein in die Grotte integrierter Konzertsaal mit etwa 600 Sitzplätzen, der seit 2001 zum Umbau wegen neuer Sicherheitsstandards geschlossen war. Seit dem 15. Februar 2009 darf der Veranstaltungssaal Los Jameos wieder von den Besuchern des gleichnamigen Kultur- und Tourismus-Zentrums besichtigt werde

Im hinteren Teil der Höhle wurden auf Anregung von César Manrique ein Konzertsaal, ein Restaurant und ein palmengesäumtes Schwimmbecken angelegt.
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Jardín de Cactus


In und um Guatiza und dem nördlicher gelegenen Örtchen Mala breiten sich große Kakteenfelder hinter niedrigen Mauern aus. Einst bildeten sie die Grundlage für den Reichtum der Insel. Man züchtete die Cochenille-Schildlaus, die bis heute den so begehrten und natürlichen, roten Farbstoff der Karminsäure liefert.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist Lanzarote ein wichtiger Lieferant dieses Rohstoffs, unter anderem wird der Farbstoff für Kosmetika verwendet, auch der bekannte Campari verdankt seine intensive rote Farbe der Läusezucht auf Lanzarote. Für ein Kilogramm Karminrot müssen rund 150.000 Larven von den Kakteen geschabt werden.

Feigenkaktus
Noch heute findet man auf den Blättern der Feigenkakteen kleine Säckchen, in denen die Bauern die Mutter-Schildläuse einsperren, damit sie keinen allzu großen Schaden an den Pflanzen anrichten.

Die größte Sehenswürdigkeit des Ortes ist jedoch der Kakteengarten Jardín de Cactus am nördlichen Ortsrand.

1989 hatte der lanzarotenische Künstler und Naturschützer César Manrique begonnen, diesen Botanischen Garten inmitten der Opuntienfelder in einen aufgelassenen Steinbruch hineinzubauen - sein letztes großes Werk vor seinem Tod. 1990 wurde der Jardín de Cactus offiziell eröffnet.

An dessen nördlichem Rand bildet die restaurierte Gofio-Mühle eine zusätzliche Attraktion, denn von ihr bietet sich eine schöne Aussicht. Der Kakteengarten ist terrassenförmig wie ein Amphitheater angelegt.

Den Boden bedeckt vulkanisches Lapilli, den nächtlichen Tau speichernde Vulkanasche, wie sie auch für den Trockenfeldbau benutzt wird. Insgesamt gedeihen auf 5000 Quadratmetern mehr als 10.000 Exemplare 1400 verschiedener Kakteenarten.
Der Kaktuspark ist ein Eldorado für Kakteenliebhaber und bietet auch dem Fotofan manch interessantes Motiv.

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Salinas de Janubio

Auf der Hauptstraße Richtung Playa Blanca führt eine Abfahrt zu den "Salinas de Janubio", eine der größten Salzverdunstungsanlagen Spaniens. Im 19. Jahrhundert wurden hier bis zu 10.000 Tonnen des groben Salzes gewonnen, heute ist sie nur noch zum Teil in Betrieb, da die Produktion sehr aufwendig und zu teuer ist.

Sparsam angewendet schmecken mit diesem groben Salz zubereitete Speisen besonders herzhaft.
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Mirador del Rio

Das Mirador del Río ist ein architektonisch reizvoller Aussichtspunkt im äußersten Norden der Kanareninsel Lanzarote. Im Jahr 1898 wurde an dieser Stelle ein militärischen Beobachtungs- und Artillerieposten eingerichtet.
Das Mirador del Río galt zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung Mitte der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts als eines der bedeutendsten modernen Bauwerke der Welt


Er befindet sich an einem 475 m hohen Punkt der Steilküste des über 600 Meter hohen Famaramassivs. Der 1973 vom lanzarotenischen Künstler César Manrique, unter Mitwirkung von Jesus Soto und dem Architekten Eduardo Caceres, entworfene Aussichtspunkt (offizielle Eröffnung 1974). Er wurde im typischen Stil Manriques in den Felsen integriert.

Wer sich nicht nur mit einem Blick vom Aussichtspunkt des Mirador del Rio auf die Vorgelagerte und nur wenige Quadratkilometer große Insel "La Graciosa" begnügen möchte, kann sie von Orzola aus mit einer Fähre besuchen.

Er besteht aus einer über dem Abgrund befindlichen Brüstung, einem Café mit großflächigen Panoramascheiben, einem Souvenirgeschäft sowie zuoberst einer Aussichtsplattform. Auf rechte Winkel wurde verzichtet, alle Räume, auch der Parkplatz, die Aussichtsplattform und die Treppen sind rund.

Treppenaufgang
Das Gebäude wurde in alle Himmelsrichtungen verglast, so dass man rundum die phantastische Aussicht genießen kann. Manrique verzichtete bei seinen Bauplänen auf rechte Winkel, alle Räume, der Parkplatz, die Bar und die Aussichtsplattform sind rund und sehr schlicht gehalten.
Der Verbindungsweg


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Timanfaya Nationalpark
(Parque Nacional de Timanfaya)

Das Gebiet wurde 1974 zum Nationalpark erklärt. Er befindet sich im Südwesten der Insel und es umfasst unter anderem das Maciso del Fuego (Feuer-Massiv) und das Valle de la Tranquilidad (Tal der Ruhe).

Etwas südlich des Eingangs zum Nationalpark, an der Straße von Yaizza her, warten Dromedare auf Kundschaft. Gerade mal gute 20 Minuten lang dauert das Abenteuer mit der Karawane durch den Nationalpark.

An bestimmten Stellen beträgt die Temperatur kurz unter der Erdoberfläche schon über 400°. Um dies zu demonstrieren werden zum Beispiel im Bereich des Islote de Hilario trockene Sträucher in ein Loch im Boden gestopft, welche sofort in Flammen aufgehen.

An anderen Stellen sind Rohre in den Boden eingelassen in die Wasser gegossen wird. Durch die Hohen Temperaturen schießt Dampf in einer Fontäne meterhoch empor. Desweiteren kann eine 14km lange Busfahrt durch den Park unternommen werden.

Der Parque Nacional de Timanfaya hat die Insel Lanzarote weltberühmt gemacht, denn an kaum einem anderen Ort auf der Erde kann man ein so großes Vulkangebiet so hautnah erleben als in diesem Nationalpark. 51 km² misst alleine die Fläche des Nationalparkes; das Lavafeld selbst bedeckt mit ca. 170 km2 ein Viertel der ganzen Fläche Lanzarotes. Es ist mit diesen Ausmaßen das größte seinesgleichen auf der Erde.
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Polizei/Krankenwagen/Feuerwehr

Europaweit gilt i. d. R. die "112" als kostenlose Notrufnummer
in der jeweiligen Landessprache (meistens auch Englisch).
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SPERR-NOTRUF

Neu für Deutschland
Sperr-Notruf 116 116
Ab Juli 2005 gibt es eine einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von z. B. Kredit- und EC Karten, Handys, Kundenkarten, Mobile Banking usw.
(Krankenkassenkarten und Personalausweise sollen später dazukommen)
Der Sperr-Notruf gilt für Kunden mit Karten und Medien, deren Herausgeber sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Die Sperrrufnummer 116 116 ist 24 Stunden über einen gebührenfreien Anruf erreichbar. Aus dem Ausland +49 116 116 ist der Anruf gebührenpflichtig.
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Wichtige Telefonnummern
Polizei
Arrecife: +34 928 81 25 34
Haria: +34 928 83 52 52
San Bartolomé: +34 928 52 07 12
Teguise: +34 928 84 52 52
Tinajo: +34 928 84 07 29
Tías (Puerto del Carmen): +34 928 83 41 01
Ärzte/Zahnärzte/Gynäkologen/Krankenhäuser
Spanisches Rotes Kreuz
(24 Stunden) 928 81 22 22
Zahnarzt in Arrecife
Clinica Dental Alemana - Dr. W. Burkhart
Kieferorthopädie, Oralchirurgie, Implantate
Calle Mejico N° 1, Arrecife
Tel.: 928 816 661,
Notruf 669 452 248
Zahnarzt in
Tías
Zahnklinik Tias
Zahnarzt Dr. Erik Prem
Calle Libertad 44, Tías,
Tel. 928 834 016
Arzt in Puerto del Carmen
Dr. Mager
Avenida de las Playas 37
Tel. 928 5126 11
Arzt in Arrieta und Puerto del Carmen
Dr. Karl Kunze (24h-Notdienst)
Arrieta, Calle Tres Barrancos 18, und
Puerto del Carmen im Antroposophischen Zentrum
Calle Las Salinas 12,
Tel. 928 848 509
Arzt in
Playa Blanca
Dr. Roland Mager
Avda. de las Playas 37, Puerto del Carmen,
El Varadero 1, Playa Blanca,
Avda. Islas Canarias 1,
C.C. Tanderena, Costa Teguise
Tel: 928 512 611 oder 928 517 938 oder 928 826 072
Arzt in
Playa
Blanca
Deutsche Praxis f. Allgemeinmedizin
Leitender Arzt: Wolfgang Jung
C/Puerto Cabras, 6 - Local 1, Playa Blanca
Nähe Hotel Iberostar Papagayo
Tel..928 519 046
Frauenarzt in
Guime
Wolfgang Dietrich
Facharzt für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Calle La Calera 40, Guime
Tel. 928 521 332; Mobil: 0034-606 915 001
Krankenhaus
in Puerto
del Carmen
Hospiten - Privatklinik auf Lanzarote
C/Lomo Gordo, s/n
Tel. 928 596 100
Krankenhaus Hospital General Arrecife
Hospital General
Tel. 928 80 18 63

Denken sie auf jeden Fall an eine private Auslandskrankenversicherung mit Rückholung.
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Konsulate



Deutschland
Calle Franchy y Roca 5
Las Palmas de Gran Canaria
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& +34-928 29 33 80
Fax +34-928 29 00 70
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Lanzarote ist Teil der EU-Sonderzone Kanarische Inseln. Damit ist Lanzarote zwar Teil der EU und hat natürlich auch den EURO als Zahlungsmittel, steuer- und zolltechnisch liegt Teneriffa jedoch außerhalb der Gemeinschaftszone. Die Kanarischen Inseln haben damit einen ähnlichen Status wie z.B. Helgoland.
Die Auswirkung erkennt man leicht an den Zigaretten- oder Alkoholpreisen, die deutlich niedriger sind als in der EU.
Auf Benzin werden hier gar keine Steuern erhoben. Die IGIC, also die Mehrwertsteuer, liegt hier bei lediglich 5 %.
Die Sonderregelung hat allerdings auch einen Haken: Man darf hier zwar soviel Alkohol und Zigaretten einkaufen, wie man gerne möchte, darf diese auch ausführen, für die Einfuhr in Deutschland gelten dann allerdings folgende Grenzwerte pro Person:
Abgabenfreie Einfuhr von Reisemitbringseln
Unter folgenden Voraussetzungen können Reisende Waren abgabenfrei aus einem Nicht-EG-Mitgliedstaat (Drittland) nach Deutschland einführen (Obwohl die Kanaren zu Spanien und damit zur EU gehören, befinden sich die Inseln aufgrund der Sonderregelung außerhalb des gemeinsamen Zollgebietes und es gelten die selben Bestimmungen wie für Drittländer).
Die Waren dürfen keinesfalls zu gewerblichen Zwecken bestimmt sein. Sind diese
beiden Bedingungen erfüllt, so gelten die folgenden Mengen- und Wertgrenzen,
wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:
Tabakwaren
· 200 Zigaretten oder
· 100 Zigarillos oder
· 50 Zigarren oder
· 250 g Rauchtabak oder
· eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren.
Bitte beachten
Beim Kauf von Zigaretten, bitte darauf achten, dass in einer Schachtel nicht immer nur 20 Zigaretten sind und in einer Stange Zigaretten bis zu 12 Schachteln sind.
Alkohol und alkoholhaltige Getränke
· 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumprozent oder unvergällter Ethylalkohol mit einem Alkoholgehalt von 80 Volumprozent oder mehr oder
· 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumprozent oder weniger oder
· eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren und
· 4 Liter nicht schäumende Weine und
· 16 Liter Bier
Arzneimittel
· die dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge
Falls Ihre Reisemitbringsel die vorstehenden Reisefreigrenzen überschreiten, sind Einfuhrabgaben zu entrichten.
