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Flagge, Wappen, Baum, Blume , Tier
Buddhismus kommt nach Sri Lanka
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Flagge Sri Lanka

Die Nationalflagge Sri Lankas zeigt einen goldenen Löwen vor einem weinroten Hintergrund, der ein Schwert in seiner rechten Vorderpfote hält. In jeder der vier Ecken dieses Flaggenteils ist das goldene Blatt einer Banyan-Feige zu sehen, deren Blattspitzen auf den Löwen im Zentrum gerichtet sind. Der Löwe steht dabei für die Tapferkeit, während die vier Blätter Metta (Güte), Karuna (Mitgefühl), Mudita (Mitfreude) und Upekkha (Gleichmut) symbolisieren. Im linken Teil der Flagge sind zwei gleich große vertikale Streifen platziert, die in den Farben Grün (Mastseite) und Safran gehalten sind und die beiden großen Minderheitengruppen des Staates repräsentieren. Der safranfarbene Streifen steht für die Volksgruppe der Tamilen, der grüne für die muslimischen Bewohner Sri Lankas. Der weinrote Hintergrund steht für das vergossene Blut der Menschen des Landes. Die gelbe Umrahmung, die die Flagge, wie auch die Streifen umgibt, repräsentiert hingegen den Frieden, nach dem sich das Land sehnt.

Wappen Sri Lanka
Der Löwe, der auch in der Flagge Sri Lankas gezeigt wird, stammt aus dem Banner des letzten Königs von Kandy. Der Reis ist das wichtigste landwirtschaftliche Produkt des Landes, alle übrigen Symbole stammen aus der buddhistischen Tradition der singhalesischen Bevölkerungsmehrheit: Das blaue Rad, in anderer Form auch in der Flagge Indiens abgebildet, steht für die buddhistische Lehre, seine acht Speichen symbolisieren den Achtfachen Pfad. Der Lotus (Nelumbo nucifera) ist ein Reinheitssymbol, Sonne und Mond schließlich (die sich auch in der Flagge Nepals finden) symbolisieren Langlebigkeit.
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Nationalhymne
Sri Lanka Matha - Apa Sri Lanka
Nach der Erlangung der Unabhängigkeit wurde im Januar 1948 auf Empfehlung der Sri Lanka Gandharva Sabha ein Wettbewerb durchgeführt, um eine Nationalhymne zu wählen. Bei diesem Wettbewerb wurde Ananda Samarakoons Komposition "Namo Namo Matha" als Nationalhymne am 22. November 1951 ausgewählt. Das Hauptthema der Hymne ist so angelegt, dass es Ehre und Respekt für das Mutterland ausdrückt und zur nationalen Entwicklung durch Einheit beiträgt.
Während der frühen 1950er Jahre kam es zu einer Kontroverse über die Nationalhymne. Ein Fehler in den Worten der Hymne wurde herausgefunden und die Anfangsworte wurden geändert in "Sri Lanka Matha - Apa Sri Lanka". Der erste Vortrag der Nationalhymne erfolgte am Unabhängigkeitstag, dem 4. Februar 1952, durch eine Gruppe von 500 Studenten des Musaeus College in Colombo, und der Vortrag wurde im Radio übertragen. Die Nationalhymne ist in Sektion 7 Abteilung 3 der Verfassung der Demokratisch Sozialistischen Republik Sri Lanka aufgeführt
Nationalhymne Sri Lanka
(Deutsche Übersetzung)
Sri Lanka, Mutter, Dich verehren wir!
Gedeihe und blühe im Glück,
Du Schöne, voll Gnade und Liebe,
Reich an Korn und köstlichen Früchten,
An duftenden, leuchtenden Blumen,
Du spendest uns Leben und all unser Wohl,
Frohes und siegreiches Land,
Voll Dankbarkeit preisen wir Dich,
Sri Lanka, Dich verehren wir.
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Nationalbaum
Der Eisenholzbaum
(Na Tree, Mesua nagassarium)

Die wunderschönen großen weißen Blüten des Frangipani (Tempelblütenbaum) werden gern zu Opferzeremonien verwandt.
Ihren Namen verdankt diese Pflanze der Tatsache, dass ihr Holz extrem hart ist, weshalb die Bäume vielerorts kultiviert werden. Die Wuchshöhe kann bis zu 13 Meter betragen, der Stamm erreicht im Durchmesser eine Größe von bis zu 90 Zentimetern. Dunkelgrün sind die älteren Blätter gefärbt; sie sind länglich geformt, laufen spitz zu und sind oft bis zu 15 Zentimeter lang. Junge, sich gerade entwickelnde Blätter sind rötlich bis rosa gefärbt, siehe Foto. Sämtliche Blätter hängen nach unten herab. Der Duft der Blüten ist sehr lieblich, weshalb sie in einigen Teilen Asiens von den Einheimischen regelrecht geerntet werden. Zwischen vier und 7,5 Zentimeter sind die Blüten groß und sie sind weiß gefärbt. Der Eisenholzbaum ist immergrün und ist in vielen Landesteilen Sri Lankas zu finden. Am 26. Februar 1986 wurde er zum Nationalbaum erklärt.
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Staatsblume
Blaue Wasserlilie
Nil Manel oder Nymphaea stellata

Am 26. Februar 1986 wurde die Blaue Wasserlilie als Staatsblume ausgewählt. Sie kann überall in Sri Lanka gefunden werden und wächst im flachen Wasser. Petals sind wie ein Stern arrangiert und die flachen runden Blätter im Wasser zeigen ein strahlendes Grün. Die Wasserlilie ist das Symbol der Reinheit und Wahrheit. Ihr entströmt ein süßer Duft und sie wird für Gaben in buddhistischen Tempeln und Rituale für Gott Vishnu benutzt. Die Felszeichnungen von Sigiriya zeigen Frauen, die diese Blumen in der Hand tragen. Samen und Wurzeln werden in den Dörfern als Gemüse geschätzt, und die Blätter, Stängel und Blüten werden für Kräutermedizin genutzt. Getrocknete Blumen werden zu Kissen verarbeitet, von denen gesagt wird, dass sie schöne Träume erzeugen
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Staatsvogel
Ceylon Urwald Huhn
Wali kukula oder Gallus lafayetti

Das Ceylon Urwald Huhn ist der Staatsvogel Sri Lankas. Er ist überall in den Nationalparks und Wäldern Sri Lankas zu finden
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In Sri Lanka wird man nicht begrüßt und verabschiedet mit "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen", sondern mit "Ayubowan". Das bedeutet "Langes Leben".
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Name der Insel Sri Lanka
Die Übersetzung des Namens ist poetisch: „Sri“ könnte mit „erhaben“ übersetzt werden, „Lanka“ mit „leuchtend“.
Uns persönlich gefällt die Übersetzung mit „strahlend schönes Land“.
Auch der Name „Serendib“ wird gelegentlich gebraucht;
Er entstammt der Seefahrersprache und deutet auf Ruhe und Gelassenheit hin.

Flagge von Ceylon
Viele sprechen noch heute von Ceylon oder auch Ceilon, dem Namen, den
die Engländer ihrer einstigen Kolonie gaben. Ceylon war das, was letztlich vom Ursprungswort „Sinhala“ aus dem Sanskrit übrigblieb.
Als Sinhala gleich „Löwenhafte“ bezeichneten sich die Einheimischen gern selbst.

Flagge von Sri Lanka
Am 22. Mai 1972 wurde eine neue Verfassung verabschiedet. Offizielle Namensänderung von Ceylon in (Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka) Sri Lanka. Seit 1993 ist die offizielle Schreibweise Shri Lanka.
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Geographie
Die maximale Ausdehnung der Insel von Nord nach Süd beträgt 435 km. Von West nach Ost 225 km. Bei einer Fläche von 65.610 qkm entspricht ihre Größe etwa der von Bayern oder von Holland und Belgien zusammen.
Sri Lanka hat eine Küstenlänge von insgesamt 1 340 km. Die Bevölkerung beträgt 21.324.791 (Stand Juli 2009). Die Entfernung vom nördlichsten Punkt des Landes, Point Pedro, nach Indien beträgt nur 48 km.
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Hauptstadt Colombo

Die heute ca. 500.000 Einwohner leben in 15 Zonen, von denen die 3 wichtigsten Pettah, The Fort und Cinnamons Garden sind. Pettah ist das moderne Geschäftszentrum.
The Fort war eine militärische Anlage während der portugiesischen und holländischen Besetzungszeit. Cinnamon Gardens ist die gehobene Wohngegend mit weiträumigen Parks und Anlagen.
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Unabhängigkeitstag
4. Februar 1948
Bevölkerung
Singhalesen 74 % (i.d.R. Buddhisten)
Tamilen 18 % (i.d.R. Hindus)
Mauren 7 % (i.d.R. Moslems)
Andere 1 % (Burgher i.d.R. Christen)
Religion
69,1 % Buddhisten,
15,5 % Hindus,
7,6 % Muslime,
6,9 %
Katholiken
Sprache
Sri Lankas Nationalsprachen sind Singhalesisch (Sinala) und Tamil.
In den touristisch geprägten Regionen ist die Kommunikation in englischer
Sprache unproblematisch
Zeitverschiebung
+ 4,5 Stunden (MEZ Winterzeit)
+ 3,5 Stunden (MESZ Sommerzeit)
Höchste Erhebung
Pidurutalagala 2.524 m
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Längster Fluss

Der Mahaweli Ganga ist mit Abstand der längste Fluss Sri Lankas. Er transportiert über 330 km das Wasser der tropischen Regenschauer von den Highlands bis zur Mündung bei Trincomalee in den Golf von Bengalen. Die Flüsse, besonders der Mahaweli Ganga, haben eine große Bedeutung für Sri Lanka. Der Mahaweli wird im Unterlauf einige male gestaut und die Wasserreservoires dienen zur Bewässerung der Felder. Auch für viele kleine Dörfer stellen die Flüsse, neben einigen Brunnen, die einzigste Wasserversorgung
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Klima

In Sri Lanka
herrscht tropisches Monsunklima.
Von Mai bis August ergießt sich der Südwest-Monsun über die West- Südwest- und
Südküste bis zu den Bergregionen.
Der Nordost-Monsun weht von Oktober bis Januar über die Nordost- und Ostküste.
Im Bergland Sri Lankas ist es kühler, und die Luftfeuchtigkeit ist erheblich
geringer, als in den Niederungen.
Die Temperaturen liegen bei ca. 20°C im Bergland und bis zu 38°C im Flachland.
Im zentralen Hochland der Insel kann die Temperatur in der Nacht bis auf den
Gefrierpunkt abfallen.
Beste Reisezeit
November
Dezember
Januar
Februar
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Bildung

Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 5
bis 14 Jahren. Nur in den ersten 5 Schulpflichtjahren wird eine Schuluniform
gestellt. Wer es sich später nicht leisten kann, seinen Kindern Schuluniformen
zu kaufen, kann sie auch nicht weiter auf die Schule schicken.
An die fünfjährige Grundschule (Primary School) schließen sich im
Sekundarschulbereich die dreijährige Junior Secondary School (mittlerer
Bildungsabschluss) und die dreijährige Senior Secondary School
(Abschluss: Hochschulreife) an.
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(engl. Three-Wheeler)
Es sind überdachte Mopeds auf drei Rädern. Angetrieben durch einen Zweitakter. Es haben 2 Personen auf dem Rücksitz ausreichend Platz. Diese wendigen Verkehrsmittel finden sich an jeder Ecke in Sri Lanka. Der Fahrpreis ist Verhandlungssache - wie so vieles in Asien.
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Zahlungsmittel

Bereits im Ankunftsbereich des Bandaranaike International Airport-Colombo
befinden sich zahlreiche Wechselstuben.
Geldwechseln kann man ebenso in Banken und vielen Hotels der Insel.
Mit gängigen Kreditkarten sind an den meisten Geldautomaten Sri Lankas
Bargeld-Abhebungen problemlos möglich. Meistens funktioniert dies auch mit der
EC-Karte (Maestro).
Währung
Sri-Lanka-Rupie (LKR)

Es gibt nicht viele Geldautomaten. Wir waren in Negombo. Dort gab es nur im Zentrum einen Bankautomaten. Es wird gesagt, dass man in den Hotels, wegen der hohen Gebühr, nicht Geld tauschen sollte. In unserem Fall stimmte das nicht. In unserem Hotel zahlten wir keine Gebühr. Fragen sie an der Rezeption nach.
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Gewürzgärten

Aloe
Aufgrund des tropischen Klimas gedeihen in Sri Lanka viele Pflanzen, deren Bestandteile als Gewürze eingesetzt werden oder die schmackhafte Früchte bilden. Außerdem werden Pflanzenteile und -extrakte seit vielen Jahrtausenden zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Die Volksmedizin namens Ayurveda hat ihren Ursprung zwar in Indien, ist jedoch in Sri Lanka ebenso populär. Weil sich eins mit dem anderen verbinden lässt und der Anbau von Gewürzen zudem für Touristen eine Attraktion darstellt, gibt es in Sri Lanka viele kleine und große Gewürzgärten.

Muskatnussbaum

Muskatnüsse
Einige von ihnen sind gleichzeitig auch Ayurveda-Schulzentren, was bedeutet, dass dort Ärzte ausgebildet werden und die Pflege derjenigen Pflanzen kennen lernen, die ihnen die medizinisch genutzten Bestandteile liefern.

Chili
Wie in Gewürzgärten üblich, dürfen wir ein Mischgetränk aus Tee und Kakao kosten. Es schmeckt sehr gut. Ein junger Mann, der noch in Ausbildung zum Ayurwedaarzt war, erklärte uns in deutsch die heilsame Wirkung der Öle, Salben und alle möglichen Gewürze gegen jede erdenklichen Beschwerde, wie z. B. Mückenstiche, Übelkeit, Kopfschmerzen, ayurvedische Mixturen Schlankheitsmittel, Weibergeschichten usw

Ingwerpflanzen

Ingwerknollen
Wer in Sri Lanka seinen Urlaub verbringt, sollte mindestens einen dieser Gärten besuchen. Es ist wirklich interessant einmal selbst zu sehen, wie ein Muskatnussbaum aussieht, oder wie Ingwerpflanzen riechen usw.
Allerdings sollte man bei dem Besuch eines solchen Gewürzgartens etwas beachten: Sie können diese Sachen wie Salben, Öle usw. vor Ort kaufen. Die Preise sind zum Teil sehr „gepfeffert“. Besuchen sie mehrere Gewürzgärten und vergleichen sie die Preise. Falls sie doch etwas finden, was sie gern haben möchten versuchen sie auf jeden Fall zu handeln.

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Früchte
Eine der billigsten und überall angebotenen Früchte sind Bananen. Es gibt viele verschiedene Sorten, die meist viel kleiner als unserer Euro-Norm Bananen sind, dafür aber viel mehr Geschmack haben. Ananas, Mangos und Papayas sind ebenfalls fast immer erhältlich neben einer ganzen Palette von Früchten, die bei uns gänzlich unbekannt sind. Wir probieren immer mal die eine oder andere neue Frucht aus.
King-Coconuts
Ebenfalls an jeder Ecke und das ganze Jahr über gibt es die wunderbar durstlöschenden King-Coconuts. Die orangefarbenen Kokosnüsse werden mit einigen Machetenhieben bearbeitet bis ein kleines Trinkloch entsteht. Sie sind immer randvoll mit glasklarer, leicht süßlich schmeckender Kokosmilch gefüllt. Manchmal kann man sich die Nuß auch spalten lassen und das sehr schmackhafte Kokosmark herauslöffeln
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Tiere
Sri Lanka hat eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Wir möchten nur 3 kleinere Tiere ein wenig beschreiben, die uns auf Sri Lanka immer wieder über den Weg "gelaufen" sind.
Ceylon Hutaffen

Vor allem die Ceylon-Hutaffen kann man gar nicht übersehen, weil sie einem in den Tempeln und Tempelruinen überall über den Weg laufen, oder auf den Treppen sitzen und Besucher um Futter anbetteln. Obwohl die Tiere nett anzusehen sind, sollte man sie trotzdem nicht füttern!
Glanzkrähen

In Europa bestimmen Tauben das Stadtbild, in Sri Lanka trifft man hingegen allerorten auf die, bei den Einheimischen wenig beliebten Glanzkrähen. Gönnt man sich im Freien eine kleine Mahlzeit, wird man vor allem im Bereich von Siedlungen oder in Hotelgärten innerhalb kürzester Zeit von dreist bettelnden Glanzkrähen belagert. Die meisten dieser 42 Zentimeter großen Vögel sind furchtlos, sodass sie die begehrten Leckerbissen den Menschen zur Not auch aus der Hand reißen, oder vom Teller stehlen. Wer diese Vögel absichtlich füttert, muss damit rechnen, den Unmut der Sri-Lanker auf sich zu ziehen.
Palmenhörnchen

Es stammt
aus Sri Lanka (Ceylon) und Indien. Es ist eine eigene Art und hat 3-5 Streifen
am Rücken.
Es ist etwas leichter und zierlicher und lebt im Gegensatz zu seinem nordischen
Pendant in Gruppen.
Auch hier ist der Bedarf an Obst und Früchten, sowie Kokosfleisch und anderen
südlichen Gewächsen viel höher.
In Sri Lanka selber gelten die frei lebenden Tiere als wenig scheu, sogar als
ziemlich lästig, da sie auch in Hotelanlagen eindringen und alles fressbare
klauen.
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Batik in Sri Lanka

Kunstvolle Motive werden in raffinierter Technik zu Stoff gebracht.
Viele Frauen und Mütter arbeiten als Batikerinnen und sichern so das Auskommen
der Familie. Die Herstellung bunter Batik-Stoffe hat auf Sri
Lanka Tradition.
Dafür wird zuerst ein Muster auf Papier entworfen, und dann mit Kohlepapier auf
den Stoff übertragen.
Je nachdem wie bunt der Stoff werden soll, durchläuft er jetzt mehrmals den
folgenden Prozess.

Zuerst werden alle Stoffbereiche, die von der nächsten Farbe nicht gefärbt werden sollen mit Wachs abgedeckt. Die spezielle Mischung aus Binenwachs und Paraffin, wird mit einer Flamme flüssig gehalten, und mit speziellen Werkzeugen auf den Stoff übertragen. Dies ist der aufwändigste Arbeitsschritt.
Der Stoff mit dem negativen Wachsmuster wird nun in großen Farbbottichen mit der Farbe getränkt. Nur die durch das Wachs geschützten Bereiche bleiben farbfrei. Je nach gewünschtem Effekt kann die Farbe auch mit einem Pinsel aufgespritzt werden, was aber länger dauert.

Ist die Farbe getrocknet, muss das Wachs wieder aus dem Stoff entfernt werden. Dazu wird der Stoff in heißem Wasser ausgespült. Hier dient dazu ein altes Faß und ein offenes Holzfeuer darunter. Das Wachs schwimmt auf der Wasseroberfläche, und wird abgeschöpft. Es kann bis zu zwei mal wieder verwendet werden, bevor es schließlich zu sehr verschmutzt ist.
Das getrocknete Tuch geht zurück zum Auftragen der nächsten Wachsmaske für die nächste Farbe.
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Frangipani (Plumeria)

Die
wachsartigen Blüten verströmen einen süßlich betörenden Duft,
daher werden sie seit ihrer Entdeckung im 17. Jh. zur Parfümherstellung
verwendet. Die dekorativen Blüten werden zudem häufig zu Blumenkränzen oder
sonstigem zeremoniellen Schmuck verwendet. Die
Plumeria-Arten wachsen als laubabwerfende Bäume und Sträucher, die bis zu 10
Meter hoch werden können.

Plumeria-Bäume werden häufig in der Nähe buddhistischer Tempel gepflanzt, daher werden sie auch gerne als Tempelbaum bezeichnet. Aus diesem Grund werden sie oftmals von Touristen sowohl mit hinduistischen, als auch mit buddhistischen Tempeln in Verbindung gebracht.

Sowohl in Indien als auch in Sri Lanka ist der Plumeria-Baum ein Zeichen der Unsterblichkeit, denn selbst wenn man ihn aus der Erde gezogen hat, bildet er noch Blätter und Blüten. Auf singahlesisch heisst die Plumeria "Araliya", auf Tamilisch "Arali" oder auch "Perungalli".
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(Er bringt den Buddhismus nach Sri Lanka)
Um 247 v. Chr. entsandte der indische Maurya-Kaiser Ashoka seinen Sohn Mahinda und seine Tochter Sanghamitta nach Sri Lanka, die dort den Buddhismus in Form der Theravada-Tradition bekannt machten.

Im Alter von 20 Jahren wurde er Mönch und ein Schüler von Moggaliputta Tissa. Zwölf Jahre später, nach dem von seinem Lehrer geleiteten dritten buddhistischen Konsil, wurde er zusammen mit den Mönchen Itthiya, Uttiya, Sambala, Bhaddasāla und Sumanasāmanera sowie dem Leien Bhankuka von seinem Vater nach Sri Lanka (damals Tamraparni) gesandt, um dort die LehreBuddhas, das Dharma,bekannt zu machen.
Mihintale, eines der ersten buddhistische Klöster, entstand auf dem Missaka-Berg etwa 7 km östlich von Anuradhapura; seit etwa 200 v. Chr. war die Staatsreligion des Königreichs von Anuradhapura der Buddhismus.
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Sri Mahabodhi
Die erste Hauptstadt der Insel, “Anuradhapura”, diente für 13 Jahrhunderte und 119 Könige als Residenz. Sie wurde etwa 400 v.Chr. gegründet. Die Stadt wurde viele Male zerstört und wieder aufgebaut bevor sie im Jahre 1017 endgültig ihre Hauptstadtfunktion verlor.
Im letzten Jahrhundert wurde damit begonnen die Stadt vom Urwald zu befreien und zu restaurieren. Unter dem Bodhibaum fand Siddharta Gautama mit 35 Jahren, nach 6 Jahren der Wanderung, an einem Vollmondtag im Mai einen Weg aus den Zwängen und Leiden des Lebens, den Wegweiser zu einer inneren Befreiung.
Als historisch belegt kann gelten, dass ein Zweig des ursprünglichen Baumes während Kaiser Ashokas Mission im Jahr 244 v. Chr. aus Indien nach Sri Lanka gelangte. Der daraus gewachsene Baum, der Sri Mahabodhi in der damaligen Könighauptstadt Anuradhapura, ist auch heute noch ein wichtiger Pilgerort für Buddhisten.
Der berühmteste Erleuchtungsbaum steht in Anuradhapura im Maha-Vihara.
In Anuradhapura steht der Bodhibaum, der älteste historisch bekannte Baum der Welt. Es handelt sich um einen, Ficus geligiose, und zwar um einen unmittelbaren Ableger des ursprünglichen Bodhibaumes in Bodh-Gaya in Indien. Je ein direkter Ableger des Baumes in Anuradhapura steht in jedem buddhistischen Tempel auf Sri Lanka.
Ein Ableger des ursprünglichen Baumes wurde von der Tochter des indischen Kaisers Ashoka hierhin gebracht, nachdem ihr Bruder Mahinda die Lehre und den Kult um Buddha nach Sri Lanka gebracht hatte.

Wie bereits im berühmten Text der Mahavamsa (36/52) überliefert, steht er auf einem Podest, das ein goldenes Gitter umrahmt. Gitter schützen ihn vor unheiliger Berührung. An den vier Eingängen stehen Säulen mit dem Rad der Lehre, dem Symbol für Buddhas Lehre vom Weltgesetz.
Am Eingang zum Tempel befindet sich ein kleines Türmchen mit einer Digitaluhr. Man sollte bei der Planung eines Besuches im Tempel darauf achten, dass von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr der Tempel geschlossen ist. Bei so vielen Besuchern und Pilgern werden sehr viele Blumenopfergaben gespendet. Die Räume sind sehr klein und aus diesem Grund müssen die Opfergaben entfernt werden, damit wieder Platz ist für die nächsten Opfergaben.

Auf Sri Lanka heißt es: Solange dieser Baum grüne Blätter trägt, so lange blüht auch der Buddhismus auf unserer Insel.
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Bodhibaum Fest
Es wird Sanghamitta gedacht, die einen Ableger des Bo-Baumes, unter dem Buddha die Erleuchtung hatte, nach Anuradhapura brachte. Dieser Baum gilt heute als der älteste historische Baum der Welt. Im November/Dezember findet eine Perahera in Bentota statt
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Dalada Maligawa
(Tempel des heiligen Zahns)
Kandy ist eine Stadt im zentralen Gebirge von Sri Lanka. Der Name Kandy leitet sich von dem singhalesischen "Kanda uda pas rata" ab, "Königreich auf dem Berg". Ein älterer, noch heute im Volksmund benutzter Name ist "Maha Nuwara" (große Stadt). Die Briten eroberten 1815 die Stadt und verkürzten den Namen zu "Kandy".
Kandy liegt in einer Höhe von knapp 500m. Das Klima ist mit durchschnittlich 24 °C deutlich kühler als im Flachland. Der künstliche See (Kandy Lake), im Zentrum ist 1812 vom letzten singhalesischen König angelegt worden. Heute ist Kandy eine moderne Stadt, in der der buddhistische Glaube lebendig geblieben ist.

In der Nähe von Kandy, inmitten grüner Hügel, eingefasst vom Urwaldfluss Mahaweli Ganga, dem "Großen Sandfluß", der mal träge und schlammig zwischen Palmenufern dahinfließt und dann wieder reißend durch Felsen und Steininseln bricht.
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Die Geschichte des Zahnes

Nach Buddhas Einäscherung erhielt der Legende nach Khema, eine der Nonnen in seiner Anhängerschaft, den Zahn. Diese gab ihn wiederum an Brahmadatte, den König von Dantapuri, weiter. Nach etwa 8 Jahrhunderten soll er in den Besitz von Guhaseeva, der von 303 bis 331 König von Kalinga war, gelangt sein. Benachbarte Herrscher bedrohten Guhaseeva. Sie waren Anhänger von Shiva und wollten den Zahn zerstören. Deshalb gab der König den Zahn weiter an Prinz Dantha, seinen Schwiegersohn.

Dantha und die Tochter von Guseeva, Prinzessin Hemamala, flohen nach Sri Lanka. Beide reisten dabei incognito als Pilger, um nicht aufzufallen. Hemamala versteckte den Zahn in ihrer Haarspange. In Sri Lanka wurden die beiden freundlich empfangen. Von da an wurde der Zahn vom dortigen König beschützt. Seit dem Jahr 371 wird der Zahn in Sri Lanka wie ein Schatz gehütet. Der Zahn wurde schließlich ab 1592 in Kandy aufbewahrt. Zwei Mönchsorden, die Asgiraya und die Malwatte, sind seitdem für die Organisation von Reliquienverehrung und Prozessionen verantwortlich.
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Der Zahntempel
Der wohl berühmteste buddhistische Ort Sri Lankas ist der Tempel des Zahns, (Sri Dalada Maligawa) in Kandy. Wer nicht angemessen gekleidet ist, erhält einen Sarong; die Schuhe müssen vor dem Eingang abgegeben werden. 1998 verübten Selbstmordattentäter einen Bombenanschlag auf das Heiligtum, bei dem insgesamt 16 Menschen starben. Seither gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen.
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Der Zahntempel wurde in mehreren Abschnitten zwischen 1687 und 1782 erbaut. Von außen sticht der achteckige Turm hervor; in ihm ist derzeit eine Bibliothek untergebracht. Hier befindet sich das älteste buddistische Palmblattmanuskript, Es soll 1600 Jahre alt sein, Sri Lankas.
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Die Reliquie
Die dritte Etage beherbergt den Goldenen Schrein, vor dem sich Pilger sammeln, die den heiligen Zahn verehren. In der Mitte des Schreins befindet sich der Zugang zu einer Kammer, in der die Reliquie unter sieben goldenen Dagobas aufbewahrt wird.
Der Schrein wird täglich dreimal für jeweils eine Stunde geöffnet: am Morgen, am Vormittag und am Abend. Zudem wird der Zahn einmal pro Woche gereinigt.

Der Legende nach soll in dem Tempel ein oberer linker Eckzahn des Buddha aufbewahrt werden. Der Zahn Buddhas bleibt für Normalsterbliche unsichtbar, verborgen unter insgesamt sieben juwelengeschmückten Schatullen, die die Form einer Dagoba haben.
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Die Bilder-Halle

Man sollte unbedingt genügend Zeit einplanen, wenn man an Kultur und Religion interessiert ist. Allein schon in der Halle mit den Gemälden, die die Stationen des Lebens von Prinz Siddharta Gautama, der später zum Buddha wurde, und den Weg der Zahnreliquie in den Tempel zeigen

Sehenswert sind die 21 Gemälde, welche die Geschichte Buddhas und des heiligen Zahns erzählen.
Man braucht eine ganze Weile, um die Pracht auf sich wirken zu lassen.
Die Heilige Stadt Kandy gehört seit 1988 mit ihrem Tempelbezirk zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Esala Perahera
(Das Tempelfest)

Einmal im Jahr wird dem heiligen Zahn eine prächtige Prozession gewidmet. Während der 10 Nächte vor dem ersten Vollmond (Nikini Poya) im August findet die Esala Perahera statt. Erstmals wurde sie im 4. Jahrhundert nach der Ankunft des Zahns in Sri Lanka durchgeführt. Bei der gesamten Esala Perahera werden bis zu 100 bunt geschmückte Elefanten eingesetzt. Auf ihnen befinden sich oft Kästen und Schatullen, die heilige Gegenstände wie den heiligen Zahn enthalten. Nachdem jedoch Anfang 1998 eine Bombenexplosion Teile des Gebäudes zerstört hatte, war der Tempel monatelang gesperrt.

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Etwa 148 Kilometer nordöstlich von Colombo und 72 km nördlich von Kandy, befindet sich die Ortschaft Dambulla. Bereits im dritten Jahrhundert vor Christus wurde dieses Gebiet Sri Lankas besiedelt. In den schwarzen Granitfelsen von Dambulla befinden sich zahlreiche Höhlen unterschiedlicher Größe, in denen Tempel errichtet wurden und deren Wände man im ersten vorchristlichen Jahrhundert bemalt hat.
„Die Stupa“ ist ein Denkmal, ein Symbol für den Buddha und den Dharma. Ein Stupa ist ursprünglich ein Grabhügel für die Bestattung von Königen in Indien. Seit dem frühen Buddhismus werden in einem Stupa Reliquien des Buddha und später von herausragenden Mönchen (Arhat) aufbewahrt. Die Stupa wird von Buddhisten rituell im Uhrzeigersinn umkreist.

Der Eingangsbereich wurde in den 1990er-Jahren neu gestaltet. Ein Gebäude mit Museum und eine riesige Buddha-Statue weisen nun den Weg. Rechts davon befindet sich eine Reihe von Mönch-Statuen. Um zu den Höhlentempeln zu gelangen, muss man vom Fuße des großen goldenen Buddhas aus ca. 600 Stufen erklimmen, die den rund 150 Meter hohen Felsen hinauf führen. Begleitet von Hunden, Gurus, Kindern, Möchtegern-Fremdenführen, Affen, ... - führt der Weg zu diesem Heiligtum.
Links
neben der Buddhastatue führt noch ein gut gehbarer Weg Über den nackten Fels mit
wenigen eingehauenen Stufen zu den Höhlentempeln.
Die Tempelanlagen sind unter dem Namen "Goldener Tempel von Dambulla" seit 1991
Weltkulturerbe der UNESCO.
1938 wurden vor den Eingängen zu den Höhlen liebevoll gestaltete Vorbauten errichtet - strahlend weiß gestrichen und mit vielen Bögen, Säulen, Schnörkeln usw. Zuvor schützten nur Wasserrinnen im Felsen die wertvollen Statuen und Wandmalereien vor Wassereintritt.
Insgesamt gibt es in dieser Gegend etwa 80 Höhlentempel, fünf davon sind sehr groß und können besichtigt werden. Die Gesamtfläche der auf die Höhlen verteilten Anlage beträgt 2.100 m2. Es handelt sich um den größten Tempelkomplex des Landes. Insgesamt gibt es 153 Buddha-Statuen, drei Statuen von Königen und vier Statuen von Göttern. Letztere sind zwei Hindu-Götter (Vishnu und Ganesh), die im 12. Jahrhundert entstanden. Die Malereien beschreiben das Leben Buddhas, unter anderem Buddhas Versuchung durch den Dämon Mara sowie Buddhas erste Predigt.

Jeweils im 11., 12. und 18. Jahrhundert wurden diese Malereien erneuert. Als Anuradhapura, die frühere Hauptstadt Sri Lankas, von den Indern besetzt wurde, lebte König Valagamba 14 Jahre lang im Exil in den Höhlen von Dambulla.
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Die fünf Höhlen
von Dambulla
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Erste Höhle - Deveraja-lena
(Götterkönigshöhle)
Der größte Buddha, eine 14 Meter lange Statue aus Granit, ruht in der ersten der fünf Höhlen. Durch die verschobene Fußstellung und ebenfalls leicht verschobene Hand wird der Übergang ins Nirvana symbolisiert. Neben ihm wacht sein Lieblingsschüler, Ananda.
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Zweite Höhle - Maharaja-lena
(Höhle der großen Könige)


Am eindrucksvollsten und größten ist die zweite Höhle. Entlang der Wände sind Dutzende von Buddha-Statuen aus verschiedenen Epochen aufgereiht.
Von Ost nach West misst die größte Höhle etwa 52 Meter und vom Eingang bis zur hinteren Wand rund 23 Meter.

Am höchsten Punkt ist diese Höhle sieben Meter hoch.
Die prächtigen Wand- und Deckenmalereien geben das Leben Buddhas wieder. Leider sind sie an manchen Stellen von Wasser, das durch die Felsen sickert, arg in Mitleidenschaft gezogen.
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Dritte Höhle - Maha Alut Viharaya
(Großer neuer Tempel)

Die dritte Höhle wurde von einem der letzten Kandy-Könige, Zirti Sri Raja Singha (1747 - 1780) begonnen, dessen Statue rechts in der Höhle steht. Die Höhle wurde vorher als Vorratsraum genutzt.
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Vierte Höhle - Pachima-Viharaya
(Westliche Höhle)

Die kleinere vierte Höhle wird von einer sitzenden Buddha-Statue und einer kleinen Stupa, die vor nicht allzu langer Zeit von Grabräubern geöffnet wurde, ausgefüllt. Man hat fälschlich gemutmaßt, sie enthalte als Reliquie die Juwelen der Königin Somawathie, der Frau König Vattagamanis (1. Jahrhundert v. Chr.)

Eine US-Amerikanerin hat sich für ein Foto auf die Buddha-Statue gesetzt und diese "beschädigt”, erklärt unser Begleiter. Da die Statue durch diese Dummheit entweiht war, musste sie aufwendig hergestellt werden und wurde mit Milch gereinigt. Als Folge gilt die Frau in allen buddhistischen Ländern nunmehr als unerwünscht und wird sich noch ein paar Jahre gedulden müssen, um wieder ein Visum in eines dieser Länder zu bekommen. Die Statue selbst ist mittlerweile restauriert und befindet sich nun hinter einer Absperrung.
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Fünfte Höhle - Devana Alut Aiharaya
(Zweiter neuer Tempel)

Die fünfte Höhle ist neueren Datums und diente früher als Lagerraum. Neben dem liegenden Buddha fallen zahlreiche Figuren hinduistischer Gottheiten auf.

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Tempelvorplatz und Tempelterrasse
Achtung:
Wie bei allen Besuchen in einem Tempel, müssen am Eingang die Schuhe abgegeben werden. Der Besuch kann etwas schmerzhaft sein, wenn man keine Socken dabei hat. Die Steine werden gegen Mittag, was wir selber erleben mussten, sehr heiß.
Von der Tempelterrasse hat man nicht nur einen atemberaubenden Blick über den Dschungel, bis zum markant im Nordosten aufragenden Sigiriya-Felsen (Löwenfelsen). Von Dambulla bis nach Sigiriya sind es etwa 20 km.

Dambulla kann man ganz gut kombinieren als Ausflug z.B. von Kandy mit einem Besuch von Sigiriya und anschließender Übernachtung in Polonaruwa oder Anuradhapura.
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Sigiriya-Felsen
(Löwenfelsen)
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Sigiriya ist ein rotbrauner Felsen, der weithin sichtbar aus dem Dschungel der Inselmitte ragt. Es ist ein 200 Meter hoher Monolith Felsen und bis hoch auf den Gipfel sind es stolze 1.860 Stufen.

Sein Name steht für ein Symbol ceylonesischer Hochkultur: die Wolkenmädchen von Sigiriya - ein farbiges Fresko aus dem 5. Jh. n. Chr., welches sich auf halben Wege zum Gipfel in einer Nische des Felsens von Sigiriya befindet. Deren Bedeutung ist bis heute ungeklärt.

Diesen Felsen krönte vor rund 1500 Jahren die Burg des Königs Kassapa, welcher von dort 18 Jahre herrschte, und die weltweit größten steinernen Löwen bauen ließ. Von diesen Löwen sind heute leider nur mehr die Tatzen erhalten, welche gut auf die ursprüngliche Größe dieser steinernen Tiere schließen lassen.

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Sonnenuntergang auf Sri Lanka
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Bettelnde Kinder
Kinder in Sri Lanka haben zum größten Teil mit mangelnder Bildung zu kämpfen. Auch wenn in Sri Lanka eine Schulpflicht besteht, werden viele der armen Kinder von ihren Eltern lieber zum betteln und zum arbeiten, als in die Schule geschickt
Geben Sie bettelnden Kindern (»hello money«, »hello bonbon«) keinesfalls nach, so traurig sie auch dreinschauen - sie gehen bei Bettel-Erfolg nicht mehr zur Schule! Für die offizielle Kinderhilfe stehen oft an den Hotelrezeptionen Sammelbüchsen karitativer Vereine bereit.
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Kinderprostitution
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Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern
geht uns alle an!!!
Das Drittweltland Sri Lanka steht leider in dem traurigen Ruf, ein beliebtes Reiseziel von Kinderschändern zu sein. Ein Tourist mit einem einheimischen Kind auf dem Schoß am Strand oder beim Gang aufs Hotelzimmer - wenn Sie solche Szenen sehen, sollten Sie an der Rezeption klären, ob es sich möglicherweise um ein Adoptivkind handelt.
Wer einen Fall von Kindesmissbrauch beobachtet, kann dies dem Reiseveranstalter, dem Tourguide und/oder dem Hotelmanager vor Ort melden. Auch die Polizei, die Botschaften nehmen Hinweise entgegen und gehen Fällen nach.
Zudem besteht die Möglichkeit sich direkt an die Organisation P.E.A.C.E (Protecting Environment and Children Everywhere) vor Ort zu wenden. Alle weiteren Schritte werden dann von Mitarbeitern eingeleitet.

In den letzten Jahren wurden in Sri Lanka viele Bars und Diskotheken eröffnet, was unter anderem auch durch eine Zunahme des Tourismus bedingt war. Im Zusammenhang mit dieser ausgebauten Vergnügungsinfrastruktur ging eine ansteigende Nachfrage nach Prostitution und eine Häufung der Fälle von Menschenhandel einher.
Sri Lanka ist als Reiseziel für pädosexuelle Täter aus Europa und den USA in die Schlagzeilen geraten. Schätzungen gehen davon aus, dass jährlich bis zu 30 000 Kinder von pädosexuellen Touristen missbraucht werden.
Während der letzten Jahre wurden in Sri Lanka die Gesetze zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung verschärft. Der sexuelle Missbrauch von Kindern unter 18 Jahren wird mit Gefängnisstrafen zwischen zehn und zwanzig Jahren geahndet, die Opfer haben das Recht auf Entschädigung. Sri Lanka hat außerdem am 12. Juli 1991 die UN Konvention über die Rechte des Kindes ratifiziert und sich verpflichtet, Kinder vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen. Außerdem werden fortlaufend Gespräche geführt, die die internationale Strafverfolgung verbessern.

Sri Lanka ist zu einem beliebten Ziel für Pädophile geworden, gleichzeitig gilt Sri Lanka aber auch als eines der Länder, die sich am stärksten gegen Kindersextourismus zur Wehr setzen. Es wurden mehrere Täter aus diversen europäischen und nordamerikanischen Ländern in Sri Lanka verhaftet und verurteilt. Mit der Kampagne "Zero Tolerance" geht die Regierung gezielt durch Aufklärung und Strafen gegen Kindersextourismus vor.
Protecting Environment And Children Everywhere (PEACE)
PO Box 58, Mt Lavinia
Colombo 5, Sri Lanka
Phone: +941 596 855
Email: peacesl@sri.lanka.net
National Child Protection Authority
330, Thalawathugoda Road
Madiweda, Sri Jayawardenepura
Kotte, Sri Lanka
Phone: +94-01-2778911
Email: info@childprotection.gov.lk
Main contact person(s): Professor Harendra de Silva ncpa@diamond.lanka.net
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Ab Juli 2005 gibt es eine einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von z. B. Kredit- und EC Karten, Handys, Kundenkarten, Mobile Banking usw.
Der Sperr-Notruf gilt für Kunden mit Karten und Medien, deren Herausgeber sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Die Sperrrufnummer 116 116 ist 24 Stunden über einen gebührenfreien Anruf erreichbar. Aus dem Ausland +49 116 116 ist der Anruf gebührenpflichtig.
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Polizei:
Tel. 43 33 33.
Touristenpolizei: Tel. 43 33 42.
Erste Hilfe, Ambulanz, Feuerwehr: Tel. 42 22 22.
Krankenwagen: Tel. 69 11 11.
Pannenhilfe: Tel. 42 15 28.
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Von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach:
Sri Lanka: +94 .....
Von Sri Lanka nach:
D.....+ 49
A.....+ 43
CH...+ 41
Danach bei der Ortsvorwahl ohne die Null.
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Einreisebestimmungen
Touristen der Europäischen Union und der Schweiz erhalten bei der Einreise nach
Sri Lanka eine Aufenthaltserlaubnis von 30 Tagen.
Für eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis ist das
Department of Immigration and Emigration in
Colombo zuständig.
Der Reisepass muß noch mindestens sechs Monate gültig sein und der Besucher
sollte Rück- oder Weiterreise-Papiere besitzen, bzw. ausreichende Mittel zum
Kauf jener.
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In den größeren Städten Sri Lankas gibt es private und/oder staatliche
Krankenhäuser. Private Hospitale haben den Ruf eine bessere Versorgung zu
erbringen.
Leistungen werden vor Ort und in Bar bezahlt.
Die Apotheken Sri Lankas haben ein gutes Sortiment für die Wehwechen des
Alltags. Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Antibiotika, etc. sind problemlos
erhältlich.
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus).
Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser nur zum Zähneputzen nutzen und darf nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge.
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Folgende Artikel dürfen für den persönlichen Gebrauch zollfrei nach Deutschland eingeführt werden:
· 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 200 g Tabak
· 2 Flaschen Wein
· 1,5 l Spirituosen
· 250 ml Eau de Toilette und Parfüm
Es dürfen keine Zigaretten (Duty-Free-Zigarettenstangen) und Tabakwaren nach Sri Lanka eingeführt werden. Bei Zuwiderhandlungen muss mit einer hohen Geldstrafe gerechnet werden. Die Einfuhr von Artikeln, die aus geschützten Tier- und Pflanzenarten hergestellt werden, ist untersagt.
Ausfuhrverbot nach dem Artenschutzgesetz gilt für Felle und Häute geschützter Tiere wie Leoparden, Rotwild und Krokodile, für Schildpatt und Elfenbein sowie für Antiquitäten (Gegenstände, die älter als 50 Jahre sind) als auch für Korallen, Muscheln und Pflanzen mit Wurzeln.
Es darf noch eine kleine Menge Parfüm ausgeführt werden. Bei der Ausreise sind bis zu 3 kg Tee zollfrei. Die Flughafensteuer beträgt bei der Ausreise 1.000 Rupies.
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