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Die griechische Flagge
Die griechische Flagge gibt es seit 1822. Blau steht für das Meer der Ägäis. weiß für den Freiheitskampf. Neun dünne Streifen im Wechsel (blau, weiß) stehen für die neun Silben des Rufes "Freiheit oder Tod". Das Kreuz als Zeichen der Verbundenheit mit Gott, befindet sich links oben.

Das griechische Wappen
Das offizielle Staatswappen Griechenlands ist seit dem 7. Juni 1975 in Gebrauch. Es zeigt einen blauen Schild, in welchem sich, ein aus der oberen linken Ecke der Flagge Griechenlands bekanntes durchgehendes weißes Kreuz befindet. Dieser Schild ist umgeben von einem Lorbeerkranz. Eine erste Version dieses Wappens wurde bereits 1827 bekannt. Das Wappen war damals Symbol der Freiheitskämpfe, die zur Unabhängigkeit Griechenlands vom Osmanischen Reich, im Jahre 1830 führten.

Karpathos, Santorini, Samos, Lesbos - Griechenland wäre ohne seine Inselwelt nicht das, was wir darunter verstehen. Weiße Häuser und blaue Kirchenkuppeln, die Gelassenheit, welche die griechische Bevölkerung ausstrahlt. Die Griechischen Inseln bieten Ihnen Ruhe, Genuss und Kultur. Egal ob Pauschalurlauber oder Inselhüpfen mit dem Rucksack; Sie werden in Griechenland willkommen sein



Santorin ist eine kleine Insel, die sich am südlichsten Ende des Kykladen Komplexes befindet. Ihr offizieller Name ist Thera, aber sie wird meistens Santorin oder Santorini genannt. Die Insel liegt zwischen Ios und Anafi, 130 Seemeilen von Piräus und 70 Seemeilen von Kreta entfernt. Die Gesamtfläche beträgt 96 km² und die Länge der Küste etwa 69 km. Santorini unterscheidet sich von allen anderen Kykladeninseln durch seine merkwürdige Form und geologische Struktur, die auf die Ausbrüche eines heute erloschenen Vulkans zurückzuführen sind.

Der Ausbruch des Thera-Vulkans sprengte eine riesige "Caldera" (Kratersee) in der Inselmitte frei und war wohl der Gewaltigste in der Erdgeschichte. Stehen blieben die drei Inseln Thera (die Hauptinsel), Thirassia und Aspronissi rings um die Caldera.
Es fand der Ausbruch mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent zwischen 1627 und 1600 v. Chr. statt.

Es wird spekuliert, dass der Vulkan einen Tsunami auslöste, dessen bis zu 12m hohe Wellen Kretas Häfen im Norden sowie einen Teil der Schiffsflotte (Handelsschiffe und Fischerboote) zerstört haben könnte. Einige Zeit nach dem Ausbruch wurde Thera wieder von Minoern besiedelt, sie verschwanden dann jedoch etwa zeitgleich mit den Minoern auf Kreta (um 1450 v. Chr.). In den folgenden Jahrhunderten wurde die Insel von Phöniziern besiedelt.
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Die Insel Santorini ist eine typisch griechische Insel. Hier findet man die bekannten weißen Kirchen und mit blauen Kuppeln, dazu das tief blaue Ägäische Meer und vie Gastfreundschaft.
In der Tat gleicht Santorini (oder Thera, wie die Einwohner sagen), die südlichste Insel der Kykladen, einem riesigen natürlichen Theater mit einer geradezu atemberaubenden Kulisse: Ein mit tiefblauem Meerwasser gefüllter Krater von 12 Kilometern Durchmesser mit fast senkrecht abfallenden Rändern.

Es ist eine Insel zum Wandern, Baden, Rilexen und mit viel Geschichte. Kurz gesagt. Diese Insel hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Santorini hat 14 Orte, wovon 6 touristisch geprägt sind: Kamari, Perissa, Firostefani, Imerovigli, Thira (Fira) und Oja. Die restlichen Dörfer sind das eigentliche Griechenland der Insel, da sie noch weitgehend vom Tourismus unberührt sind.
Länge 17 km
Breite 6 km
Alle Inseln:
Thira, Thirassia, Aspronisi, Palea Kameni und Nea Kameni
90km²
Nur die Hauptinsel Thira hat 72 km²
Einwohner
13500 Bewohner
Busse
Das Busnetz ist sternförmig aufgebaut und der zentrale Treffpunkt befindet sich in der Inselhauptstadt Thira. Von hieraus ist es auch sehr einfach in alle Orte der Insel zu gelangen
Entfernungen
Flughafen nach Kamari 4 km
Flughafen nach Fira 5 km
Kamari nach Fira 8 km
Fira nach Oja 12 km
Fira nach Pyrgos 6 km

Der Hafen von Piräus
Fähren / Schiffe
Ab Piräus gibt es mehrmals täglich Fähren (mit verschiedenen Zwischenstopps). Santorin ist eine beliebte Station von Kreuzfahrtschiffen.
Viele Kreta Urlauber planen einen Kurz Trip nach Thera. Es gibt eine Schnellbootverbindung, mit der man in rund 2 Stunden da ist.
(Achtung: kann sein, dass diese Verbindung nur in der Hauptsaison besteht).
Übrigens:
Santorini hat drei Häfen. Der alte Hafen Skala unterhalb von Thira dient nur noch zum Ausbooten der Kreuzfahrtpassagiere. Fährschiffe legen im Hafen Athinios 5 km südlich von Thira an. Von Oia verkehren kleinere Schiffe und Ausflugsboote zu den Nachbarinseln.
Klima
Während der Sommermonate Juni bis September sind kaum mehr als ein Regentag je Monat zu verzeichnen. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen reichen im August bis zu 30 °C (Schatten), die Wassertemperatur beträgt im August 25 °C. Die Hauptregenzeit fällt in die Zeit von Dezember bis Februar mit bis zu durchschnittlich neun Regentagen je Monat. Die Lufttemperaturen fallen bis auf durchschnittlich 11 °C.
Ein weiterer nicht zu unterschätzender Nachteil der Reisezeit Juli/August ist der Meltemi, ein in dieser Zeit permanent wehender starker Nordostwind. Ein echter Spaß ist das sicher nur für Surfer. In der Zeit Mitte September bis Mitte Oktober ist es wieder etwas ruhiger. Der Wind lässt nach und es ist auch nicht mehr so heiß.
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Orte und Sehenswertes
auf Santorini
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(Καμάρι)

Der touristisch erschlossene Ort Kamari liegt im Südosten der Insel zu Füßen zweier Berge: des "Mesa Vouno", auf dessen Gipfel sich die Ausgrabungen den Antiken Thira (Alt Thira) befinden, sowie des "Profitis Ilias".
Der
Profitis Ilias ist mit 565m der höchste Berg der Insel. Zusammen mit dem Mesa
Vouno, dem Gavrilos-Berg und dem Felsen von Monolithos bildet er das
Grundgebirge, d.h. den geologisch ältesten Teil der Insel und ist etwa 200 Mio.
Jahre alt. Wie viele andere hohe Berggipfel in Griechenland trägt auch er den
Namen des Propheten Ilias, der ja den höchsten Berg wählte, um mit seinem
feurigen Wagen direkt in den Himmel zu fahren.
Der
Gipfel des Ilias ist eigentlich kein richtiger Gipfel, sondern eher ein
Bergkamm.

Kamari ist für santorinische Verhältnisse ein sehr junger Ort, der erst nach dem Erdbeben von 1956 gegründet wurde. Im Ort befinden sich zahlreiche Hotels, Pensionen, Tavernen und Restaurants.
Angenehm:
Hier weht auch an heißen Tagen ein mehr oder weniger frischer Wind. In den Sommermonaten kann er aber so stark sein, dass der Aufenthalt am Strand nicht mehr möglich ist. Im Juni oder September ist der Wind zum großen Teil nicht so stark. Es kann aber am Abend schon recht kühl werden.
Kamari ist der größte Badeort der Insel Santorini, mit einem ca. 15-30 m breiten und etwa 2 km langen Strand. Der Strand wird auch als der „schwarze Strand“ bezeichnet.
Der Strand von Kamari ist ein Vulkan- Kiesel- / Sandstrand. Er macht einen sehr gepflegten Eindruck, mit sehr bequemen Liegestühlen und, im Juni und September, angenehm ruhig. Überall am Strand sind Holzstege, damit man sich nicht die Füße im heißen Sand "verbrennt". Badeschuhe sind sehr empfehlenswert. Der Strand ist nur zum Teil für Kinder geeignet. Zum Teil geht der Strand etwas steil abfallend ins Wasser.
Von hier starten auch die kleinen Taxiboote zum kilometerlangen Strand von Perissa sowie zum romantischen “Red Beach” bei Akrotiri. Weitere Bootsausflüge nach Anafi und anderen kleinen Kykladeninseln werden auch von hier durchgeführt.
Die beiden Ortschaften werden durch den mächtigen, bis ans Meer herantretenden Bergkamm Mesa Vouno voneinander getrennt. . Zu Fuß wären es ca. 10-15 Minuten, wenn nicht...., ja, der Mesa Vouno wäre. Mit dem Schiff gelangt man schnell von der einen Ortschaft in die andere, mit dem Wagen jedoch hat man eine Strecke von 20 km zurückzulegen. Mit dem Bus nach Fira und von Fira mit dem Bus nach Perissa.
Die Promenade ist etwas kürzer als der Strand. Sie ist etwa 1,5 km lang und für Fahrzeuge gesperrt. Dadurch ist der Strandbereich viel ruhiger als in Perissa. Im Süden, unterhalb eines Parkplatzes beginnt der Strand.
Am Abend wird die Strandpromenade - gesäumt von kleinen Läden, Tavernen, Souvenirshops und urigen Lokalen - zur Flaniermeile der Insel. Sehr positiv ist, dass eine Vorschrift auf ganz Santorini besagt, dass Hotels nicht höher als drei Stockwerke sein dürfen.
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Flughafen Santorini
Airport Santorini

Der Flughafen von Santorini (JTR) wurde 1972 eröffnet. Er befindet sich 8 km südöstlich von Fira. Die Start- und Landebahn hat eine Länge von 2.125 m und eine Breite von 30 m. Er liegt im Südosten der Insel nahe der Küste bei Monolithos und Kamari.

Blick auf Kamari mit Monolithos Flughafen
Der Flughafen wird militärisch und, seit 1972, auch zivil genutzt. Er besitzt ein beleuchtetes Vorfeld mit Parkmöglichkeit für sechs Flugzeuge, sowie ein 1989 erbautes Terminalgebäude. Im Flughafengebäude befinden sich Reisebüros, kleine Restaurants, Autovermietungen sowie Büros von Fluggesellschaften
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"Agios Nikolaos"
Leider sind die meisten Kirchen in Kamari für Touristen geschlossen. So ist auch die Kirche am Strand für Besucher geschlossen. Es ist wohl die älteste Kirche von Kamari. Die Kirche "Agios Nikolaos" wurde vor etwa 200 Jahren erbaut. Agios Nikolaos ist der Schutzheilige der Seefahrer. Vor einigen hundert Jahren konnte man um die Felsenspitze herumlaufen nach Perissa.
Dort wo die Kirche jetzt steht ist sie erst vor etwa 100 Jahren versetzt worden. Die musste umgesetzt werden, da der Meeresspiegel angestiegen war und Wasser in die unteren Räume eindringen konnte.
Den alten Standort kann man heute noch gut erkennen, da sich der Meeresspiegel wieder im Laufe der Zeit gesenkt hat.
Oberhalb des alten Standortes der Kirche befindet sich eine kleine Höhle im Felsen. Sie ist nicht sehr tief, da sie im Mittelalter eine wichtige Funktion erfüllte. Es war die Zollstation von Alt Thira. Es führt ein schmaler Weg von der Kirche am Felsen entlang bis zur Höhle.
Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über den gesamten Strand von Kamari.
Persönliche Anmerkung:
Hotelempfehlungen, Tipps für gute Cafes, Bars und Tavernen geben wir grundsätzlich NICHT. Einerseits sind, zum Glück, die Geschmäcker verschieden, zum Anderen kann sich auf den Inseln, wie wir immer wieder festgestellt haben, von Jahr zu Jahr sehr viel ändern.
Außerdem soll ein "Geheimtipp" auch einer bleiben!
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Von Kamari nach Alt Thira

Die strategisch äußerst günstige Landzunge - sie fällt nach drei Seiten steil zum Meer hin ab - wurde um 1000 v. Chr. von Dorern besiedelt, 700 Jahre später errichteten Ptolemäer an derselben Stelle einen Militärstützpunkt Oberhalb von Kamari wandert man die Serpentinenstraße auf z. T. Asphalt oder Kopfsteinpflaster in etwa 45 min. hinauf nach Alt-Thira.
Alt Thira befindet sich auf dem Messa Vouno (369m), einem Berg, der über den Selladasattel mit dem Profitis Ilias (höchster Berg der Insel, 565m) verbunden ist. Viele holpern mit ihren Vespas hinauf. Was nicht immer gelingt. Mit jedem Meter den man höher steigt, ändert sich die Perspektive.

Es gibt noch einen wunderschönen Wanderweg von der anderen Seite, also von Pyrgos aus, nach Alt-Thira, nämlich über den Profits Elias. Leichter zu bewältigen und der Weg ist ebenso leicht zu finden. Nur schwindelfrei sollte man sein.
Am Ende der Serpentinenstraße befindet man sich auf einem Bergsattel (Sellada-Sattel), der die Berge Messa Vouno und Profitis Ilias miteinander verbindet.
Von oben hat man einen guten Blick sowohl auf Kamari als auch auf Perissa.

Blick vom Profitis Illas auf Kamari

Blick vom Profitis Ilias auf Perissa
Der Blick geht in Richtung Perissa auf der einen und nach Kamari auf der anderen Seite. Von dem kleinen Parkplatz aus muss man nun einen kleinen Trampelpfad hinaufsteigen und nach 10 Min. ist man schon in 'Alt Thira'
Hinter dem Bergkamm, auf der anderen Seite befindet sich der Ort Perissa.
Von Perissa führt keine Straße, wie von Kamari, sondern nur ein kleiner Weg den Berg hinauf zu den Ruinen des antiken Thira.

Alt-Thira oder Ancient Thira ist eine antike Stadt und befindet sich auf dem Messavouno (369m). Er ist über den Sellada-Sattel mit dem Profitis Elias (höchster Berg der Insel, 565m) verbunden.

Alt Thira war nachweislich vom 9.Jahrhundert v. Chr. bis ins Jahr 726 bewohnt. Die Stadt wurde ab dem Jahr 1895 durch den deutschen Archäologen Baron Friedrich Hiller von Gärtringen systematisch erforscht und bis 1904 ausgegraben. Erst von 1990 bis 1994 wurden neue Grabungen unter der Leitung von Wolfram Höpfner von der Freien Universität Berlin unternommen, die das Bild von der Geschichte der südlichen Ägäis präzisieren konnten.

Unterhalb des Berges, am Rand der heutigen Stadt Kamari, lag eine Nekropole (Begräbnis- und Weihestätte des Altertums), die über beinahe die ganze Zeit der Stadt genutzt wurde.
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Perissa ist mit Kamari einer der beiden großen und bekannten Strandorte auf Santorini. Der breite, dunkle Lavastrand lädt zum Verweilen ein. Anders als auf der Calderaseite, können hier auch Kinder und Nichtschwimmer ins Wasser gehen.

Das südlich gelegene Perissa ist ländlicher. Die neueren Viertel liegen weit verstreut um den alten Ortskern. Die Häuser, Hotels und Pensionen sind neueren Datums. Wie in Kamari, gibt es in Perissa, zum Glück, keine großen Hotelanlagen.

Zahlreiche Tavernen und Restaurants, Geschäfte, Discos und Bars sorgen für das Wohl der meist jüngeren Besucher. Perissa ist ein voll entwickelter Badeort für Pauschaltouristen und Rucksackurlauber.
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Bergdorf Pyrgos

Pyrgos ist die ehemalige Inselhauptstadt, (bis etwa 1800) zur Zeit der Piratengefahr. Das am Fuße des Profitis Ilias gelegene Bergdorf Pyrgos ist der älteste noch bewohnte Ort Santorins. Er ist schon aus der Ferne sehr gut zu sehen. Kleine, verwinkelte Gassen führen kreisförmig zum hoch gelegenen Ortskern, wo noch die Reste eines venezianischen Kastells zu finden sind.

Von dort aus hat man einen schönen Ausblick. Beim Gang durch das Dorf kann es passieren, dass man kaum Menschen trifft, da viele Bewohner im Sommer in Thira oder auf dem Festland arbeiten


In Pyrgos können sie einen ruhigen und rilexten Urlaub machen. Fern vom Trubel des Strandes. Damit sie in den verwinkelten Gassen das Gepäck nicht zu ihrer Unterkunft tragen müssen, werden die Koffer mit dem Esel hingebracht.

Pyrgos ist zudem der Ausgangspunkt, um zum Profitis Ilias zu gelangen, dem mit 565 Metern höchsten Berg der Insel. Allein die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis: Auf der wunderschönen Serpentinenstraße ergeben sich immer wieder faszinierende Ausblicke über die kilometerlangen Weinhänge. Auf dem Gipfel trifft man auf das gleichnamige Kloster, das leider seit Jahren geschlossen ist; die Mönche haben den Ort verlassen.

Der Blick von oben ist einmalig! Man sieht die gesamte Insel unter sich, und bei gutem Wetter hinüber auf die Nachbarinseln. Sicherlich auch einmal bei Sonnenuntergang eine schöne Alternative zu Thira oder Oja.


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Thira (Fira)

Wie ein Adlerhorst thront Thira auf dem Kraterrand.
Wer zum ersten Mal vom etwa 300 Meter hohen Kraterrand Santorinis in die tiefblaue Caldera, also den Kraterkessel blickt, mit den winzig erscheinenden Kreuzfahrtschiffen und dem Rauschen der Tiefe, merkt sofort, dass sich diese Insel völlig von den anderen in der Umgebung abhebt .

Von weitem aus betrachtet sieht Fira aus wie eine auf dem Kraterrand ruhende dicke weiße Schneedecke. Kommt man näher, kann man erkennen, dass es sich um ein 2,5 km langes Häusermeer handelt, das sich am Kraterrand entlang zieht. Fira ist der Hauptort der Insel und in größerem Umfang erst Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden. Das große Erdbeben von 1956 hat hier zwar auch viele Häuser zerstört; Schäden sind aber heute so gut wie keine mehr zu sehen.
Mehr als ein Viertel der Bevölkerung Santorinis lebt in Thira. Es gibt eine Menge Kirchen und Kapellen mit den typischen blauen Kuppeln und viele wunderschöne Häuser mit verzierten Toren und Türen. Das Geschäftszentrum ist ein Gewirr aus den typischen sehr engen Gassen.

Viele Touristen, vor allem die Kreuzfahrer, deren Zeit auf Santorini meist auf ca. zwei Stunden begrenzt ist, strömen, oben angelangt, gleich zum 'Shopping' in die Hauptstraße. Es ist heiß, laut und vor allem in der Hauptsaison fast unerträglich voll.
Runter
zum Alten Hafen
Von oben hat man einen sehr schönen Caldera-Blick. Es gibt 2 Möglichkeiten nach
unten zum Hafen "Skala" zu gelangen. Entweder zu Fuß über die Treppe, mit 588 Stufen.
Die selbe Strecke mit dem Esel: Oder mit der Seilbahn.

Die
Treppe (Skala) zum Hafen Jalos trägt heute den Namen Spyridon Marinatos
zu Ehren des Archäologen, der Akrotiri ausgegraben hat. Gebaut wurde die
beeindruckende Treppe im Jahre 1840 von dem Pionierhauptmann von Weiler,
der während der Regierungszeit Ottos I. von Wittelsbach seinen Dienst tat.

Wenn man die Skala hinunter geht, sollte man sehr aufpassen. Die Mulis und Esel, die ab Ende Mai eingesetzt werden, um die angekommenen Kreuzfahrtschiff Passagiere zu transportieren, hinterlassen Unrat.
Der Eselspfad liegt windgeschützt, dass die Sonne …….

Wer keine Lust auf diese Sache hat, kann die Seilbahn benutzen: Bei dieser ist das Zugseil gleich Halteseil. Aber was soll das schon heißen. Immerhin handelt es sich bei dieser Seilbahn um das alpenerprobte Fabrikat der Firma Doppelmayr aus Vorarlberg.


Die Seilbahn wurde Anfang der Achtziger von zwei Reedern gestiftet.
Die
Gewinne der Seilbahn gehen an karikative Einrichtungen in Griechenland und an
die Maultiertreiber, die sonst sicher nicht überlebt hätten.

Wer Zeit und Muße hat, setzt sich unten am Hafen in eines der zahlreichen Cafes, um dem bunten Treiben zuzusehen. Interessant zu beobachten ist der Wechsel zwischen verschlafener Zeitlosigkeit und quirliger Hektik, die immer dann einsetzt, wenn wieder ein Kreuzfahrt-Schiff angelegt hat.
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Auch Oja liegt wie Thira an den dunklen Klippen, die fast senkrecht zur Caldera hin abfallen. Im Gegensatz zu Thira ist von dem Rummel hier jedoch wenig zu spüren.
Der frühere Seefahrerort wurde an der äußersten Nordspitze auf den Kraterrand und tief den Hang hinunter gebaut.

Das letzte große
Erdbeben 1956 hat dem Ort ziemlich zugesetzt: Häuser sind zusammengefallen,
einige von ihnen teilweise in den Krater gerutscht, andere zeigen noch heute
deutliche Risse in den Wänden. Auch die kleine Kirche an der Landspitze hat es böse
erwischt.
In den 70er Jahren erst hat man mit den Renovierungsarbeiten begonnen.

Viele der alten Höhlenwohnungen sind wunderschön restauriert und zu Hotels oder Pensionen umfunktioniert. Die meisten der am Steilhang klebenden weißen Häuser werden vermietet.

Die vorherrschenden Farben sind weiß, hellblau und dunkelgelb. Die Wände sind
mit kleinen Steinen verziert, die Straßen mit Marmorplatten belegt und mit
Blumen geschmückt. Der Hauptplatz von Oja ist eine Art riesiger Aussichtsbalkon
auf Caldera, Vulkan und Meer.
Viele kleine Geschäfte mit Textilien, Modeschmuck, Antiquitäten, Lederwaren etc.
laden ein zum stöbern und bummeln.
Panorama-Fans schlendern über autofreie Gassen und Treppen direkt am Kraterrand entlang, vorbei an Aussichtslokalen, vor denen man gern mal stehen bleibt, auch wenn man nicht besonders hungrig ist. Billig ist es ja nicht gerade.

Oja ist wunderbar am Morgen. Aber ab Mittag lässt die Wirkung langsam nach, wenn sich zu viele Touristen drängeln und die Sonne brennt...
Ein "MUSS" für jeden Besucher: der Sonnenuntergang.

Jeden Abend versammelt sich eine andächtige Touristengemeinde am Rande des ehemaligen Fischerdorfes Oja, um den (angeblich) schönsten Sonnenuntergang Griechenlands zu genießen. Die Terrassenstühle an der kleinen

Übrigens ist das Wasser in der Caldera extrem tief: Der Kraterhang fällt unter dem Meeresspiegel noch mehrere hundert Meter steil ab! Schiffe können hier nicht ankern und werden an großen Bojen festgemacht
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Ammoudi

Die Bucht unterhalb von Oia ist entweder über den Treppenweg oder über die Straße zu erreichen. Hier befindet sich der kleine Fischerort Ammoudi. Nicht zu überbietende Fischerhafenidylle mit bunten Tavernen in Rot, Gelb, Blau und Weiß, davor das grünlich schimmernde Wasser der Bucht.

Der Akrotiri Leuchtturm wurde von einer französischen Firma im Jahre 1892 erbaut. Der Leuchtturm findet sich auf der südlichen Spitze von Thira auf Santorin.
Auf den ersten Blick fällt auf, dass der Turm nicht rund, sondern eckig gebaut wurde.
Er weist aus 110 m Höhe den aus Richtung Kreta und Rhodos kommenden Schiffen den Weg. Von Stürmen gebeugte Bäume säumen das letzte Stück der Straße vom Dorf Akrotiri aus dorthin.

Da sich in der Nähe Ruinen aus der minoischen Zeit befinden, ist ein Besuch der Gegend für alle interessant, die sich für Archäologie interessieren. Aber auch die Aussicht von den Klippen ist einfach atemberaubend mit Blick auf die Ägäis.

Rund um den Leuchtturm herum kann man über Felsen klettern, sich ein ganz einsames und stilles Plätzchen suchen, um hier aus über das offene Kretische Meer zu blicken oder in der anderen Richtung über den ganzen Krater hinweg bis nach Oia im Norden. Zum Sonnenuntergang ist es am Leuchtturm besonders schön, zumal dann anders als in Oia nur einige Menschen hier sind.
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Essen
In Griechenland gibt es verschiedene Restauranttypen.
Estiatorio
Ein Estiatorio (Restaurant) ist die konventionellste Variante: Speisekarte, Kellner, Weingläser und alles, was dazu gehört.
Taverna
In der Taverna geht es ungezwungener zu. Hier kann man im freien unter Weinranken sitzen.
Psarotaverna
Eine Variante davon ist die Psarotaverna (Fischtaverne), die auf Meeresfrüchte spezialisiert ist.
Typische Speisen
Tzatziki (Jogurt mit Gurke und Knoblauch)
horiatiki salata (griechischer Salat)
taramo salata (Fischrogensalat)
marides (frittierte Sardellen)
kalamari (Tintenfisch)
stifado (geschmortes Fleisch)
mezedes (kleine Vorspeisen)
pikilia (gemischte Vorspeisenplatte)
tiropitta (eine mit Schafskäse gefüllte Blätterteigpastete)
dolmades (mit Reis und Hackfleisch gefüllte Weinblätter)
jemistes (mit Reis und Hackfleisch gefüllte Tomaten oder Paprika)
keftedes (Hackfleischbällchen)
moussaka (mit Hackfleisch gefüllter Auberginen-Kartoffel-Auflauf)
pastitsjo (Nudelauflauf mit Hackfleischfüllung)
Getränke
Es gibt verschiedene Arten von Kaffee. Wie zum Beispiel:
kafe elliniko (griechischer Mokka)
sketo (schwarz)
metria (leicht gezuckert)
gliko (süß)
und jede Variante als doppelte Portion (diplo); und dazu wird Wasser (nero) gereicht.
frappe (kalter Instantkaffee)
"Nationalgetränke"
Ouzo (Anisschnaps)
Ouzo schmeckt sehr lecker mit Orangensaft.
Retsina (geharzter Wein, meist weiß)
Sehr zu empfehlen ist in den Tavernen der Hauswein.
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Polizei/Krankenwagen/Feuerwehr

Europaweit gilt i. d. R. die "112" als kostenlose Notrufnummer
in der jeweiligen Landessprache (meistens auch Englisch).
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SPERR-NOTRUF

Neu für Deutschland
Sperr-Notruf 116 116
Ab Juli 2005 gibt es eine einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von z. B. Kredit- und EC Karten, Handys, Kundenkarten, Mobile Banking usw.
(Krankenkassenkarten und Personalausweise sollen später dazukommen)
Der Sperr-Notruf gilt für Kunden mit Karten und Medien, deren Herausgeber sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Die Sperrrufnummer 116 116 ist 24 Stunden über einen gebührenfreien Anruf erreichbar. Aus dem Ausland +49 116 116 ist der Anruf gebührenpflichtig.
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Polizeinotruf: 100
Feuerwehr: 199
Erste Hilfe: 166
Pannenhilfe: 104
ADAC-Notruf: +49-89 / 22 2222
Arzt
Deutschsprechender Arzt
Dr. Mantas in Kamari
Tel. 22860-33921
Krankenhaus
In Fira untere Hauptstraße
Tel. 22860-22237 oder 23333
Stromspannung
220 Volt

Denken sie auf jeden Fall an eine private Auslandskrankenversicherung mit Rückholung.
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Folgende Waren bleiben pro Person abgabeeinfuhrfrei.
Tabakwaren:
Zigaretten...............800 Stück
Zigarillos...........(bis 3 g/Stück
Zigarren...................200 Stück
Alkohol und alkoholische Getränke
Spirituosen................10 Liter
Likörwein..................10 Liter
Wein..........................30 Liter
Bier...........................110 Liter