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Sehenwürdigkeiten in und um Pythagorion
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Die griechische Flagge
Die griechische Flagge gibt es seit 1822. Blau steht für das Meer der Ägäis. weiß für den Freiheitskampf. Neun dünne Streifen im Wechsel (blau, weiß) stehen für die neun Silben des Rufes "Freiheit oder Tod". Das Kreuz als Zeichen der Verbundenheit mit Gott, befindet sich links oben.

Das griechische Wappen
Das offizielle Staatswappen Griechenlands ist seit dem 7. Juni 1975 in Gebrauch. Es zeigt einen blauen Schild, in welchem sich, ein aus der oberen linken Ecke der Flagge Griechenlands bekanntes durchgehendes weißes Kreuz befindet. Dieser Schild ist umgeben von einem Lorbeerkranz. Eine erste Version dieses Wappens wurde bereits 1827 bekannt. Das Wappen war damals Symbol der Freiheitskämpfe, die zur Unabhängigkeit Griechenlands vom Osmanischen Reich, im Jahre 1830 führten.
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Karpathos, Santorini, Samos, Lesbos - Griechenland wäre ohne seine Inselwelt nicht das, was wir darunter verstehen. Weiße Häuser und blaue Kirchenkuppeln, die Gelassenheit, welche die griechische Bevölkerung ausstrahlt. Die Griechischen Inseln bieten Ihnen Ruhe, Genuss und Kultur. Egal ob Pauschalurlauber oder Inselhüpfen mit dem Rucksack; Sie werden in Griechenland willkommen sein
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Name der Insel
In der Antike war Samos ein wichtiges Handelszentrum und für die Schifffahrt von großer Bedeutung. Sie wurde mit Beinamen wie Anthemis, die "Blühende"; Pitioussa, die "Pinieninsel"; Dryoussa, die "Eicheninsel", Kyparissia, die "Zypresseninsel"; Phillas", die "Laubreiche" sowie Parthenia, die "Jungfräuliche" beschrieben.
Wie viele andere Kulturen zuvor, ging auch die der Minoer unter. Sie wurde von
den Mykenern abgelöst, die bald darauf die ganze Ägäis beherrschten. Der
Anführer der Mykener, Angaios, erreichte ca. 1360 v. Chr. als erster die Insel
Samos und gründete die Stadt SAMI. Er war der erste König von Samos und vererbte
diesen Titel an seinen dritten Sohn Samos weiter.
Aufgrund ihrer Fruchtbarkeit wurde sie im Mittelalter (6. bis 15. Jahrhundert) "Insel der Seligen" genannt. Unter osmanischer Herrschaft wurde die Insel türkisch „Sisam adası“ genannt
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Samos war ab etwa 3000 v. Chr. bewohnt von Pelasgern, Karern und Lelegern, die jedoch frühzeitig durch flüchtige Ionier aus Epidauros verdrängt wurden.
Polykrates (Tyrann von Samos)
Das Wort Tyrann (Herrscher) War zur Zeit von Polykrates nicht negativ besetzt.
Polykrates war ein griechischer Tyrann und herrschte von 538 bis 522 v. Chr. auf der griechischen Insel Samos.
Unter der
Herrschaft des Polykrates entwickelt sich Samos zum geistigen Zentrum der
griechischen Welt. An seinem Hof versammelten sich Wissenschaftler, Architekten
und Künstler. Es gab aber auch Ausnahmen – das Verhältnis zwischen Polykrates
und dem Philosophen Pythagoras war derart gespannt, dass Pythagoras sich
gezwungen sah Samos zu verlassen.
In der 16 Jahren dauernden Herrschaft von Polykrates entstanden in und um den antiken Ort Samos (heute Pythagorion) zahlreiche solche wegweisende Bauwerke,
wie z. B. den Tempel der Göttin Hera (bei Iraon), der Eupalinos-Tunnel (um die antike Stadt Samos, heute Pythagorion, mit Trinkwasser zu versorgen), die Stadtmauer von Pythagorion, die Hafenmole von Pythagorio und der antike Hafen von Pythagorion, der als der älteste von Menschenhand geschaffene des Mittelmeerraumes gilt
Polykrates wurde 522 v. Chr. durch den persischen Stadthalter Oroites auf dem Berg Mykale (auf dem Festland gegenüber von Samos) unter Ausnutzung seiner Habsucht in einen Hinterhalt gelockt und durch Kreuzigung getötet. Die Ermordung war laut Herodot nicht überraschend: „Das war das Ende des glücksgesegneten Polykrates“.
Aristoteles äußerte
sich sehr kritisch in seinen politischen Schriften zu den Bauwerken von
Polykrates. Diese dienten, so Aristoteles, dazu die Bevölkerung zu beschäftigen,
sie jedoch arm zu halten.
365 v. Chr. eroberte der athenische Feldherr und Politiker Timotheos († 354 v. Chr.) nach zehn Monaten Belagerung die Hauptstadt und vertrieb die gesamte Bevölkerung. Um ihre Herrschaft auf der Insel Samos zu festigen, siedelten sie Kolonisten aus Attika auf der Insel an.
Um 352 v. Chr. - nach dem Sieg in Chaironia - vereinte Philipp der II. aus Mazedonien die griechischen Städte und erkannte die Athener Verwaltung in Samos an. Samos wurde damals der Stützpunkt der Streitkräfte Philipps gegen die Perser, die die gegenüberliegende Kleinasiatische Küste unter ihrer Herrschaft gebracht hatten. 338 v. Chr. folgte auf Philipp II. sein Sohn Alexander.

Erst nach dem Tod Alexanders d. Gr. 322 v. Chr. wurde die Insel durch Perdikkas den Samiern zurückgegeben.

In der Zeit von 130 v. Chr. – 390 n. Chr. .gehörte Samos zur römischen Provinz Asia. Die Insel wurde von Antonios und Kleopatra als Sommerresidenz benützt. Während der römischen Herrschaft war Samos beliebtes Sommerdomizil vieler römischer Kaiser, was die Ausgrabungen prachtvoller Gebäude beweisen. Antonios und Kleopatra ließen die Römischen Bäder errichten. Augustus erteilte den Samioten das zu dieser Zeit selten gewährte Recht römische Bürger zu sein. Tiberius ernannte das Heraion zum Asyl und Caligula versuchte den Palast des Polykrates wiederherzustellen.

Die Insel war außerdem für ihre rote, glänzende Keramik berühmt, die die Römer in ihren so genannten "Samischen Tonwaren" nachahmten.

Nach einem Vertrag, der im Jahre 1501 zwischen dem Sultan Beyezit II. und den bisherigen Machthabern in dieser Region, den Venezianern geschlossen wurde, ging die Insel Samos in den Machtbereich des Sultans über. Sultan Beyezit II. wurde am 3. Dezember 1447 geboren und er verstarb am 26. Mai 1512. Er war der älteste Sohn und Nachfolger von Mehmed II. (dem Eroberer) und somit Sultan des Osmanischen Reiches von 1481 bis 1512. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Selim I.. Die Zeit der türkischen Herrschaft dauerte insgesamt 412 Jahre.
Am 08.05.1821 begann offiziell auf Samos der Aufstand gegen die Türken. Die Festung von Pythagorion wurde von den Samioten eingenommen. Es folgten mehrere Invasionsversuche der Türken, die aber alle zurückgeschlagen wurden.

Nach der griechischen Revolution wurde Samos der Anschluß an das Königreich Griechenland verweigert. Samos wurde ein tributpflichtiges, christliches Fürstentum der Hohe Pforte. Der erste eingesetzte Verwalter der Insel Samos wurde im Jahr 1834 Stefan Bogoridi.
Am 23.09.1912 wurden die türkischen Besatzungstruppen von der samiotischen Garde und der Bevölkerung vertrieben. Offiziell erfolgte am 23.03.1913 die Vereinigung mit Griechenland.
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Nach der Vereinigung mit dem Königreich Griechenland am 23. März 1913 verlor Samos den Status einer Inselhauptstadt.
Samos wurde eine Präfektur. Zu ihr gehören neben der Insel Samos die Fourni-Inseln und Ikaria. Mehrere kleinere Inseln und Inselchen liegen dicht um Samos, u. a. die Kotsika-Inseln im Nordosten und südwestlich Samiopoula.
Die angenehme Größe von Samos macht es möglich, die Insel mit ihren vielen Reizen zu entdecken, ohne extrem lange Wegstrecken zurücklegen zu müssen. Samos ist die östlichste der ägäischen Inseln. Sie ist die achtgrößte Insel Griechenlands.

Die Vegetation ist üppig. Alles gedeiht auf diesem fruchtbaren Boden. Wie z. B. Oliven, Obst, Gemüse und Wein. Schon im Altertum wurde hier der bekannte Samos-Wein aus sonnengetrockneten Muskattrauben, gepresst.
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Die Straße von Samos

Die Straße von Samos, eine Meerenge zwischen der griechischen Insel Samos und dem türkischen Festland. In der Mitte verläuft nicht nur die Grenze zwischen Griechenland und der Türkei, sondern auch zwischen Europa und Asien.

Die Straße ist
an der engsten Stelle 1,68 km breit und 5,64 km lang. In der Mitte der
westlichen Einfahrt liegt das Inselchen Bayrak mit einem Leuchtfeuer und
türkische Wachsoldaten. Die türkische Seite ist gebirgig und unbewohnt. Es ist
ein Naturschutzgebiet mit Wildschweinen, Luchsen, Bären und Wölfen.
Am südlichen Ende der Straße liegt Pythagorion mit seinem malerischen
Stadthafen. .
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Wandern auf den Inseln
Vor allem im Frühjahr und im frühen Herbst ist Wandern auf Samos sehr beliebt.
Man sollte dabei allerdings darauf achten, dass meist keine guten Wanderkarten zu bekommen sind und dass der struppige Bewuchs der Landschaft ein Durchkommen querfeldein nur stark eingeschränkt möglich macht. Man sollte sich also an "Eselspfade" oder Schotterstraßen halten und auf jeden Fall die nötige Grundausrüstung, wie genügend Trinkwasser, eine Notverpflegung, gutes Schuhwerk, geeignete Kleidung, Taschenlampe und für alle Fälle ein Handy mitnehmen.

Der Gebirgsanteil mit Höhen über 900 Meter beträgt etwa vier Prozent. Dabei dominieren die beiden Massive des Kerkis (Κέρκης) und des Ambelos-Gebirges (Άμπελος). Flachland und Ebenen bis 150 Meter Höhe nehmen mit fast 160 km² nahezu ein Drittel der Inselfläche ein.
Das Kerkis-Massiv erhebt sich im Westen steil aus dem Meer und erreicht mit der Vigla (Βίγλα) eine Höhe von 1434 Metern.

Die Ausläufer des zentral gelegenen Ambelos-Gebirges (Άμπελος), mit dem 1153 Meter hohen Karvounis (Καρβούνης) als höchstem Berg reichen im Norden und Süden bis zur Küste.
Wandern kann man überall auf Samos – insbesondere im Norden um Kokkari - im Nachtigallental oder zu den Bergdörfern. Aber auch im Südwesten bei Votsalakia – zu Klöstern, Höhlen oder zu einsam gelegenen Buchten und Stränden.
Auf der Insel gibt es eine Vielzahl malerischer Küsten- bzw. Bergdörfer, die darauf warten von Ihnen entdeckt zu werden.

Bei Wanderungen gerät der Besucher in herrliche Stille und begegnet der unverfälschten Lebensweise der Einheimischen. Allein der Weg, der sich hinauf in die beiden Weindörfer Manolates und Vourliotes schlängelt, vorbei an Weinterrassen und Thymian duftenden Oasen, ist ein Genuss.
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Wein von Samos

Zwei Bergmassive durchziehen Samos, das Ambelos- und das Kerkis-Massiv. Der Kerkis ist mit einer Höhe von 1.443 Metern auch der höchste Berg der Ägäis.
Der Berg Ambelos, auch Karvounis genannt, ist 1.140 m hoch und liegt im Zentrum der Insel. Hier wird von der Meeresebene an bis auf eine Höhe von ca. 1.000 m der berühmte Samos Wein angebaut.
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Geschichte
Samos war von jeher eine Wein produzierende und Wein exportierende Insel. Die Tradition des Anbaus von Weintrauben und der Weinherstellung auf der Insel erstreckt sich bis 1200 v. Chr. Zurück. Weißweine, insbesondere Süßweine, spielten lange Zeit keine bevorzugte Rolle. Mit der Reblauskatastrophe in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die alten Rebbestände weitgehend vernichtet. Die alten Rebsorten verschwanden fast auf der ganzen Insel oder blieben nur in sehr geringen Beständen erhalten.
Wein, und vor allem Muscatwein, war schon immer Teil der Geschichte von Samos und dem Leben seiner Bewohner. Ca. 8 Mio. Liter Wein werden jährlich von zwei Winzergenossenschaften produziert. Davon wird ein drittel auf der Insel getrunken, der Rest geht in den Export.
Wichtigste Sorte ist die weiße Muskatraube. Von ihr wird zum größten Teil der Süße Wein hergestellt. In den Familien Tavernen wird meist selbst hergestellter offener Wein vom Fass (apo wareli ) serviert.
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Brände auf Samos
Nicht nur auf Samos kommt es Jahr für Jahr zu kleineren oder wie vor einigen Jahren zu großen Waldbränden. Da die Gegenden in denen diese Brände ausbrechen zum Teil sehr schwer zugänglich und es nur eine begrenzte Feuerwehr auf den Inseln gibt, sind die Löschflugzeuge die einzige Möglichkeit einen Brand schnell zu löschen. Trainiert wird zum Teil in der Nähe von Pythagorion.

Nach dem Brand aus dem Jahr 2000 wurde kaum etwas gemacht. Dort wo einst Bäume standen gibt es immer noch eine Mondlandschaft. In den vergangenen Jahren wurden die toten Bäume zum größten Teil entfernt, von einer dringend notwendigen Aufforstung, um die Reste des Mutterbodens zu erhalten, ist aber nichts zu sehen.
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Infos zur Insel Samos
Inselhauptstadt
Samos-Stadt (auch Vathy genannt, ca. 800 Einwohner)
Verwaltung
Vathy (Samos-Stadt) bildet mit Ikaria und Fourni
die Präfektur Samos in der Verwaltungsregion Nördliche Ägäis.
Klima
Es herrscht mediterranes Klima mit hohen Sommertemperaturen bei niedriger Luftfeuchtigkeit und milden Wintern.
Die Jahresdurchschnittstemperatur auf Samos liegt bei 19,3 °C. Die sommerliche Durchschnittstemperatur beträgt 25,8 °C im Juli, die Durchschnittstemperatur im Januar liegt bei 10,8 °C. Im Juli und August können die Tageshöchsttemperaturen mehr als 40 °C erreichen.
Auf Samos herrschen nördliche Winde vor. Der Meltemi weht in den Monaten Juli und August stark und konstant aus nördlichen Richtungen. Die Winde im November und Dezember können durchaus Sturmcharakter erreichen.
Samos zählt zu den sonnenreichsten Gebieten Griechenlands. Üblicherweise setzt er am Vormittag ein und weht bis zum Sonnenuntergang.
Strände auf Samos
Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt sehr viele, wunderschön gelegene Buchten mit kristallklarem Wasser. Reist man nicht gerade in der Hauptsaison, hat man diese Idylle oft ganz alleine für sich zum Baden und Relaxen. Nur Sandstrände, die findet man leider nur an ganz wenigen Stellen. Je besser ein Sandstrand zu erreichen ist, um so überfüllter ist er natürlich.

Die Südküste bietet wesentlich mehr Strände mit Sand oder auch Kies, der teilweise mit Sand durchsetzt ist. Der Meeresboden fällt hier meist nicht sofort steil ab, teilweise ist sogar Baden für ungeübte Schwimmer oder Nichtschwimmer möglich. Da zudem die Südwinde seltener als die Nordwinde sind, ist das Meer hier meist ruhiger als an der Nordküste von Samos
Vegetation
Die Vegetation ist sehr abwechslungsreich. Weingärten, Olivenhaien, Zypressen, Obstbäume, Kiefern und Platanenwälder bedecken die Insel.
Erzeugnisse
Typische Erzeugnisse der Insel sind Wein, Olivenöl, Honig und Obst. Rund um Mytilini findet man Felder, Olivenhaine und viel Gemüseanbau.
Oliven
Der Ölbaum spielt hier auch noch eine wichtige Rolle. Die Oliven und das Öl bleiben jedoch fast vollständig in den Privathaushalten.
Strom
220/230 Volt, 50 Hertz. Für Samos
empfiehlt sich die Mitnahme eines Europanorm-Steckers.
Zeitunterschied
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1
Fläche: 477,942 km² (Achtgrößte Insel Griechenlandes)
Länge: 44,3 km
Breite: bis 19 km
Küstenlinie: beträgt etwa 220 km.
Bevölkerung
Die Insel Samos hat etwa 42000 Einwohner für den Gesamtbezirk, da gehört Ikaria und Fourni auch dazu. Etwa 8000 Einwohner leben in der Hauptstadt Vathy (Samos Stadt).
Religion
98 % Römisch-orthodoxe Christen
1,5 % Muslime
0,5 % Juden
Höchster Berg
Samos ist die neuntgrößte griechische Insel und ist zu annähernd 70% von Gebirgen geprägt.

Der Kerkis (Κέρκης) auch Kerketeas (Κερκετέας), im Altertum Cercetus genannt, erhebt sich im Westen steil aus dem Meer und erreicht mit der Vigla (Βίγλα) eine Höhe von 1.434 m.
Straßen
Samos hat ein sehr gut ausgebautes Straßennetz.
Die Hauptstraßen sind alle asphaltiert.
Busse
Es gibt gute und günstige Busverbindungen in die größeren Orte der Insel. In die kleineren Küstenorte oder in die Bergdörfer fährt sehr selten oder gar kein Bus.
Schiff oder Fähre
Die Insel ist täglich mit Piräus verbunden.
Im Sommer fahren einige Schiffe, Tragflächenboote und Fähren, ab Samos-Stadt oder Pythagorion zu den anderen Inseln der Nordägäis und der Dodekanes.
Die kürzeste Verbindung zur Hauptinsel der Fourni-Inselgruppe beträgt von der Südwestküste weniger als 7 Kilometer. Ikaria liegt 19 Kilometer westlich, Chios 67 Kilometer nordwestlich, die Dodokanes-Insel Agathonisi 19 Kilometer südlich und Patmos 35 Kilometer südwestlich.
Die Nordostägäischen Inseln
LESBOS, CHIOS, SAMOS, LIMNOS, AGIOS EFSTRATIOS,
PSARA, INOUSSES, KARIA UND FOURNI
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(Πυθαγόρειο)


Gemeindelogo

Geschichte
Unter der Herrschaft des Tyrannen Polykrates, im 6. Jh. v. Chr., der in Samos, einer der bekanntesten Städte der Antike lebte, entstanden in und um diesen Ort viele Bauten, wie z. B. die Hafenmauer, die Stadtmauer, die südliche Hafenmole ……
Die südliche Hafenmole, die den damaligen Schiffen, Dreidecker oder Trieren, Schutz vor den starken Südwinden bot. Herodot nennt dieses große Werk jener Epoche „die große Mauer im Meer“. Reste dieser Hafenmauer sind auch heute noch ein Teil der südlichen Hafenbefestigung.
Dieser geschützte Hafen war der Grund, warum die antike Stadt Samos, das heutige Pythagorion, von allen Seeleuten der Ägäis und hauptsächlich denen, die im Warenaustausch mit Kleinasien standen, als der sicherste Hafen bevorzugt wurde. Außerdem konnte man sich gleichzeitig alle notwendigen Vorräte beschaffen.

Die ehemalige antike Hafenmole
Die von Polykrates erbaute Hafenanlage, gilt als älteste von Menschenhand geschaffene Hafenanlage im Mittelmeerraum. Während der Osmanischen Herrschaft war im Ort lediglich ein Wachposten stationiert.
Unter der Herrschaft von Miltiades Aristarchus (1859-1866) begann ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Wiederbesiedelung auf den Ruinen der antiken Stadt Samos.
Der neue Ort wurde Tigani (Pfanne) genannt und der gut erhaltene Hafen bildete das Zentrum des Ortes. Der antike Hafen war allerdings größer wie der moderne der auf den Resten des alten Hafens aufbaut.
Zu Ehren des Philosophen und Mathematikers Pythagoras wurde der Ort 1955 in Pythagorion umbenannt.
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Allgemeines

Der Küstenort Pythagorion, auch Pythagorio genannt, liegt im östlichen Teil der Ebene von Chora. Die Gemeinde Pythagorion war bis 2010 eine von 4 Gemeinden der Insel Samos. Die Gemeinde ist in 11 Gemeindebezirke und 22 kleinere Siedlungen unterteilt. Nachbargemeinden sind im Norden Vathy, im Nordwesten Karlovasi und im Südwesten Marathokambos.
Die Inseln der Fournigruppe liegen 20 km entfernt im Südwesten, Agathonisi 18 km im Süden. Das kleinasiatische Festland ist 4 km entfernt.
Die Gemeinde Pythagorion hat eine Fläche von 164,662 km² und eine Einwohnerzahl von 9645 (2010).
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Pythagorasdenkmal am Hafen
Am Hafen steht das Denkmal des Pythagoras. Es wurde 1988 auf der östlichen Hafenmole errichtet. Es zeigt Pythagoras mit einem Dreieck in der linken Hand. Durch zwei Stäbe und die ausgestreckte rechte Hand bildet er selbst wieder ein Dreieck. Das Denkmal trägt die Inschrift „Pythagoras der Samiote (580-496 v. Chr.)“
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Der Ort Pythagorion
Die zentrale Straße nach Pythagorion ist die vom Flughafen (bzw. ursprl. wohl vom Heraion) kommende Odos Lykoúrgou Logothéti, die schnurgerade zum Hafen führt
Da man als Tourist sich diesen Namen kaum merken, bzw. richtig aussprechen kann, wird sie allgemein als Mainstreat bezeichnet. Vom Flughafen bis Pythagorion sind es etwa 4 Kilometer. Der Ort zieht sich wie ein Amphitheater um den Hafen die Hänge hinauf. Mit seiner ausgezeichneten Infrastruktur gehört Pythagorio, Pythagorion genannt, zu den beliebtesten Touristenorten auf Samos.
Die Altstadt von Pythagorion mit ihren malerischen verwinkelten Gassen und die Ruinen die man in Pythagorion und der weiteren Umgebung ausgegraben hat ziehen jedes Jahr viele Touristen an. Pythagorion bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten und ist mit Abstand der Ort auf der Insel Samos, wo es die meisten Schätze der vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende zu sehen gibt.
Bei einem Spaziergang durch die kleinen malerischen Gassen mit ihren weiß getünchten Häusern und die an jedem Haus farbenprächtig blühenden Blumen lassen jedem Griechenlandfan das Herz höher schlagen.
Eine wunderschöne bemalte Gasse, wo nicht nur die Häuser sondern auch der Weg bemahlt sind, finden Sie am westlichen Ende der Promenade, rechts die kleine Straße hinauf, zwischen Tarsanas-Strand und Logothetis-Burg.
Alle für Touristen wichtigen Einrichtungen befinden sich auf der Odos Likourgou Logotheti, wie z. B einige größere und kleinere Supermärkte, Obst- und Gemüsegeschäfte, Schmuckgeschäfte, Busstation (an der Kreuzung Richtung Flughafen), Bankautomaten, kleine Tavernen, Cafes, eine Apotheke und jede Menge Souvenirgeschäfte, sowie Auto- und Motorradvermietungen.
Taxi Standplatz an der Hauptstraße L. Logotheti, direkt an der Hafenpromenade
Mit dem Taxi kommen Sie relativ preiswert zu Ihrem Ziel. Es wird nach dem Taxameter abgerechnet. Bestellen Sie per Telefon ein Funk-Taxi, erhebt der Fahrer am Ziel einen geringen Aufschlag.
Durch diese große Anhäufung von Geschäften ist es zum Teil nicht möglich den Fußweg zu benutzen, da er grundsätzlich mit allen wichtigen und unwichtigen Sachen zugestellt wird. Wie z. B. Textilien, Lederwaren. Eistruhen, Stühle und Tische vor den kleinen Tavernen und Cafes.
Was natürlich sehr lästig ist, sind die abgestellten Autos, Mopeds und Motorräder, die zum Teil oder ganz auf dem Fußweg stehen. Zwangsläufig muss man, da ein durchkommen wie z. B. mit Kinderwagen oder wenn Leute entgegenkommen, nicht möglich ist, die Straße als "Fußweg" benutzen.
Ab 20:00 Uhr ist die Hauptstraße vom Hafen bis zur Kreuzung und die Promenade für den Verkehr, außer Taxis, gesperrt, was für einen Abendspaziergang zur oder von der Promenade sehr angenehm ist.
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Touristeninfo bei Rhenia Tours
Vom Taxistand am Hafen gehen sie die Hauptstraße hoch und erreichen nach etwa 100 m, direkt an einer nach rechts abgehenden Seitenstraße, Rhenia-Tours. Eine Einrichtung die man sich unbedingt merken sollte. Hier erhalten die alle wichtigen Infos über Samos. Sie können Tickets für Schiffsausflüge in die Türkei, Fährentickets von Pythagorion nach Padmos, Libsi, Kos und Ausflüge aller Art kaufen. Sollten sie eine Unterkunft suchen, sind sie hier richtig. Die Mitarbeiter sind kompetent und sprechen sehr gut englisch und deutsch.
RHENIA TOURS
83103 PYTHAGORIO-SAMOS
Tel.
22730-62280
e-mail:
pythagorio@rhenia.gr
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Hafenpromenade

Am Hafen spielt sich überwiegend das touristische Leben ab. Leider ist die Hafenpromenade tagsüber nicht für Fahrzeuge gesperrt. Der Hafen wird von zwei Molen eingefasst. Die längere am westlichen Ende der Promenade, an der auch größere Schiffe, Küstenwachboote der griechischen Marine, Fähren und Tragflügelboote festmachen, ist im 19. Jh. über den Ruinen der Mole des Polykrates aus dem 6. Jh. v. Chr. errichtet worden. Die kürzere im am östlichen Ende der Promenade, an der fast ausschließlich Fischerboote liegen, trägt ein modernes Pythagoras-Denkmal; sie wird deswegen auch Pythagoras-Mole genannt.
Zwischen beiden Molen befindet sich die Promenade von Pythagorion, mit vielen Cafes, Bars, Restaurants, Tavernen und Souvenirgeschäften, fügt sich zu einem bunten und lebhaften Urlaubsbild zusammen.

Direkt hinter der Promenade befindet sich das Rathaus. Der ruhige und schattige Hauptplatz hat dem Namen Platía Irínis („Platz des Friedens“), der im Vergleich zur hochsommerlichen Hafenpromenade in der Tat als friedvoll empfunden werden kann.

Probieren Sie die Köstlichkeiten, die ihnen in den Lokalen des Ortes angeboten werden und kosten Sie den berühmten Wein von Samos, der schon in der Antike über die Grenzen hinaus bekannt war.
Es ist ein schönes Gefühl, in einem der kleinen Cafés an der Hafenpromenade von Pythagorion zu sitzen. Gerade am Abend die frische Brise zu spüren, einen Kaffee, Ouzou oder Cocktail zu genießen, den Segel- und Motoryachten, kleine Kaikia und Fischerbooten im Hafen zuzuschauen und einfach nur sitzen und relexen.
An der Hafenpromenade ist am Sonntag Abend allgemeines Schaulaufen der Familien und vor allem der Jugend angesagt. Pythagorion hat eben für viele etwas zu bieten.
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Sonnenuntergang Pythagorion

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Strände am Hafen

Wenn sie von der Hauptstraße auf die Hafenpromenade kommen,
haben sie die Auswahl zwischen mehreren Stränden.
Tarsanas Beach
Nach rechts bis an das Ende der Promenade geht es links zur Mole und rechts eine Straße ab zum Tarsanas Beach oder auch Notos Beach genannt. Nach 50 m kommen sie zu 2 Tavernen die direkt am Strand stehen. In den Tavernen bekommen sie Getränke und Speisen. Am Strand bekommen sie Liegen und Sonnenschirme. Da es ein Kieselstrand ist, sind Badeschuhe sehr zu empfehlen.
Remataki Beach
Wenn sie von der Hauptstraße auf die Hafenpromenade kommen und nach links gehen, bis ans Ende der Promenade, geht es nach rechts zum Denkmal des Pythagoras und geradeaus, direkt an den Tavernen und Cafe gelegen, zum Remataki Beach und etwas weiter zum Paradies Beach.

Straße am Strand
Nach wenigen Metern erreichen sie den Strand. Entlang des Strandes befinden sich kleine Tavernen und Cafes.
Der Strand ist nicht sehr breit und ist zum Teil steinig. Badeschuhe sind sehr empfehlenswert. Am Strand können sie Liegen und Sonnenschirme mieten. Er ist flach abfallend und somit für Kinder sehr gut geeignet. Das Wasser ist, wie an allen Stränden, sehr sauber. Direkt am Strand an der Straße gibt es ausreichend gute Tavernen und Cafes.

Sehr zu empfehlen ist hier eine Pause einzulegen um eine Kleinigkeit zu essen oder einen leckeren Cappuccino oder…. zu trinken und die schöne Aussicht auf den Strand und das Meer zu genießen.
Paradies Beach

Etwa 50 m hinter der letzten Taverne geht auf der linken Seite eine "Treppe" hinauf. Diese Treppe ist ein Erlebnis. Man geht ohne einen Absatz zur Hauptstraße nach Samos-Stadt hoch. Höhenunterschied ist mindestens 50 m. Oben angekommen hat man aber einen herrlichen Überblick über Pythagorion und die Bucht.
Gegenüber der Treppe ist noch der etwas kleinere, aber sehr ruhige und gemütliche Paradies Beach. Vom Strand direkt in das Wasser gehen ist durch die Steine etwas schwierig.
Aus diesem Grund können sie über eine kleine Leiter direkt ins Meer steigen. Badeschuhe sind wie an allen Stränden in Pythagorion sehr zu empfehlen. Hier finden sie genügend Liegen und große Sonnenschirme.
Eine kleine schattige Sitzgelegenheit mit einem Verkaufswagen wo sie eine Kleinigkeit essen und trinken können gibt es hier auch.
Potokaki Beach
Am westlichen Ortsrand von Pythagorion beginnt der lang gezogene, allerdings sehr Flughafen nahe Potokaki Sand-Kieselstrand mit der Ortschaft Chora dahinter.
Sie können den Aufenthalt am Strand gleich mit einen Besuch der Römischen Termen verbinden.
Vom Hafen in Richtung Flughafen sind es bis zu den Römischen Termen etwa 600 m. Zwischen der Taverne Pegasus und dem eingezäunten Gelände der Ausgrabungsstätte führt ein breiter Weg, kann mit Auto befahren werden, direkt zum Strand.
Es ist ein Kieselstrand mit Liegen und Sonnenschirmen. Der Strand ist etwa 2 km lang. Es gibt auf diesen Strandabschnitt eine Dusche, Umkleidekabinen und Toiletten. Für das leibliche Wohl ist hier bzw. die 100 m entfernt, an der Straße gelegene Taverne gesorgt.
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Marina Samos
(Pythagorion)

Wenn Sie auf diesen, etwas staubigen Weg weitergehen, vorbei an einigen kleineren Badebuchten, kommen sie nach etwa 15 Gehminuten direkt zur neuen Marina von Phytagorion.
Zur neuen Marina kommen sie auch über die Hauptstraße, Richtung Samos-Stadt, oberhalb von Pythagorion.
Sie liegt mitten in der Pampa und die Anbindung lässt auch zu wünschen übrig.
Es ist eben nur ein Spaziergang, denn viel zu sehen gibt es hier nicht.
In den vergangenen Jahren hat sich hier einiges geändert. Es sieht nicht mehr ganz so trostlos aus. Es wurde ein wenig begründ und einige Tavernen gibt es auch schon.
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Bootsausflüge

Direkt von Pythagorion starten Fährverbindungen und Hochgeschwindigkeitsschiffe nach Patmos, Leros, Kalymnos, auf andere nahe gelegene Inseln und nach Kusadasi-Ephesus (Türkei).
Mit dem Tragflügelboot ist Patmos von Samos-Stadt in ca. 2 Stunden und von Pythagorion in ca. 1 Stunde zu erreichen; mit einem "normalen" Schiff dauert es etwa doppelt so lange.
Tägliche Ausflüge finden mit den berühmten griechischen Kaiki-Fischerbooten zu den entlegenen Stränden von Amiopoula, Tsopela, Kako Rema, Kiriakou, Aspros Kavos und anderen Zielen ststt. Abfahrt direkt von der Promenade von Pythagorion wo auch die Boote wieder zurückkehren.
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Patmos
(Πάτμος)

Ein Ausflug von Pythagorion aus nach Patmos lohnt unbedingt. Die Insel Patmos ist 34,14 km² groß und eher hügelig als bergig. Die höchste Erhebung erreicht 269 m. Der Bewuchs ist sehr spärlich. Es gibt kaum Bäume, nur die typische Phrygana bedeckt das Land. Patmos hat etwa 3.000 Einwohner. Trotz seiner geringen Größe gehört Patmos zu den bedeutenderen Inseln der Ägäis.

In der Höhle der Apokalypse soll der Apostel Johannes die göttliche Weisung erhalten haben das biblische Buch der Apokalypse zu schreiben. Als mutmaßlicher Schöpfungsort ist sie Standort eines der wichtigsten Klöster der griechisch-orthodoxwn Kirche. Daher gilt Patmos auch als ‚Heilige Insel‘ und ist alljährlich Ziel mehrerer großer Wallfahrten orthodoxer gläubiger Christen
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Kusadasi-Ephesus
Aufgrund der Nähe zur Türkei bietet sich hier auch ein Ausflug nach Kusadasi (Türkei), der quirligen Küstenstadt in der Westtürkei an. Hauptsächlich wird man von Samos in die Türkei fahren, um sich den antiken Ort Ephesus anzusehen.
Die Schiffsfahrt dauert nur etwa eine Stunde und so sind Sie schnell am Hafen von Kusadasi. Ablegen können Sie sowohl von Samos-Stadt als auch von Pythagorion.
Kusadasi

Was auf Türkisch "Insel des Vogels" bedeutet, ist bekannt für seinen Bazar. Eine große Auswahl an Lederwaren, Teppichen, Goldschmuck, Alabaster, arabisches Nippes, Baumwollwaren, orientalische Süßigkeiten und Nüsse finden Sie in den zahlreichen Geschäften.

Kusadasi ist an der Ägäis der größte Urlaubsort. Der
Setur-Yachthafen von Kusadasi gehört zu den am besten ausgerüsteten Yachthäfen
der Türkei.
Die Bucht von Kusadasi zählt mit ihren vielen kleineren Buchten und Stränden zu
den schönsten der Ägäis
Ephesus

Ephesus (gr. Ephesos, türk. Efos) liegt 20 Km nördlich von Kusadasi und 75 km südlich von Izmir, unweit der türkischen Westküste in der antiken Landschaft Ionien. In der Antike zählte Ephesus zu den einflussreichsten, reichsten und größten Städten in Kleinasien. Damals hatte die Stadt durch den Binnenhafen auch noch einen Zugang zum Meer. Durch Versandung der Küste liegt die Ausgrabungsstätte heute knapp 10 km im Landesinneren bei der Ortschaft Selçuk.

Der Tempel der Artemis gehört zu den sieben Weltwundern der Antike. Heute ist davon, nach zahlreichen Zerstörungen, leider nur noch eine Säule zu sehen
Dafür sind Teile der Celsus-Bibliothek und das Amphitheater mit Platz für 24.000 Menschen gut erhalten. Auch heute noch werden im Theater von Ephesos Konzerte aufgeführt.
Selcuk

Nach Jesu Tod ging Maria mit dessen Lieblingsjünger Johannes nach Ephesus, sie starb dort und fuhr in den Himmel auf.
In unmittelbarer Nähe von Ephesus befindet sich der Ort Selcuk. Einige Kilometer außerhalb steht das letzte Wohnhaus und Sterbehaus der Jungfrau Maria.

Dieser Ort ist für Christen ebenso heilig wie für Muslime.
Den Besuch sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Er gehört zu den Höhepunkten einer jeden Türkeireise. Heute gehört Ephesus zum UNESCO Weltkulturerbe.
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Biographie von Pythagoras
Der Satz des Pythagoras
a²+b²=c²

Das Quadrat der Hypothenusen eines
rechtwinkligen Dreiecks ist gleich der
Summe der beiden Katheten - Quadrate

Pythagoras war ein griechischer Philosoph und Mathematiker. Er wurde um das Jahr 580 v. Chr. auf der Insel Samos geboren. Mit 18 Jahren flüchtet er zu den Naturphilosophen Anaximandros und Thales nach Milet. Später entschloss er sich nach Ägypten zu gehen, um die Priester in Memphis und Diospolis aufzusuchen, weil sie auch Thales gelehrt hatten. Er blieb einige Jahre in Ägypten und lernte fleißig Geometrie und Sternenkunde. Doch dann wurde er von Kriegern des Kambyses gefangen genommen und nach Babylon verschleppt, wo er in der Zahlenlehre, in der Musik und in den anderen Wissenschaften das höchste Ziel erreichte. Auf einem langen Weg über Persien, Atheen, Delos und die Insel Kreat kam er erst wieder im Alter von 60 Jahren zurück auf die Insel. Sein Wissen hatte sich in dieser Zeit enorm erweitert aber mit vielen stand er auch im Gegensatz zur landläufigen Meinung was ihm nicht nur Freunde einbrachte und er gezwungen war Samos wieder zu verlassen.

In Kroton ( Unteritalien ) gründete er die erste Universität Europas mit sehr strengen Lebensregeln und einer schwierigen Aufnahmeprüfung. Erst in Kroton heiratet er Theano, eine sehr gebildete Frau aus Kroton.
Pythagoras starb um 500 v. Chr. in Mentapont am Golf von Tarent. Seine Frau kehrte danach Kroton den Rücken und zog mit den Kindern nach Samos. Eine der Töchter, Damo, wurde ebenfalls Phylosophin und gründete die Schule von Samos. Diese Schule blieb über Jahrhunderte bestehen und war in ganz Europa so berühmt, dass sogar die römischen Adeligen Ihre Söhne zum studieren dorthin schickten.
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Der Becher des Pythagoras
Eines der beliebtesten Souvenirs von Samos ist ebenfalls eine Erfindung von Pythagoras. Er konstruierte einen sog Gerechtigkeitsbecher mit dem er seinen Schülern ein Verhältnis zum richtigen Maß vermitteln wollte. Füllt man den Becher nicht allzu voll, ist es ohne Probleme möglich daraus zu trinken.

Übersteigt die Füllung jedoch eine bestimmte Marke so setzt sich in einem feinen System von Röhren ein Saugmechanismus in Gang und das Trinkgefäß entleert sich selbst bis auf den letzten Tropfen über eine Öffnung im Fuß des Bechers. Das funktioniert verblüffend schnell und man sollte den ersten Versuch lieber nicht mit Rotwein unternehmen. Dieser Becher des Pythagoras gibt es in den verschiedensten Variationen von glasiert, einfarb oder bunt bis hin zum einfachen Tongefäß
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und um Pythagorion
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In Griechenland können sie alle Ausgrabungen und Sehenswürdigkeiten gut finden. Sie müssen nur auf die Wegweiser achten.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten die sich im Ort Pythagorion befinden, können sie am südwestlichen Ende des Hafens besichtigen. Es ist der Kastro-Hügel (Fluchtburg) mit Burg und Kirche.
Vom Hafen gehen/fahren sie in Richtung Flughafen, die Hauptstraße Likourgous Logotheti immer geradeaus.
Nach 300 m, an der Kreuzung, geht es geradeaus zum Flughafen.
Nach etwa 600 m befindet sich auf der linken Seite, direkt am langen Potokaki-Strand, die Ausgrabungsstädte „Römische Termen“.
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An der Straßenkreuzung nach rechts, die Polykrates, führt die Straße Richtung Samos Stadt.
Nach etwa 150 m erreichen sie auf der rechten Seite das Archäologische Museum von Pythagorion.
Nach weiteren 150 m an, etwa 20 m nach der Bushaltestelle, geht links eine ebenfalls Asphaltierte Straße zu den Sehenswürdigkeiten, die sich am Berg Kastri befinden.
An der Weggabelung stehen Hinweisschilder.

Nach etwa 1,2 Kilometer erreichen sie wieder eine Weggabelung. Von hier gelangen sie zu 3 weiteren Sehenswürdigkeiten von Pythagorion.

Geradeaus kommen sie zum „Tunnel des Eupalimos“.
Nach rechts, den Berg hinauf, kommen sie zum „Kloster Panagia Spiliani“.
Direkt am Fuße des Berges befindet sich das „Römische Theater“ von Pythagorion.
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Burg und Kirche am Hafen

Lykourgo Logotheti
*1772 in Karlovasi - †1850 in Athen
Über das heutige Pythagorion wacht die auf dem Kastro-Hügel die Burg von Lykourgo Logotheti (Geburtsname: Georgios Paplomatas), Held des Aufstandes von 1821 gegen die Türken.

Das Areal, auf dem heute das Kastell und die Kirche Metarmorphosis stehen, war vermutlich bereits 3000 v. Chr. schon besiedelt. Viele Jahrhunderte später, im 6. Jh. v. Chr., stand hier der Palast des Tyrannen Polykrates. Auch eine frühe christliche Basilika, deren Reste durch Ausgrabungen bezeugt sind, hatte hier ihren Platz.

Flagge der Revolution von 1822
Am 18. April 1821 hisste Kapitän Konstantin Lachanas auf dem Pigadi-Platz in Vathy zum ersten Mal die Fahne der Freiheitskämpfer. Der Freiheitskämpfer Lykourgos Logotheti und Bischoff Kyrillos erklären am 8. Mai 1821 offiziell den Aufstand gegen die Türken. Der Freiheitskampf erreicht am 6. August 1824 auf Samos seinen Höhepunkt als die türkische Flotte in der Nähe des heutigen Pythagorion aufgerieben und fast alle türkischen Schiffe vernichtet wurden.
Das Kastell des Logothetis (nur von außen zu besichtigen) entstand 1822, unter Verwendung vieler antiker Quader, während des griechischen Freiheitskampfes.
Die Türken versuchten Samos zurückzugewinnen.
Auf dem Kirchenvorplatz befindet sich ein Denkmal von Lykourgos Logotheti.
Auf dem Denkmal steht die Aufschrift:
"Lykourgos Logothetis-
Christus hat das Volk von Samos
am 6 August 1824 gerettet“
Spender Emanuil Stef. Monaitis"
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Die Kirche Christi Verklärung

Die Kirche ist "Christi Verklärung, Metamorphosis Tou Sotivou," geweiht. Es ist die größte Kirche von Pythagorion. Es ist keinesfalls ein Zufall, am Tag Christi Verklärung des Jahres 1824, einem 6. August, hatten die samiotischen Truppen unter Likourgos Logotheti einen wundersamen Sieg über die erheblich stärkeren türkischen Truppen erzwungen.
Das Wunder

Während des Befreiungskampfes soll bei einer Belagerung der Festung durch die Türken akuter Wassermangel geherrscht haben. Plötzlich sprudelte Wasser aus dem Boden und eine neue Quelle war geboren. Diese Tatsache werteten die belagerten Griechen als ein Zeichen Gottes und erkämpften so gestärkt den Sieg über die Türken.
Bau der Kirche
Nach dem Sieg in der Seeschlacht von Mykali und der wunderbaren Rettung der Insel am 6. August 1824, beschloss der Anführer des Freiheitskampfes den Bau der Kirche der Verklärung Christi als Zeichen der Anerkennung und der Dankbarkeit gegenüber dem Allmächtigen Gott, da er die griechischen Freiheitskämpfer begünstigt und zum Sieg gegen die Türken geführt hat. In der Widmung an diese Kirche verdeutlicht ihr Gründer seine ganze Ergebenheit.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und die Begebenheiten zu dieser Zeit erschwerten die Erbauung der Kirche. So wurde erst am 27. Februar 1831 der Grundstein gelegt. Lykourgos Logotheti selbst machte den Bauplan und fertigte aus Wachs ein Modell der Kirche, anhand dessen der aus dem kretischen Dorf Marathos stammende Baumeister Georgios Petros die Ausführungen der Bauarbeiten leitete. Am 15. Juni 1833 war die Kirche dann fertig gestellt.
Die Kirche

Am westlichen Ende der Promenade führt eine Strasse direkt zum 200 m entfernten Kastell und zur Kirche der Metamorphosis von Pythagorion.
Am Ende der Straße gehen sie eine Treppe hinauf und stehen auf dem Kirchenvorplatz
Auf der rechten Seite steht der Kirchturm, deutlich abgesetzt vom Kirchenschiff welches auf der linken Seite des Kirchhofes steht.
Der Kuppelbau mit einer zentralen Kuppel ist so aufgebaut, dass in den Innenräumen ein ganz besonderes Lichtschauspiel stattfindet.
Beim betreten wird man von kirchlichem Chorgesang empfangen, dieser und die reich geschmückte Kirche lassen den Besucher erstaunen.
Es ist eine ganz besondere Stimmung. Am Eingang befindet sich ein ewiges Licht.
Hier kann, wer möchte, auch eine Kerze anzünden. Die Kerzen dafür befinden sich am Eingang links.
Zahlreiche Ikonen hängen oder stehen mitten im Raum. In der zentralen Kuppel befindet sich die Kanzel mit reichen Schnitzereien.
Mitten im Raum hängt ein sehr schöner gewaltiger Kronleuchter.
Die sehr schöne Kirche ist öffentlich zugänglich. Sie ist am Morgen und am Abend für Besucher geöffnet. Denken sie bitte bei ihrem Besuch an angemessene Kleidung. Sollten sie Fotos machen oder eine Kerze anzünden denken sie bitte beim verlassen der Kirche an eine Spende. Meistens werden die Spenden für die Elektrizität genommen.
Der Friedhof
Innerhalb der Festungsmauern befindet sich neben der Kirche auch ein heute noch genutzter Friedhof.

auf dessen linker Seite sich die Ruinen frühchristlicher Kirchen befinden. Auch Überbleibsel aus der römischen Epoche finden sich hier.

Gebeinehaus

Hinter der Kirche befindet sich ein "sehr schöner" Friedhof. Da auf der Insel nur begrenzt Platz vorhanden ist, werden die Gräber nach 4-6 Jahren geöffnet und die Gebeine der Toten von den Angehörigen gesäubert, teilweise mit Rotwein, und danach in eine Holzkiste gegeben. Diese Holzkisten werden in einem sogenannten „Gebeinhaus“ aufbewahrt.
Lykourgos Logotheti
(Seine Liebe zu dieser Kirche)

Die Hingabe und Liebe des Lykourgos Logotheti an diese Kirche blieb sein ganzes Leben lang unvermindert erhalten. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1850 spendete er die 1000 Taler, die ihm von der samiotischen Verwaltung zustanden, für die Renovierung der Kirche.
Das Fest
Das Fest der Verklärung Christi wird jedes Jahr, am 6. August, als offizieller, lokaler Nationalfeiertag begangen. An diesem geschichtsträchtigen Tag kommen Samioten aus allen Teilen der Insel als ergebene Pilger in die Kirche der Verklärung Christi, und erweisen als Ausdruck ihrer Dankbarkeit an Christos dem Erlöser ihre Ehrerbietung an die Erinnerung an die heldenhaften, ruhmvollen Vorfahren, die sich die Verteidigung der hohen Ideale und die Befreiung der Heimat als höchstes Ziel in ihrem Leben gesetzt haben. Die Kirche wurde vom Staat als historisches Denkmal anerkannt.
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In der Antike war die alte Stadt Samos, das heutige Pythagorio, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates schätzungsweise 15000 bis 20000 Menschen.
Mauerreste erkennen Sie z.B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanas-Strand zur Logothetis-Burg und vor allem auf dem Ambelos-Hügel.
Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen. Die Steine für diese gewaltige Anlage stammen aus dem Stadtberg beim Kloster Spilianis, die Steinbrüche sind dort noch heute zu sehen.
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Archäologisches Museum
Pythagorion
Einige der Ausstellungsstücke stammen aus der archaischen Epoche, wie z.B.
einige Grabbeigaben aus dem 6. Jahrhundert vor Chr., Grabstelen, Grabreliefs und
einige kopflose Statuen.
Töpfereien vom 9. bis zum 2. Jahrhundert v. Chr.
Marmorstatue des sitzenden Aiakes. Der Inschrift zufolge wurde es der Hera von Aiakes, Vater des Polykrates, als Zeichen des Wohlstands, den er durch Piraterie erlangt hatte, gewidmet. Es wurde in Pythagorion gefunden und stammt aus dem Jahre 540 v. Chr.

Statuen einiger römischer Kaiser wie z. B.
Marmorne Statue des römischen Eroberers Trajan (Höhe 2,71 m).
Marmorportait des Augustus (Höhe 0,49m.).
Marmorportait des Claudius (Höhe 0,53m.).
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Artemis Tempel
In der Außenanlage des Museums wird zur Zeit noch gearbeitet. Hier befindet sich der Artemis-Tempel.

ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Waldes und die Hüterin der Frauen und Kinder. Sie zählt zu den zwölf großen olympischen Göttern und ist damit eine der wichtigsten Gottheiten der griechischen Religion.
Bei den Römern entsprach ihr die Diana.

Nach der griechischen Sage wurden Artemis und ihr Bruder Apollo auf dem Berge Kynthos auf der Insel Delosgeboren.

Eine Sonderform der Artemis stellt die Artemis Ephesia dar, die in dem ihr geweihten berühmten großen Tempel in Ephesos, einem der Sieben Weltwunder der Antike, verehrt wurde.
Römisches Bad
In der nahen Umgebung von und in Pythagorion gibt es zahlreiche archäologische Stätten und Sehenswürdigkeiten, die man fast alle frei betreten kann,
wie z. B. die Thermenanlage aus römischer Zeit.
Zwischen der Hauptstraße und Potokaki-Strand erstreckt sich ein weitläufiges, eingezäuntes Ausgrabungsgelände. Hier standen in römischer Zeit die Thermen, also eine Art Vergnügungsbad, in dem freie Bürger oft den ganzen Tag mit Gesprächen, Ball- und Brettspielen und Körperpflege verbrachten.
In den römischen Bädern gingen die freien Bürger mit ihren Sklaven. Die Sklaven halfen beim Aus- und Anziehen ihrer Herren und reichten die Handtücher und Getränke. Die Anlage ist bewacht und es ist nicht gestattet die Wege zu verlassen oder sogar sich dort auf den Steinen zu setzen und auszuruhen.
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Römisches Theater
Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Etwas außerhalb von Pythagorion gibt es auch ein antikes Theater, wo heute leider das antike verschwunden ist.
Unterhalb des Berges Kastri, direkt an der Weggabelung, geht es auf der rechten Straßenseite eine Treppe hinauf zum antiken römischen Theater. Oben angekommen sind es nur wenige Meter, schon sehen sie das römische Theater, vor dem Hintergrund des Berges Kastri.
Leider ist von dem einstigen schönen Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert vor Chr. wenig geblieben. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten. Die Geländemulde wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder als Freiluftbühne hergestellt,
in dem noch heute in den Sommermonaten nicht nur klassische griechische Theaterdramen aufgeführt werden. Die Bandbreite reicht von Klassik bis zu zeitgenössischer anspruchsvoller populärer Musik.
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Eupalimos Tunnel

Polykrates
erkannte die strategische Wichtigkeit dieses Hafens und die Notwendigkeit einer
sicheren und ausreichenden Wasserzufuhr um sowohl die Stadt als auch die Schiffe
mit Trinkwasser zu versorgen. Er
beauftragte Eupalinos aus Megara, einer Stadt in der Nähe von Athen, mit dem Bau
eines Tunnels um Wasser von den nördlichen Quellen am hinteren Nordabhang des
Berges zum südlichen Abhang in die antike Stadt Samos zu leiten.
Mit dem Bau des
Tunnels konnte Polykrates den Zwischenhandel zwischen Ost und West ausnützen und
die antike Stadt Samos (heute Pythagorion) wurde eine der reichsten Städte der
Antike.
Die gesamte Wasserleitung ist ein technisches Meisterwerk ersten Ranges.
Eupalinos
entschloss sich für den schweren Bau des Tunnels durch den Berg Ampelos und
begann gleichzeitig an beiden Seiten des Berges mit den Bauarbeiten.

Die antike Wasserleitung hat ihren Anfang jenseits des Stadtmauerberges an einer Quelle im Dorf Agiades (heute überbaut). Von dort führt sie unterirdisch bis zum Nordabhang des Berges. Sie durchquert in einem Tunnel den Bergrücken und verläuft weiter am Südabhang auf der Stadtseite bis zu einem Brunnenhaus, von dem nur mehr die Grundmauern erhalten sind.
Die Wasserleitung wurde in den Jahren um 550 v. Chr. Für die heutige Ortschaft Pythagorion gebaut. Der Tunnel ist 1047m lang. Er hat einen durchschnittlichen Querschnitt von 1,80 m auf 1,80 m und verläuft mit geringen Abweichungen waagerecht.

Der Einstieg ist etwa nur 50cm breit. Der Tunnel ist eine architektonische Meisterleistung des Eupalinos. Die ungeheure Leistung, die der Bau dieser Anlage bedeutet, lässt sich am einfachsten mit statistischen Zahlen würdigen: Für die Zuleitung mussten rund 1500 m³ gewachsener Fels ausgehoben werden. Für den Tunnel mit dem Kanal rund 5000 m³ und für die Stadtleitung nochmals 500 m³. Alle diese Arbeiten wurden mit Hammer und Meißel durchgeführt.
Dieser Kanal hat am Nordeingang des Tunnels bereits eine Tiefe von knapp 4 m und erreicht am Südausgang über 8 m. Zu erklären ist diese enorme Tiefe damit, dass sich beim Bau der Leitung der Quellpegel verändert hat und der Kanal deshalb tiefer gelegt werden musste.

Die Bauzeit lässt sich nur mit Einschränkung ermitteln. Allein für die Durchtunnelung des Berges, bei der vor Ort nur jeweils zwei Hauer arbeiten konnten, müssen wenigstens acht Jahre angenommen werden, so dass für die gesamten Rohbauarbeiten wohl gut zehn Jahre anzusetzen sind.
Das Wasser wurde in Tonröhren geleitet, von denen 4000 Stück auf der Drehscheibe hergestellt, gebrannt, transportiert und im Kanal sorgfältig verlegt werden mussten.

Insgesamt war die Leitung mehr als 1000 Jahre im Betrieb, bis sie im 7. Jahrhundert n. Chr. vernachlässigt wurde, bis schließlich kein Wasser mehr fließen konnte und auch die Eingänge, die letzten oberirdischen Hinweise auf die Leitung, verschüttet waren. Alles in allem ist der Tunnel des Eupalinos eine ingenieurtechnische Meisterleistung, die erst in der Neuzeit ihresgleichen gefunden hat.

Im Jahr 1882 wurde von den
Einheimischen der erste Versuch unternommen die Leitung wieder freizulegen. Der
Versuch wurde erfolglos abgebrochen. Erst in den Jahren 1971-1973 wurde vom
Deutschen archäologischen Institut der Tunnel vollständig frei geräumt.
und die Gesamtanlage konnte erforscht werden.
Der Tunnel
ist zu Fuß von Pythagorion aus in etwa 30 Minuten zu erreichen. Der Tunnel ist
beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste
Schuhe sind hilfreich.
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Kloster Panagia Spiliani
(Mini Spilianis)
Oberhalb des Berges Kastri befindet sich das Kloster Panagia Spiliani (Höhlenkapelle). Der Aufstieg ist etwas anstrengend. Aber die Straße ist sehr gut ausgebaut. Zum ausruhen gibt es am Fuß des Berges und oben im Kloster Bänke.


Gegen Ende des 16. Jh. wurden hier mitten in der Grotte, die eigentlich nur ein Steinbruch aus der Antike ist, zwei Ikonen gefunden. Diese Ikonen sollen Wunder bewirkt haben. Üblicherweise werden in Griechenland an solch bedeutenden Orten Kirchen errichtet.

Vom Fuße des Klosters kann man schon das kleine Glockentürmchen erkennen. Über eine Treppe kommen sie in den Innenhof des Klosters.
Zur Rechten können Sie eine kleine Kapelle besichtigen.
In früheren Zeiten lebten hier Mönche, die ihre Zellen in Nischen außerhalb der Höhle hatten.

Gegenüber vom Glockenturm befindet sich der Eingang zur Höhle.
Hinter dem Eingang steht auf der rechten Seite ein kleiner Altar wo die Gläubigen Kerzen anzünden können. Links hinter dem Eingang befindet sich ein hölzerner Kasten aus dem die Kerzen genommen werden und wo man eine Spende einwerfen kann.
Direkt neben den kleinen Altar führen Stufen in eine lang gestreckte Felsgrotte hinab. Gleich links sieht man schon in der Grotte den Platz, auf dem in der Nacht zum 22. November aus Anlass des Kirchweihfestes die Festsuppe Jortí in großen Kupferkesseln über offenem Holzfeuer gekocht wird.
In der Höhle ist es etwas kühl und man sollte rutschfestes Schuhwerk tragen. Der Weg ist schwach beleuchtet.
Am Ende der Grotte befindet sich eine kleine Kapelle der Mutter Gottes.
A
n der linken Höhlenwand tropft neben der Kapelle Wasser in ein Becken. Es gilt als heilig und wundertätig.
In der kleinen Kapelle befinden sich sehr schöne Ikonen- und Heiligenbilder.
Bitte beachten Sie, dass beim Besuch von Klöstern
und Kirchen die Knie und Schultern bedeckt sein müssen. Direkt am Eingang am
kleinen Kiosk gibt es Umhänge (kostenlos) auszuleihen!
Gegeüber dem kleinen Kiosk befindet sich eine Terrasse mit Holztischen und
Holzbänken. Von hier können sie den weiten Blick auf Pythagorion genießen.

Sie haben von oben einen überwältigenden Blick auf das Meer und den Flughafen von Samos.
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auf Samos
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Samos Stadt (Vathy)

Gemeindesiegel

Geschichte
Zu Beginn des 17. Jh. wurde die Ortschaft Vathy ("tief"?) auf dem Sattel zwischen zwei Hügeln gegründet. Der ursprünglich unbesiedelte Küstenstreifen an dem großen natürlichen Hafenbecken zu Füßen des Ortes (Limín Vatheos (Hafen von Vathy) oder Kato Vathy (Unter-Vathy) genannt, wurde später von Händlern besiedelt und war seit 1834 Verwaltungssitz der Insel.
Chora (Χώρα) war von 1849 bis 1854 Hauptstadt der Insel Samos.
Seit 1855 ist Samos – VATHY ist der Name der alten Siedlung am Berghang – Verwaltungshauptstadt der Insel. Seit 1958 heißt Limín Vatheos wie die Insel Samos. Das alte Vathy wird zur Unterscheidung von Kato Vathy auch Ano Vathy ("Ober-Vathy") oder Chorió ("Dorf") genannt.
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Samos-Stadt (Vathy)
Am Ende des tief eingeschnittenen Golfs von Vathy, in einer natürlichen Bucht, staffeln sich die Häuser wie ein Amphitheater, überragt von steil ansteigenden Hügeln, auf deren Gipfeln blanker Fels das dichte Grün durchbricht.
In Samos-Stadt, oft auch Vathy genannt, schlägt das Herz der Insel. Die Hauptstadt ist aber keineswegs das touristische Zentrum von Samos. Hier pulsiert vielmehr das geschäftige Alltagsleben, das auch ein gutes Stück vom Hafenbetrieb bestimmt wird. Samos ist eine interessante und lebendige Stadt, nicht so hektisch wie andere Inselhauptstädte und durch seine Lage an einem Hang hübsch anzusehen.
Eigentlich besteht Samos aus drei Teilen: dem Hafen- und Paralia-Gebiet mit den meisten touristischen Einrichtungen, den Wohngebieten in den äußeren Bezirken und der hoch am Hang gelegenen Altstadt Ano Vathy.
Die Altstadt (Ano Vathy), oben am Berg, die unter Denkmalschutz steht, mit den engen und verwinkelten Gassen, sollte man am besten zu Fuß erkunden.

Das heutige Stadtzentrum erstreckt sich weiter unten, hauptsächlich entlang des Hafens an der Paralia (Uferstraße). Wie so oft ist die Uferstraße (Paralia) die Flanier- und Bummelmeile. Sie wird auch als solche genutzt, sowohl von den Touristen als auch von den Einheimischen, die die kühleren Abendstunden für einen kleinen Spaziergang entlang der vielen Bars, Restaurants, Eisdielen und Cafés nutzen. Die Gemeinde Vathy hat eine Fläche von 125,15 m² und eine Gesamteinwohnerzahl von 12525 (2010).
An der Fußgänger - und Einkaufszone, wo man alles für den täglichen Gebrauch bekommt, können sie auch tagsüber nach einem Einkaufbummel in außergewöhnlich schöner Atmosphäre etwas Essen, ein erfrischenden Getränk zu sich nehmen und dem regen Treiben im Hafen zusehen.
Hinter dem Hauptplatz Platia Pythagoras mit der Löwen-Statue, verlaufen die beiden Fußgängerzonen Lykourgous Logotheti und Kapetan Stamati.
In diesen schmalen und im Hochsommer schattenspendenden Einkaufsstraßen werden alle möglichen Dinge angeboten.
Hier finden sie Obst- und Gemüsegeschäfte, viele Souvenirläden und Textilgeschäfte, sowie eine ganze Reihe von Cafes und kleinen Restaurants.
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Der Pythagorasplatz mit dem Löwen
Fast in der Mitte der Hafenpromenade liegt der Hauptplatz, die Platia
Pythagoras, der von den Besuchern aufgrund eines sitzenden Marmorlöwen auch
liebevoll „Löwenplatz“ genannt wird.
Dieses Denkmal wurde 1930 zur Erinnerung an die griechischen Freiheitskämpfer aufgestellt. Mehrere Cafes, Restaurants, Läden und eine Apotheke umsäumen den Platz.
Am Abend können in den Lokalen einheimischen Ouzo trinken, der mit leckeren traditionellen Mezedes (Appetitanreger) serviert wird und den Sonnenuntergang genießen.
Die AIDA verlässt den Hafen von Samos Stadt.
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Katholische Kirche
(Heilige Maria)
Der Katholischen Kirche gehören etwa 50.000 bis 100.000 Griechen an, was etwa 0,5% bis 1% der einheimischen Bevölkerung ausmacht. Allerdings stellt die Katholische Kirche Griechenlands die zweitgrößte christliche Glaubensgemeinschaft des Landes dar und ist schon seit dem hohen Mittelalter in bestimmten Regionen präsent. Die Insel Samos gehört zur Kirchenprovinz des Bistums Chios - eine Insel, die zu den ostägäischen Inseln zählt. Die Kirchenprovinz wurde im 14. Jahrhundert gegründet und hat ihren Sitz in Chios-Stadt. Zu ihr gehören Chios, Mytilini, Samos, Ikaria und die Insel Limnos.
Schon von weitem ist die jetzt einzige katholische Kirche der Insel an der Hafenpromenade von Samos zu erkennen. Die Kirche ist der Heiligen Maria geweiht und es werden immer noch Gottesdienste - allerdings nur in der Sommerzeit - hier abgehalten. Die relativ große und von innen auch einstmals sehr schöne Kirche hätte dringend eine Renovierung nötig. Der heutige Kirchenraum ist stark verkleinert und ausreichend für die nicht mehr so zahlreichen Besucher. Unterhalb des Turmes ist eine Marienstatue zu sehen.
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Kirche Agios Nikolaos
Eines haben sie alle gemeinsam: sie sind im Inneren sehr reich geschmückt und beeindrucken schon beim Eintritt in die Kirche durch eine besondere Atmosphäre.
Am Eingang befindet sich ein ewiges Licht. Hier kann, wer möchte, auch eine Kerze anzünden. Die Kerzen dafür befinden sich ebenfalls gleich am Eingang.
Diese reich ausgestattete Kirche ist das wichtigste Gotteshaus der Stadt. Sie ist im Inneren aufwendig geschmückt mit einer mit viel Gold verzierten Ikonostase (Altarwand), bunten Fresken aus neuerer Zeit und mit schön gestalteten Deckenfresken.
Mitten im Raum befindet sich ein schöner Kronleuchter. Die Kirche Agios Nikolaos befindet sich an der Platia Nikolaou, etwa 100 Meter nördlich der Platia Pythagora.
Die sehr schöne Kirche ist öffentlich zugänglich. Denken sie bitte bei ihrem Besuch an angemessene Kleidung. Sollten sie Fotos machen oder eine Kerze anzünden denken sie bitte beim verlassen der Kirche an eine Spende. Meistens werden die Spenden für die Elektrizität genommen.
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Archäologisches Museum
Das wohl interessanteste Museum der Insel finden Sie in Samos-Stadt oberhalb des kleinen Stadtparks. Es gilt als eines der besten Provinzmuseen Griechenlands.

Die Ausstellung, die in einem Alt- und einem Neubau gezeigt wird, wartet mit einer Vielzahl von Exponaten auf, die über die lange Geschichte der Insel informieren.

Das Museum besitzt Artefakte aus der archaischen Zeit, Skulpturen aus dem 5. - 7. Jahrhundert v. Chr., Sarkophage, ionische Säulen und vieles mehr. Ausgestellt sind auch Stücke aus der hellenistischen Periode wie z.B. Statuen, Grabreliefs und Opfergaben. Die meisten Funde stammen aus dem Tempel der Hera dem Heraion in der Nähe von Ireon.

Bei diesen Füßen kann man sehr gut sehen, wie die Statuen früher in ihrem Sockel befestigt wurden. Der Zwischenraum wurde einfach mit Blei ausgegossen.
Geneleos-Gruppe
Ein zweifellos beeindruckendes und wertvolles Ausstellungsstück im Neubau stellt die originale Geneleos-Gruppe dar, die an ihrem eigentlichen Ausgrabungsort, dem berühmten Heraion, nun als Kopie zu bewundern ist

Alle erhaltenen Figuren sind inschriftlich bezeichnet. Die Buchstaben sind teilweise stark verrieben und der Anfang des Vaternamens fehlt (-ilarches). Die Inschriften am Mantelsaum der Mutter und am Kissen des Vaters nennen den Bildhauer beziehungsweise den Stifter: „Uns hat Geneleos gemacht“ sowie „Uns hat ...ilarches der Hera geweiht“. Die gelagerte Stellung des Vaters und das Attribut in seiner aufgestützten Linken (wohl ein Trinkhorn) deuten, wie auch die Flöte der Knabenfigur, den Vollzug eines kultischen Mahles im Heraheiligtum von Samos an.
Statue des Kouros
Diese überlebensgroße Skulptur, ist der größte Schatz des Museums.
Dies ist eine 4,79 m große Jünglingsstatue, die um 700 v. Chr. gefertigt wurde
Der Torso dieser Statue wurde 1980 bei Ausgrabungen im Heraion gefunden. In der Nähe fand man 1984 auch den Kopf und den linken Oberschenkel.

Ursprünglich hat diese Statue aus grau-weiß gestreiften Marmor am Nordrand der "heiligen Straße" gestanden. Die Statue war ein Weihgeschenk für die Göttin Hera. Wen aber der Kouros mit seinem unergründlichen Lächeln darstellt, ist bisher unbekannt. Einer neueren Theorie zufolge könnte der kolossale Kouros einen Heros als mythischen "Stammvater" des Geschlechtes des Isches darstellen.
Inzwischen hat man Bruchstücke eines weiteren Riesenkouros gefunden.
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Pagondas (Παγόντας)
und Ireon (Ηραίο)

Pagondas gehört zum Gemeinde Pythagorion. Bis Pythagorion sind es etwa 12 km. Das Dorf wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts an den östlichen Ausläufern des Ambelos Gebirges in etwa 180 m Höhe gegründet.
Das Dorf hat seinen traditionellen Charakter mit dem engen Bau, den Plätzen und den Ziegelsteindächern behalten. Die Aussicht vom Dorf gleicht der Aussicht von einer Terrasse, wo man die Dörfer des Tals und die Strände bewundern kann.
Die ersten Bewohner des Dorfes stammten aus Euboia, wo es auch bis heute noch ein gleichnamiges Dorf gibt. In den türkischen Dokumenten wird Pagondas als Krimitzi-Kioi (Rotes Dorf) bezeichnet, wegen der roten Erde, die man dort in der Gegend finden kann. Diese Erde ist für die Produktion von Ziegelsteinen sehr geeignet und die Bewohner haben damit ihre Flachdächer bedeckt und.

Sehenswert ist die Kirche der heiligen Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1872. Ihr angeschlossen ist ein Kirchenmuseum mit Ikonen aus dem 17.Jhdt.
Die Gässchen des Dorfes sind steil aber sehr malerisch.
Am Dorfsplatz kann man Cafes und Tavernen finden
Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt. Der fruchtbare Boden eignet sich besonders für die Kultivierung von Wein und Oliven. Andere typische Produkte von hoher Qualität aus der Gegend um Pagondas sind Holz, Käse, Honig, Gemüse und Obst.
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Tempel der Hera in Ireon

Der touristische Küstenort Ireon (auch: Ireo, Heraion, Iraio..) mit dem in unmittelbarer Nähe liegenden antiken Heiligtum, dem Heraion, gehört ebenfalls zu Pagandas. Der Ort befindet sich im äußersten Südwesten der Ebene von Chora am Übergang zu Ausläufern des Ambelos Gebirges.

Heraion, das Heiligtum der Göttin Hera, die hier schon seit der Bronzezeit verehrt wird. Der erste Tempel wurde in der Zeit um 800 vor Christus erbaut, dem zwei weitere folgten. Polykrates ließ im 6. Jahrhundert, an der Stelle an der sie laut Mythologie im Delta des Flusses Imvrasos (heutiges Ireon) geboren wurde, den großen Tempel der Göttin Hera bauen. Deshalb stand Samos auch unter dem Schutz der Göttin Hera. Der Tempel wurde von den Architekten Rhoikos und Theodoros um 540 v. Chr. erbaut und galt als größter jemals in Griechenland errichteter Tempel.
Einzige noch stehende Säule
des Heratempels
Leider blieb von ihm nur eine einzige Säule erhalten, aber einige Gipsabdrücke von Statuen markieren, wo Gläubige ihre Weiheopfer darbrachten.
Zu den ersten Siedlern gehören die Polasger, die den Hera-Kult auf Samos einführten.

Die Geneleos-Gruppe: Im Heraion steht nur die Kopie dieser bekannten Gruppe. Das Original können sie in Samos Stadt im archäologischem Museum bewundern.

Es gibt ein kleines Cafe direkt am Ticket-Counter und den Parkplätzen. Es steht zwar nur noch eine Säule vom einstmals riesigen Heratempel, aber es ist ganz klar zu erkennen, welche Ausmaße dieses Gebäude einst gehabt haben muss.

Fragmente des Altars im Heraion
Der Tempel wurde schon in der Antike durch mehrere schwere Erdbeben zerstört und so mancher Stein und manche Säule wanderte in die Bauten der Römer, die sich hier kostenlos bedienten.

Das Heraion wurde zusammen mit der antiken Stadt Pythagoreion von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Beide zusammen sind Zeugen der langen Geschichte der Insel Samos

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Kokkari
(Κοκκάρι)

Gemeindesiegel

Der Küstenort, etwa 10 km
von Samos Stadt (Vathy) entfernt westlich des Golfes gelegen, war früher
der Hafen von
Mytilinii. Zu Beginn des 19.
Jahrhunderts entwickelte sich der Ort auf den Ruinen einer älteren Siedlung.
Kokkari gehört zur Gemeinde Vathy. Das ehemalige Fischerdorf hat sich über die
Jahre zu einem sehr beliebten Urlaubsorte auf der Insel entwickelt.

Wie in Pythagorion auch, spielt sich das touristische Leben vorwiegend im Bereich des Hafens ab. Viele Tavernen, Kafenions und Bars drängen sich an der Hafenpromenade. Kokkari hat zwei Strände die beide den Namen "Lemonakia" (griech. Limonen) tragen. Der Ostsstrand zählt sicherlich nicht zu den besten der Insel, ist es doch ein reiner Steinstrand (teilw. Tennisball große, jedoch runde Steine). Der andere, rund einen Kilometer westlich von Kokkari, eignet sich hervorragend für schöne Badestunden.

Kokkari ist von bewaldeten Hügeln umgeben und daher auch ein Ausgangspunkt für viele Wanderfreunde. In den Hängen des Berges Karvounis gibt es viele kleine urige Bergdörfer. Von dort hat man wunderschöne Aussichten auf die Nordküste.
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Platanos
(Πλάτανος)

Dieser wunderschön in den Bergen liegende Ort, gehört mit zu den schönsten der Insel. Der Ort liegt 3 km südlich von Konteika in 550m Höhe. Aufgrund der Lage bietet sich ein ausgezeichneter Blick zur nördlich gelegenen Insel Chios, auf den Westen von Samos, zur Insel Fourni. Die ersten Siedler kamen zu Beginn des 17. Jahrhunderts aus Euböa, zum ersten Mal wurde der Ort 1632 erwähnt. Die Weinerzeugung stellt die Haupteinnahmequelle der Bewohner dar.

Kurz vor der Ortseinfahrt zweigt rechts eine Straße ab, auf der man den Ort zum Teil umfahren kann. Diese führt bis zur Platia. Man sollte sich allerdings schon vorher eine Parkmöglichkeit suchen. da im Ort selbst die Parkplätze sehr rar sind.

Kirche Agios Georgios
Die verwinkelten Gassen vermitteln griechisches Dorfleben. Bei einem Kaffee in einer der drei Tavernen auf dem dreieckigen Dorfplatz kann man dem Treiben der Einwohner zusehen. Wenn man den Ort auf der anderen Seite wieder verlässt, geht es hinab nach Karlovassi.
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Sie sind eines der zahlreichen Probleme, welche die meisten Inseln haben. Egal ob Griechenland oder Spanien. Von den Touristen, ab der Vorsaison aus falsch verstandener Tierliebe durchgefüttert, kommt es zwei Monate später regelmäßig zur Katzenschwemme die sich bis in den September hinzieht. Wenn die Touristen dann abgezogen sind und es Winter wird verhungert ein großer Teil. Ein anderer Teil bleibt als Kolateralschäden bei der Jagd auf der Strecke und der Rest hält sich bereit für den ersten Charterflieger des Folgejahres.

Organisationen vor Ort versuchen nach Kräften mit Kastrationen ein wenig Abhilfe zu schaffen, was natürlich nur der berühmte „Tropfen auf dem heißen Stein“ sein kann. Und wenn wir sehen, mit welchem (finanziellen) Aufwand so mancher Urlauber eines der Kätzchen nach Deutschland bringt, wird uns leicht übel.

Das Geld, für Untersuchungen, Impfungen, Flug usw., wäre vor Ort in einem Tierheim für Kastrationen, Futter, Erweiterung bzw. Erneuerung der Unterkünfte usw. besser angelegt. Außerdem haben die Tierheime in Deutschland genügend süße Kätzchen oder Hündchen die mit Ungeduld auf ihr neues Herrchen bzw. Frauchen warten.
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Essen

In Griechenland gibt es verschiedene Restauranttypen.
Estiatorio
Ein Estiatorio (Restaurant) ist die konventionellste Variante: Speisekarte, Kellner, Weingläser und alles, was dazu gehört.
Taverna
In der Taverna geht es ungezwungener zu. Hier kann man im freien unter Weinranken sitzen.
Psarotaverna
Eine Variante davon ist die Psarotaverna (Fischtaverne), die auf Meeresfrüchte spezialisiert ist.
Typische Speisen
Tzatziki (Jogurt mit Gurke und Knoblauch)
horiatiki salata (griechischer Salat)
marides (frittierte Sardellen)
kalamari (Tintenfisch)
stifado (geschmortes Fleisch)
mezedes (kleine Vorspeisen)
pikilia (gemischte Vorspeisenplatte)
tiropitta (eine mit Schafskäse gefüllte Blätterteigpastete)
dolmades (mit Reis und Hackfleisch gefüllte Weinblätter)
jemistes (mit Reis und Hackfleisch gefüllte Tomaten oder Paprika)
keftedes (Hackfleischbällchen)
moussaka (mit Hackfleisch gefüllter Auberginen-Kartoffel-Auflauf)
pastitsjo (Nudelauflauf mit Hackfleischfüllung)
Getränke

Es gibt verschiedene Arten von Kaffee. Wie zum Beispiel:
kafe elliniko (griechischer Mokka)
sketo (schwarz)
metria (leicht gezuckert)
gliko (süß)
und jede Variante als doppelte Portion (diplo); und dazu wird Wasser (nero) gereicht.
frappe (kalter Instantkaffee)
"Nationalgetränke"
Ouzo (Anisschnaps)
Ouzo schmeckt sehr lecker mit Orangensaft.
Retsina (geharzter Wein, meist weiß)
Sehr zu empfehlen ist in den Tavernen der Hauswein.
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Die europäische Notrufnummer 112 wurde im Jahr 1991 eingeführt, um – zusätzlich zu den nationalen Notrufnummern – eine einheitliche Notrufnummer in allen EU-Mitgliedstaaten verfügbar zu machen und Notfalldienste damit insbesondere für Reisende leichter zugänglich zu machen.
Seit 2003 müssen die Telekommunikationsbetreiber den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers übermitteln, um ein rasches Auffinden von Unfallopfern zu ermöglichen.
Die 112-Leitstellen von z. B. Griechenland und Spanien sind in der Lage, Anrufe in englischer Sprache entgegenzunehmen. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Weiterleitung an andere Call-Center, die über Mitarbeiter mit der erforderlichen Sprachkompetenz verfügen, oder die Weiterleitung an Dolmetschdienste.

Ein ausgemustertes Mobiltelefon können Sie übrigens als Notfall-Handy behalten, Die Notrufnummer "112" ist meist auch ohne Sim-Karte und Gesprächsguthaben kostenlos erreichbar. Sie sollten nur regelmäßig den Akku laden & überprüfen.
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Ab Juli 2005 gibt es eine einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von z. B. Kredit- und EC Karten, Handys, Kundenkarten, Mobile Banking usw.
Der Sperr-Notruf gilt für Kunden mit Karten und Medien, deren Herausgeber sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Die Sperrrufnummer 116 116 ist 24 Stunden über einen gebührenfreien Anruf erreichbar. Aus dem Ausland +49 116 116 ist der Anruf gebührenpflichtig.
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Von Deutschland, Österreich und Schweiz nach
Samos: 0030 22730-... danach
Vathy (Samos Stadt) 2 …
Karlowasi 3….
Pythagorion 6 bis 9…..
Von Griechenland nach
Deutschland...0049...
Österreich...0043...
Schweiz...0041...
dann die Ortsvorwahl ohne die Null.
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Polizei...100
Feuerwehr...199
Erste Hilfe...166 (Stadt)
Erste Hilfe...151 (Land)
Olympic Airways...22730 27237
Hafenamt (Vathi)...22730 27318
Hafenamt (Pythag.) 22730 61225
Polizei...22730 87315
Tourist-Polizei..22730 81000
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Krankenhaus
Ein Krankenhaus gibt es in Samos Stadt
Tel. 22730 27407 / 22730 27426
Hier werden sie auch ambulant behandelt.
Arzt in Pythagorion
Hier finden Sie eine deutschsprachige Ärztin.
Dr. Renske Mast
Tel. 22730-62034
Mobil 693242 7611
e-mail rmast@otenet.gr
Sprechzeiten
Montag - Freitag
09.00-12.30 und 18.00-20.00 Uhr
Die Konsultation kostet 30,00 €
Zu finden in Pythagorion, wenn man die Hauptstraße Richtung Hafen geht, befindet sich die Praxis in der letzen Seitenstraße rechts.
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Votsalakia und Kokkari
In Votsalakia und Kokkari befindet sich eine Erste Hilfe Station.
Apotheken
Apotheken erkennt man an den grünem Kreuz und findet man in Samos Stadt, Pythagorio, Marathokampos, Karlovassi und Kokkari.

Denken sie auf jeden Fall an eine private Auslandskrankenversicherung mit Rückholung.
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Folgende Waren bleiben pro Person abgabeeinfuhrfrei.
Tabakwaren
Zigaretten...............800 Stück
Zigarillos...........(bis 3 g/Stück
Zigarren...................200 Stück
Alkohol und alkoholische Getränke
Spirituosen................10 Liter
Likörwein..................10 Liter
Wein..........................30 Liter
Bier...........................110 Liter